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Fairtrade-Schools: Fairen Handel in der Schule lernen

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(c) unsplash CC0

04.02.2015

Fachtagungen in Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen

Der Faire Handel macht Schule: Seit vergangenem Sommer können sich Schulen aus der ganzen Republik um eine Auszeichnung als sogenannte Fairtrade-School bemühen. Was dafür nötig ist und was der Titel bringt, ist im März Thema zweier Fachtagungen. 

Die finden am 12. März im baden-württembergischen Heidenheim sowie am 19. März im nordrhein-westfälischen Dortmund statt und richten sich an Kampagnen-Schulen aus beiden Bundesländern, die sich mit weiteren Fairtrade-Schulen austauschen wollen. Ebenso angesprochen sind Schulen, die noch über eine Bewerbung nachsinnen und wissen wollen, wie sie diese am besten anpacken. 

Träger der Schul-Kampagne ist der gemeinnützige Kölner Verein TransFair, der auch das Fairtrade-Siegel für fair gehandelte Produkte vergibt. Mit dem Titel Fairtade-School zeichnen die Kölner Schulen aus, die sich im Unterricht und darüber hinaus für die Förderung des Fairen Handels stark machen. 

Schulen, die den Titel tragen wollen, müssen fünf Kriterien erfüllen. Unter anderem verpflichten sie sich, fair gehandelte Produkte zum Verkauf anzubieten, etwa in der Schulkantine, den Fairen Handel im Unterricht zu behandeln und mindestens einmal im Jahr eine Schulaktion zum Thema Fairtrade zu organisieren.  

Fair-Trade-Schulen erfreuen sich steigender Beliebtheit. Ende vergangenen Jahres konnten die Initiatoren mit der Kölner Janusz-Korczak-Grundschule die 100. Schule an Bord begrüßen. Der Startschuss zur Kampagne fiel im Oktober 2012 in Nordrhein-Westfalen. Seit Mitte 2014 können sich Schulen aus ganz Deutschland bewerben. Anmeldungen zu den beiden Fachtagungen sind noch bis 27. Februar möglich. 

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