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Finanzführerschein Klasse M

Finanzführerschein

Dein Money-Tuning

Das Material besteht aus:
1. einem Schülerheft, das in einfacher, an Jugendliche gerichtete Sprache knapp (1/2-1 Seite) Informationen zu Taschengeld, Girokonto, Konsumentscheidungen, Internetsurfen, Handynutzung und Schuldfähigkeit bietet. Im Mittelpunkt steht bei den oben genannten Themen die Schuldenprävention. Durch Verhaltenstipps und Sachinformationen soll dies erreicht werden.
2. jeweils einem Prüf- und Übungsbogen in Form von Multiple-choice Tests, die das Wissen, insbesondere den rechtlichen Rahmen, in 15 Fragen jeweils abfragen,
3. einer Urkunde für die Schülerinnen und Schüler,
4. Anregungen wie das Material im Unterricht (4-5 Unterrichtsstunden) verwendet werden kann.
Das Material ist nur über einen Passwort geschützten Bereich, das "Lehrerzimmer" erhältlich. Um Zugriff zu erhalten müssen Kontaktdaten und Informationen zur Schule an den Verein übermittelt werden.

Der FinanzführerSchein Klasse M richtet sich an Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 8 und 9. Mit dem Material sollen die Lernenden die Fallstricke im Umgang mit dem Handy, Internet und dem Girokonto kennenlernen, um eine Verschuldung zu vermeiden. Nach der Bearbeitung des Schülerhefts gibt es Multiple- choice Aufgaben zur Selbstkontrolle, danach einen Multiple-choice Test, den der Lehrende kontrolliert und bei erfolgreicher Bearbeitung den Lernenden eine "FinanzFührerschein-Urkunde" übereicht. Die Methodik ist dabei einerseits konservativ (Material lesen, Fragen beantworten), in der Einbettung als "Führerschein-Prüfung für einige Lerner sicherlich reizvoll.
Fragwürdig bleibt, ob das im Test abgefragte Wissen Verschuldungen vermeiden kann. Die Hinweise zu den Handy-Kosten entsprechen nicht mehr den Angeboten mit denen Lernende heute konfrontiert werden.

Indikatoren
Einzelbewertung
Balken
Fachlicher Inhalt:
Befriedigend
Methodik-Didaktik:
Befriedigend
Formale Gestaltung:
Gut
Gesamtbewertung:
Befriedigend
Ausführliche Bewertung
Der FinanzFührerschein Klasse M richtet sich an Schülerinnen und Schüler ab der Klassenstufe 8. Mit dem Material sollen die Lernenden die Fallstricke im Umgang mit dem Handy, Internet und dem Girokonto kennenlernen, um eine Verschuldung zu vermeiden. Nach der Bearbeitung des Schülerhefts gibt es Multiple-choice Aufgaben zur Selbstkontrolle, danach einen Multiple-choice Test, den der Lehrende kontrolliert.Bei erfolgreicher Bearbeitung wird den Lernenden eine "FinanzFührerschein-Urkunde" überreicht. Die Methodik ist dabei konservativ (Material lesen, Fragen beantworten), in der Einbettung als "Führerschein-Prüfung" für einige Lerner aber sicherlich reizvoll. Fragwürdig bleibt, ob das im Test abgefragte Wissen eine Verschuldung vermeiden kann: So bleibt unklar warum es wichtig ist zu wissen ob 50 kg Silber- oder 50 kg Goldmünzen schwerer sind, und welche Bedeutung ein bestimmtes Emoticon hat. Der Vergleich mit dem KFZ Führerschein ist generell bedenklich, suggeriert er doch eine Befähigung zum Umgang mit Geld. Zwar sind die Bewertungsmaßstäbe durchaus streng. So werden falsche Antworten mit der rot dargestellten Fehlerpunktzahl bewertet und führen bei 4 falschen Antworten in der Regel zum Nichtbestehen der Prüfung. Dennoch ist damit eher ein Erfolgserlebnis im Sinne einer bestandenen Prüfung darstellt, als eine Befähigung zum Umgang mit Geld.  Dies wertet aber die Informationen und Handlungstipps nicht ab, sondern eher das Format als Befähigungsprüfung. Die Hinweise zu den Handy-Kosten entsprechen nicht mehr den Angeboten mit denen Lernende heute konfrontiert werden, diese müssten überarbeitet werden.
Erscheinungsjahr
2009
Autor/in
Reihe
Preis
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