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Jugend testet: Verbraucherbildung pfiffig in den Unterricht integrieren

Jugend testet

(c) Stiftung Warentest

07.12.2016
Anmeldungen zum Wettbewerb 2017 noch bis 15. Dezember möglich

Die Stiftung Warentest sucht wieder junge Menschen, die im Wettbewerb „Jugend testet“ selbst Produkte und Dienstleistungen auf den Prüfstand stellen. Die Warentester sehen darin auch eine gute Möglichkeit, Verbraucherbildung handlungsorientiert in verschiedenen Schulfächern umzusetzen.

Nach Einschätzung der Stiftung eignen sich dazu etliche Fächer, zum Beispiel der Biologie- oder Chemieunterricht, Deutsch, Wirtschaft oder Sozialkunde, und zwar in allen Klassenstufen ab der Sekundarstufe. An „Jugend testet“ teilnehmen können alle Zwölf- bis 19-Jährigen. Ihr Thema und die Prüfmethode bestimmen sie selbst.

„Wenn Schüler selbstständig Produkte oder Dienstleistungen testen“, schreibt die Stiftung, „begegnen sie Werbeaussagen kritischer und werden unabhängiger von dem, was ihnen die Peergroup sagt“. Sie verweist in diesem Zusammenhang auf eine aktuelle Erhebung des Verbraucherzentrale Bundesverbands, laut der 70 Prozent der Deutschen finden, dass Verbraucherthemen im Schulunterricht zu kurz kommen.

An der Wettbewerbsrunde 2016 nahmen mehr als 2.100 Jugendliche teil. Sie reichten über 600 Tests ein. Den ersten Preis bei den Produkttests räumten vier Gymnasiasten aus Baden-Württemberg mit einem Radiergummi-Test ab. Bei den Dienstleistungstests überzeugten drei Dresdener Schüler. Sie nahmen den Online-Kommunikationsdienst Skype und Alternativen unter die Lupe.

Anmeldungen zur Wettbewerbsrunde 2017 sind noch bis Mitte Dezember möglich. Dann bleiben zwei Monate Zeit, um die Tests zu entwickeln, durchzuführen und einzureichen. Den besten Beiträgen winken Preisgelder in Höhe von insgesamt 12.000 Euro, außerdem Reisen nach Berlin und weitere Sonderpreise.

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