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Auszeichnung Verbraucherschule: Noch bis zum 31. Oktober bewerben

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04.10.2017

vzbv zeichnet aus und bietet Unterstützungsangebote für diese und kommende Bewerbungsrunden an

Noch bis zum 31. Oktober können sich Schulen für die Auszeichnung als "Verbraucherschule" bewerben. Aber auch Schulen, die erst jetzt mit Verbraucherbildung startern und sich nächstes Jahr bewerben wollen, können sich anmelden die Vorteile des Netzwerks Verbraucherschule nutzen.

Verbraucherschulen zeigen, wie Kinder und Jugendliche Alltagskompetenzen erwerben. Was sich erst einmal abstrakt anhört, ist in der Praxis relativ leicht umzusetzen: Schulen können mit Kinder beispielsweise gemeinsam kochen und dafür Lebensmittel aus dem schuleigenen Garten verwenden oder das Thema Datenschutz im Unterricht aufgreifen. Auch Re- und Upcycling-Projekte, Fairtrade-Produkte am Schulkiosk oder die Ausbildung von Medienscouts machen eine Schule zu einem Ort für vorbildliche Verbraucherbildung. Es geht um Themen, die sich an der Lebenswirklichkeit der Schülerinnen und Schüler orientieren und die die Selbstständigkeit der Kinder und Jugendlichen fördern.

Noch bis zum 31. Oktober läuft die aktuelle Bewerbungsrunde für die Auszeichnung Verbraucherschule. Angesprochen für die Auszeichnung sind bundesweit alle allgemeinbildenden Schulen, die im Schuljahres 2016/2017 im Klassenzimmer oder auch außerhalb des Unterrichts diese Themen aufgreifen: Finanzen, Medien/Information, Konsum/Globalisierung sowie Ernährung/Gesundheit. Je nach Umfang des Engagements können Schulen eine Auszeichnung in Silber oder Gold erhalten. Bereits 50 Anmeldungen kann der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) im Netzwerk Verbraucherschule verzeichnen. Die Anmeldung dort ist eine Voraussetzung, um sich für die „Auszeichnung Verbraucherschule“ zu bewerben.

Unterstützungsangebote: Netzwerk und Starter-Kit

Doch auch Schulen, die gerade erst anfangen, sich mit dem Thema Verbraucherbildung zu beschäftigen, und sich erst im Schuljahr 2017/2018 oder später für die Auszeichnung bewerben möchten, können sich bereits jetzt im Netzwerk anmelden. Denn das Netzwerk versteht sich vor allem als Unterstützungsangebot. Hier können sich Schulen, die eigene Konzepte für Verbraucherbildung entwickeln oder ausbaue möchten, austauschen, gegenseitig beraten und voneinander lernen. Um den Austausch weiter zu fördern plant der vzbv außerdem ein Netzwerktreffen im Rahmen der Auszeichnungsveranstaltung Anfang 2018.

Darüber hinaus gibt es seit diesem Jahr ein Starter-Kit zum Thema Verbraucherschule, das ausgewählte Impulse in Form von Unterrichts- und Projektvorschlägen enthält. Dabei geht es vom Thema Upcycling und Plastikvermeidung über Taschengeldplanung und das eigene Girokonto bis hin zu umfangreicheren Aktionen wie dem „Projekttag Ernährung“. Das Starter-Kit zeigt außerdem reale Praxisbeispiele ausgezeichneter Schule und ist nach der Anmeldung im Netzwerk erhältlich.

Die Auszeichnung „Verbraucherschule“ orientiert sich an den „Qualitätskriterien für Schülerwettbewerbe“ der Kultusministerkonferenz. Gefördert wird die Auszeichnung durch die Deutsche Stiftung Verbraucherschutz.

Nicole Tuletz

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Nicole
Tuletz
Projektkoordinatorin „Auszeichnung Verbraucherschule“

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