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Smartphone, Tablet und Co.: Neues Unterrichtsangebot für Hessen

(c) pexels - CC0 Public Domain

06.04.2016

Verbraucherzentrale des Landes bietet Hilfestellung

Kostenfallen, dubiose Downloads oder E-Mails – damit Jugendliche in Hessen nicht in Onlinefallen tappen, bietet die Verbraucherzentrale des Landes jetzt ein neues Unterrichtsmodul an. Für Erwachsene gibt es ein ähnliches Angebot.   

Mit dem Unterrichtsmodul „Smartphones, Tablets und Soziale Netzwerke“ richtet sich die hessische Verbraucherzentrale an Schülerinnen und Schüler ab der 9. Klasse.  Sie können sich damit an bis zu sechs Stationen mit dem Urheberrecht oder Apps beschäftigen, mit Phishing und Vorschussbetrug, Kostenfallen und Passwörtern. Vermittelt werden ihnen etwaige Stolpersteine und das Wissen, wie man sie umgeht, über Arbeitsblätter, Kleingruppenarbeit oder Videos. 

Das hessische Verbraucherschutzministerium hat die Entwicklung des Moduls mit 4.000 Euro gefördert. Die Verbraucherschutzministerin des Landes, Priska Hinz, sagte bei dessen Vorstellung Mitte März, sein Ziel sei Aufklärung. Sie sei „das A und O“. Nur wer wisse, wo „welche Gefahren lauern, kann bewusst und umsichtig agieren und so von den vielen Vorteilen im Internet profitieren“. 

Im Unterricht umgesetzt wird das Modul von der Verbraucherzentrale Hessen. Schulen, die daran interessiert sind, können sich bei dieser melden und ihre Bedarfe für den Unterrichtsablauf abstimmen. Referentinnen oder Referenten der Verbraucherzentrale führen dann gemeinsam mit den Lehrkräften durch das Modul. Eine Kostenbeteiligung ist erwünscht.

Für Erwachsene haben das Ministerium und die Verbraucherzentrale ein thematisch ähnliches Angebot entwickelt. Sie können sich in einem Vortrag Wissen zum sicheren Umgang mit dem Internet und Smartphones aneignen und anschließend Rückfragen bei Fachleuten der Verbraucherzentrale stellen. Nach deren Angaben eignet sich dieses Format auch für Elternabende.

Aufgelegt wurde das neue Unterrichtsmodul im Zuge des Projektes „Alltagswissen“. Die Verbraucherzentrale Hessen vermittelt Jugendlichen und jungen Erwachsene darin Grundlegendes zur Bewältigung des (Konsum-)Alltags. Insgesamt stehen hier bislang 20 Bildungsmodule zur Verfügung, zum Beispiel zur Haushaltsführung, zum Umgang mit Werbung oder zur gesunden Ernährung. Die Verbraucherzentrale kooperiert in dem Projekt mit dem hessischen Landesverband des Berufsverbands der Haushaltsführenden, dem DHB-Netzwerk Haushalt.

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