Finanzen
Verbraucherbildung in der Praxis am Beispiel NRW
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Kaum Platz auf den Stundenplänen, zu wenig gute Unterrichtsmaterialien, ein karges Angebot an Lehrerfortbildungen: Verbraucherbildung wird von der nordrhein-westfälischen Schulpolitik zu stiefmütterlich behandelt ? meint Silvia Leutnant, Bildungsexpertin an der Universität Paderborn. Die Wissenschaftlerin war früher selbst als Lehrerin tätig, bildet heute angehende Lehrkräfte aus und sagt: In NRW hat die Vorbereitung auf den Beruf an vielen Schulen inzwischen einen höheren Stellenwert als die Vorbereitung auf den Konsumalltag. Folgenlos bleibe das nicht.
Kultusminister sollen bei Verbraucherbildung Flagge zeigen
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Das kleine Konsum-ABC ? in einigen deutschen Bundesländern bekommen Schülerinnen und Schüler das schon mit auf den Weg. Bundesweit einheitliche Bildungsstandards zur Verbraucherbildung in der Schule fehlen indes noch.
Die Lebensnähe weckt das Schülerinteresse

Ökonomische Verbraucherbildung wird in Bayern seit dem Schuljahr 2010/2011 an ausgewählten Modellschulen nach einem eigenständigen Lehrplan unterrichtet. Erste Erfahrungen liegen inzwischen vor.
?Finanzielle Allgemeinbildung muss die Verknüpfung von Zeit und Risiko offenlegen?
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Kreditkarten, Dispokredite, Versicherungen: Der Markt für Finanzprodukte ist kompliziert, ständig im Wandel und selbst für Experten nur schwer zu durchschauen. Jugendliche stellt diese Unübersichtlichkeit und Komplexität vor ungleich größere Schwierigkeiten. Verbraucherschützer Frank-Christian Pauli erklärt, wie die Schule bei der Orientierung auf den Finanzmärkten helfen kann und auf welchen Pfeilern eine solide finanzielle Allgemeinbildung aufbauen sollte.
"Ein Schulfach 'Verbraucherbildung' springt zu kurz"
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Um junge Menschen zu mündigen und reflektierten Verbrauchern zu erziehen, taugt ein Schulfach ?Ökonomische Bildung? mehr als ein Schulfach ?Verbraucherbildung?. Diese Meinung vertritt Prof. Hans Kaminski vom Institut für ökonomische Bildung (IÖB) in Oldenburg. Das An-Institut der Carl-von-Ossietzky-Universität Oldenburg will die Vermittlung der ökonomischen Bildung in allen Schulformen und -stufen befördern, betreibt dazu Grundlagenforschung und erstellt auch eigene Unterrichtsmaterialien zum Thema. Kaminski leitet das IÖB.
Verbraucherbildung in der Schule

Ob der kluge Umgang mit Geld, Ernährungsfragen oder Kundenrechte - in Deutschlands Schulen stehen Verbraucherthemen bisher eher selten auf dem Stundenplan. Doch langsam tut sich was: Einzelne Bundesländer preschen vor, erlassen Richtlinien zur schulischen Verbraucherbildung, modernisieren die Curricula oder führen gar ein eigenes Schulfach ein.
Prof. Hedtke: "Wir brauchen eine Stiftung Warentest für Unterrichtsmaterialien"

Beeinflussen unternehmensnahe Stiftungen und Verbände mit tendenziösen Unterrichtsmaterialien die ökonomische Bildung an deutschen Schulen? Recherchen des Bielefelder Soziologen Reinhold Hedtke legen diesen Verdacht nahe. Wie weit der Einfluss der Lobby reicht und wie er sich beschränken ließe, erläutert der Forscher im Interview.
Bildungsinitiative gestartet
Wieviele Eier legt ein Huhn pro Tag? Wenn junge Menschen zu Verbraucherthemen befragt werden, das belegen verschiedene Studien, geraten sie schnell ins Schleudern.
ABC der Jugendwerbung
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Immer und überall begegnet uns Werbung. Warum gibt es überhaupt Werbung und wie funktioniert Werbung für Jugendliche? Welche Rollen spielen bestimmte Produkte und Marken für Jugendliche?
VORDENKEN - NACHDENKEN: Konsumenten lernen nachhaltiger konsumieren

Der verantwortungsvolle Umgang mit den eigenen Bedürfnissen und den Bedürfnissen der Mitmenschen unter Beachtung der zur Verfügung stehenden Ressourcen ist als Teil der Allgemeinbildung und ein Ziel der Verbraucherbildung.



