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Facebook, WhatsApp und Computerspiele – was Kinder darüber wissen sollten

Das Arbeitsblatt ist auf der Webseite zur Zeit nicht verfügbar, kann aber per Email (schule@zeit.de) angefragt werden.

Die Arbeitsblätter Facebook, WhatsApp und Computerspiele - was Kinder darüber wissen sollten beschäftigen sich allgemein mit Medien, im Speziellen wird auf die Plattformen WhatsApp, auf Facebook und Computerspiele eingegangen. Zudem ist Cybermobbing ein Thema. Dabei reflektieren die Schülerinnen und Schüler ihre eigene Nutzung, lernen Datenschutzaspekte kennen und erarbeiten Interaktionsmöglichkeiten bei Cybermobbing.

Auf wenigen Seiten werden in dieser Handreichung sehr viele und komplexe Themen wie Datenschutz, Reflexion der Nutzungsgewohnheiten, Cybermobbing, Whatsapp, Facebook und Computerspiele angesprochen. Keinem der Themen wird dabei die notwendige ausführliche Aufmerksamkeit geschenkt und den Lehrkräften steht kein Hintergrundmaterial zur Verfügung, einzig eine Linkliste. Bei nicht allen Aufgaben ist das Ziel ersichtlich.

Indikatoren
Einzelbewertung
Balken
Fachlicher Inhalt:
Ausreichend
Methodik-Didaktik:
Befriedigend
Formale Gestaltung:
Sehr gut
Gesamtbewertung:
Befriedigend
Ausführliche Bewertung
Das Material Facebook, WhatsApp und Computerspiele- was Kinder darüber wissen sollten beschäftigt sich allgemein mit Medien und auf Cybermobbing wird auch eingegangen. Wie der Titel es erahnen lässt, werden die Anwendungen Facebook und Whatsapp im Speziellen dargestellt und kritisch beleuchtet. Hier erhalten die Kinder Informationen zum Thema Datenschutz. Facebook spielt in der Lebenswelt von Grundschulkindern jedoch kaum noch eine Rolle, die genannten Datenschutzaspekte sind auch in anderen, aktuelleren und momentan beliebten Anwendungen, beispielsweise Instagram, von Relevanz. Leider wird diese Brücke nicht geschlagen. Es gibt sichere Alternativen zu WhatsApp, auf die aber nicht hingewiesen wird. Das komplexe Thema Computerspiele wird sehr verkürzt dargestellt. Als Beispiel wird ein Computerspiel genannt, welches die USK 12 trägt, dies wird als eher ungünstig betrachtet, da die Materialien sich auch an Grundschulkinder richten. Der rote Faden zwischen den Themen, die alle aufgrund der Kürze des Materials oberflächlig behandelt werden, ist dabei nicht zu finden.Die Aufgabenstellungen sind sehr vielfältig und reichen von einer klassischen Textanalyse über Ausfüllen einer Mindmap und einer persönlichen Nutzungsanalyse bis zu einem Quiz.Bei der Nutzungsanalyse ist die Aufgabenstellung sehr unkonkret, es wird nicht ersichtlich, in welcher Einheit die Schülerinnen und Schüler ihre Nutzung dokumentieren sollen. In dem Fließtext ist als Beispiel aufgeführt, dass die Kinder zählen sollen, wie oft sie ihr Handy in die Hand nehmen. Hier wären zum besseren Verständnis Beispiele hilfreich. Insgesamt ist der Fließtext kritisch zu betrachten, denn dieser berichtet über das Projekt Medienscouts, das in vielen Bundesländern gefördert und in vielen Schulen umgesetzt wird. Ältere Schülerinnen und Schüler werden ausgebildet, um jüngeren Kindern Fragen zur Chancen und Gefahren im Netz zu erläutern. Der Bericht ist sicherlich interessant für die Kinder, aber um das Thema zu besprechen, wird er als nicht sehr zielführend eingeschätzt. Für Lehrkräfte ist das Thema eventuell interessant, um das Projekt an die eigene Schule zu holen. Sonstige Hintergrundinformationen fehlen in dem Material gänzlich, da es keinen didaktischen Begleittext gibt. Einzig eine Linkliste für Lehrkräfte ist vorhanden, für die Kinder nur zum Thema Cybermobbing.
Erscheinungsjahr
2014
Autor/in
Annika Theuerkauff; Frauke König
Reihe
Preis
ISBN
Materialformat

Gesamtbewertung

Befriedigend

Gefördert durch:

aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages