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Gib Abfall einen Korb

(c) Pexels CC0

02.06.2014

Schulprojekt zur Abfallvermeidung

Abfall: Keiner mag ihn, alle machen ihn – und das in rauen Mengen. 2011 kamen alleine in Deutschland 387 Millionen Tonnen zusammen. Das waren fast vier Prozent mehr als im Vorjahr. Was jeder Einzelne dazu beitragen kann, das Abfallaufkommen zu reduzieren, zeigt das aktuelle Material der Woche. Es ist ein bundesweites Schulprojekt, das für den Unterricht mit Jugendlichen entwickelt wurde. 

„Gib Abfall einen Korb – das bundesweite Schulprojekt zum Thema Abfall“ wurde vom Bundesverband der Deutschen Süßwarenindustrie initiiert und von der Zeitbild Verlag und Agentur für Kommunikation GmbH herausgegeben. Es eignet sich für den Einsatz im Fachunterricht und für Aktionen im Zuge von Themen- oder Projekttagen. Unabhängige Bildungsexperten, die das Schulprojekt im Auftrag des Verbraucherzentrale Bundesverbands auf den pädagogischen Prüfstand gestellt, bewerten es mit der Gesamtnote „gut“

Das können die Schülerinnen und Schüler lernen 

Mit dem aktuellen Material der Woche  können Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe I den Blick auf ihr eigenes Abfallverhalten schärfen. Sie entwickeln Ideen, mit denen sie ihren Verpackungsmüll verringern oder vermeiden können, beschäftigen sich mit verschiedenen Verwertungs- und Recyclingmöglichkeiten und lernen etwas über die ökologischen Folgen von Plastikmüll. Ziel ist, ihnen die Folgen ihres Konsum- und Entsorgungsverhaltens vor Augen zu führen und ihr  Verantwortungsgefühl für eine intakte Umwelt zu stärken.

Übungen für den Unterricht 

Für die Umsetzung des Schulprojektes stehen insgesamt sechs Arbeitsblätter zur Verfügung, die auf unterschiedliche Methoden und Sozialformen setzen. Die Schülerinnen und Schüler organisieren beispielsweise ein gemeinsames Frühstück, um ein erstes Gefühl für den von ihnen produzierten Abfall zu bekommen. Sie recherchieren, welche Abfallarten und -mengen in ihrer Schule anfallen und was daraus wird oder untersuchen, wie die Natur Abfälle abbaut und wo sie dabei an Grenzen stößt. Außerdem werden sie dabei unterstützt, sich in einem Film oder einer Fotogeschichte mit ihrem eigenem Konsum und dessen Folgen auseinanderzusetzen oder Slogans für eine eigene Anti-Abfallkampagne zu texten. Die Schülerinnen und Schüler können die Ergebnisse der Arbeitsblätter weiterentwickeln und als Beitrag beim Wettbewerb „Junge Reporter für die Umwelt“ einreichen. 

Service für Lehrerinnen und Lehrer

Zur Vorbereitung des Schulprojektes steht Lehrerinnen und Lehrern eine kleine Handreichung zur Verfügung. Sie bietet einige Hintergrundinformationen und führt in die Inhalte und Ziele der einzelnen Arbeitsblätter ein. Außerdem finden Lehrkräfte einen Evaluationsbogen, der zur weiteren Verbesserung der Materialien ausgewertet werden soll. Das aktuelle Material der Woche eignet sich insbesondere für Fach und Projekttage, kann aber auch in den Naturwissenschaften oder im Unter-richt der Fächer Wirtschaft und Verbraucherbildung eingesetzt werden.