Posterwettbewerb sucht gute Poster zum Klimaschutz
Klimagerechtigkeit
Die Bildsprache zum Klimaschutz beschränkt sich oft auf Eisbären auf Eisschollen oder karge Wüstenlandschaften. Die Bonner Nord-Süd-Organisation Germanwatch sucht jetzt Alternativen und hat einen Posterwettbewerb zum Thema Klimagerechtigkeit ausgeschrieben. Auch Schulen können sich beteiligen.
Künstlerisch Geübte und klima- und entwicklungspolitisch Interessierte können ihre Ideen noch bis 15. Februar bei der Nichtregierungsorganisation einreichen. Ihre Poster müssen einen klaren Bezug zum Thema Klimagerechtigkeit haben. Das heißt, sie sollten zum Beispiel die Folgen des Klimawandels in Entwicklungsländern verdeutlichen, Verursacher des Klimawandels und Betroffene nachzeichnen oder sich der internationalen Klimafinanzierung widmen. Mit den Postern will Germanwatch das Thema Klimagerechtigkeit einem breiteren Publikum näher bringen.
Den drei besten Beiträgen winken Geldpreise zwischen 300 und 1.000 Euro. Außerdem sollen sie gedruckt und veröffentlicht werden. Germanwatch will sie unter anderem für die eigene Bildungsarbeit nutzen, vor allem in der ersten Jahreshälfte 2012, im Vorfeld der für Ende Juni im brasilianischen Rio de Janeiro stattfindenden Weltkonferenz für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen („Rio+20“). Auf dem Nachfolgegipfel zum sogenannten Erdgipfel von 1992 will die Weltgemeinschaft die Entwicklung einer „grüneren“ Wirtschaft und den globalen Kampf gegen die Armut vorantreiben.
Die Ausschreibung zum Wettbewerb und ein Teilnahmeformular finden Interessierte auf der Germanwatch-Website. Dort stehen auch ein Hintergrundtext zum Thema Klimagerechtigkeit und als Anregung für die Poster-Produktion einige ältere Germanwatch Klima-Poster zur Verfügung.
Weiterführende Informationen
- Posterwettbewerb Klimagerechtigkeit Wettbewerbsausschreibung, Teilnahmebedingungen, Anmeldeformular


