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Besser Essen macht schlau: Gesunde Ernährung in der Schule

Modul Mai 2013

Eine gesunde Ernährung hat Auswirkungen auf die Konzentrations- und Leistungsfähigkeit, jedoch hat jeder Mensch seine Ernährungsgewohnheiten und sensorischen Präferenzen, die durch Familien oder das soziale Umfeld entwickelt und beeinflusst werden.
Das Material "Besser essen macht schlau: Gesunde Ernährung in der Schule" thematisiert drei unterschiedliche Aspekte in Bezug auf die heutigen Ernährungsgewohnheiten. Die Notwendigkeit einer ausgewogenen Ernährung für einen gesunden Lebensstil, die Möglichkeit das Essen zu erlernen, indem der Staat durch Maßnahmen Einfluss nimmt und den Einfluss der Medien auf das Körperbild und die daraus resultierenden Ernährungsgewohnheiten.
Insgesamt besteht das Material aus einer Einleitung mit Thema und Lernzielen, 3 mehrseitigen Arbeitsblättern (DAK-Leuphana-Studie: Mathe mit knurrendem Magen, Tim Mälzer: "Essen kann man lernen", Gesellschaftskritik: Über Magerwahn) und ausgewählten Internetquellen.

Bei dem Thema des Monats Mai 2013 "Besser Essen macht schlau: gesunde Ernährung in der Schule" handelt es sich um 3 Arbeitsblätter mit diversen Seiten, die für die Sekundarstufe II entwickelt wurden. In einer Gesellschaft, in der Kompetenzen im Bereich der Ernährung nicht mehr familiär tradiert werden, ist es von besonderer Bedeutung, dass diese Alltagskompetenzen anderweitig vermittelt werden müssen. Das Setting Schule ist dafür ein idealer Ort, um einen gesunden und nachhaltigen Lebensstils anzubahnen.
Durch das Material sollen die Ernährungsgewohnheiten aus 3 unterschiedlichen Perspektiven betrachtet werden. Eine ausgewogene Ernährung hat einen positiven Einfluss auf die Gesundheit sowie auf die Leistungs- und Konzentrationsfähigkeit und gemeinsame und regelmäßige Mahlzeiten fördern eine soziale Bindung oder Identität. Desweiteren nehmen auch die Medien Einfluss auf die Ernährungsgewohnheiten, indem sie Körperbilder verbreiten, die nicht die Realität abbilden und somit zu Körperinszenierungen (ver)führen.
Die Arbeitsblätter bieten viel Potential um sich im Sinne der Ernährungs- und Verbraucherbildung kritisch und reflektiert mit der "Gesunden Ernährung in der Schule" auseinander zu setzen und somit einen gesunden jedoch leider keinen nachhaltigen Lebensstil anzubahnen.

Indikatoren
Einzelbewertung
Balken
Fachlicher Inhalt:
Gut
Methodik-Didaktik:
Sehr gut
Formale Gestaltung:
Sehr gut
Gesamtbewertung:
Gut
Ausführliche Bewertung
Bei dem Thema des Monats Mai 2013 "Besser Essen macht schlau: gesunde Ernährung in der Schule" handelt es sich um 3 Arbeitsblätter mit diversen Seiten, die für die Sekundarstufe II entwickelt wurden. In einer Gesellschaft, in der Kompetenzen im Bereich der Ernährung nicht mehr familiär tradiert werden, ist es von besonderer Bedeutung, dass diese Alltagskompetenzen anderweitig vermittelt werden müssen. Das Setting Schule ist dafür ein idealer Ort, um einen gesunden und nachhaltigen Lebensstils anzubahnen. Durch das Material sollen die Ernährungsgewohnheiten aus 3 unterschiedlichen Perspektiven betrachtet werden. Eine ausgewogene Ernährung hat einen positiven Einfluss auf die Gesundheit sowie auf die Leistungs- und Konzentrationsfähigkeit und gemeinsame und regelmäßige Mahlzeiten fördern eine soziale Bindung oder Identität. Desweiteren nehmen auch die Medien Einfluss auf die Ernährungsgewohnheiten, indem sie Körperbilder verbreiten, die nicht die Realität abbilden und somit zu Körperinszenierungen (ver)führen. Das 13-seitige Unterrichtsmaterial besteht insgesamt aus einer Einleitung mit Thema und Lernzielen, 3 mehrseitigen Arbeitsblättern (DAK-Leuphana-Studie: Mathe mit knurrendem Magen, Tim Mälzer: "Essen kann man lernen", Gesellschaftskritik: Über Magerwahn) mit diversen teilweise sehr komplexen und anspruchsvollen Aufgabenstellungen, die jedoch für die Sekundarstufe II angemessen sind. Desweiteren sind ausgewählte Internetquellen zu den Themen vorhanden, die die Internetquellen an den Aufgabenstellungen, zusätzlich ergänzen. Die Arbeitsblätter könnten auch modular mit ausgewählten Aufgabestellungen bearbeitet werden. Das Arbeitsblatt 1 thematisiert das Frühstücksverhalten von Schülern und die Auswirkungen auf die Leistungs- und Konzentrationsfähigkeit. Das eigene Verhalten soll dabei reflektiert, das EU-Schulobstprogramm debattiert und Lernstationen zum Thema "Frühstück" konzipiert werden. Beim Arbeitsblatt 2 "Tim Mälzer: Essen kann man lernen" sollen verschiedene Maßnahmen erörtert werden, mit denen der Staat Einfluss auf die gesunde Ernährung nehmen könnte, u.a. soll ein Bewertungssystem für die eigene Schulkantine entworfen werden. Wünschenswert wäre es bei der Qualität des Schulessens nicht nur die Kosten zu betrachteten, sondern positive Konzepte zur Schulverpflegung aufzuzeigen und zu analysieren. Dadurch könnten Strategien entwickelt und gegebenenfalls Änderungen für die eigene Situation an der Schule entworfen werden. Dafür gibt es Beispiele, die zeigen, dass z.B. ein Frischkostsystem aus einer Produktionsküche nicht viel teuer sein muss als andere Verpflegungssysteme, aber viele positive Auswirkungen auf den Schulalltag und die ausgewogene Ernährung hat. Dabei wäre jedoch die Lehrperson auf ihre eigenen Kompetenzen in diesem Bereich angewiesen. Das Arbeitsblatt 3 thematisiert den Magerwahn anhand eines Artikels aus dem ZEITmagazin. Ein Zitat des Autors, das u.a. interpretiert werden soll, lautet "Wer hungert, hadert mit Gott." (Jessen 2012). Dadurch soll der Aspekt der sozialen Kontrolle und von Körperinszenierungen erörtert werden. Die Arbeitsblätter bieten viel Potential, um sich im Sinne der Ernährungs- und Verbraucherbildung kritisch und reflektiert sowie aus unterschiedlichen Perspektiven mit dem Thema gesundheitsförderliche Ernährung und der Entwicklung eine positiven Selbstbildes auseinanderzusetzen und somit einen gesunden jedoch leider keinen nachhaltigen Lebensstil anzubahnen.