Title

Future Food - das Debattenspiel

Diskussion über Ökologie und Biotechnologie im Jahr 2025

Die Spielidee ist, dass die Teilnehmer durch die Übernahme verschiedener Rollen eine Diskussion über das Pro und Contra von ökologischer Landwirtschaft und Biotechnologie im Jahr 2025 führen. Zwei Firmen bewerben sich in der fiktiven Stadt Meinhausen um eine Freifläche am Stadtrand, auf der ein zukunftsweisender Betrieb angesiedelt werden soll. Die abschließende Frage, die nach der Diskussion beantwortet werden muss, lautet: "Algenkäse oder Ökohof? Wer bekommt den Zuschlag?".

Das Debattenspiel eignet sich als motivierender Einstieg in die kontroverse Diskussion um Ökologie versus Biotechnologie. In ansprechender, realitätsnaher und zielgruppengerechter Weise werden die unterschiedlichen Positionen und Argumente dargestellt und vertreten. Der gewählten Methode ist geschuldet, dass zwar keine echten Begegnungen oder reale Erfahrungen, sondern nur fiktive Spielerfahrungen gemacht werden können. Jedoch motiviert das Material, sich im Realen weiter mit den Themen zu beschäftigen.

Indikatoren
Einzelbewertung
Balken
Fachlicher Inhalt:
Sehr gut
Methodik-Didaktik:
Befriedigend
Formale Gestaltung:
Gut
Gesamtbewertung:
Gut
Ausführliche Bewertung
Das Debattenspiel eignet sich als motivierender Einstieg in eine kontroverse Diskussion um Ökologie versus Biotechnologie und die Ziele der modernen Lebensmittelwissenschaft. Die Grundlage des vorliegenden Debattenspiels besteht in dem Szenario, dass auf einer Freifläche am Stadtrand der fiktiven Stadt Meinhausen im Jahr 2025 ein zukunftweisender Betrieb, entweder der ökologische Betrieb "Kreislauf" oder die Biotechnologiefirma "Algenkäse" angesiedelt werden soll. Um eine Diskussion führen zu können, müssen die Teilnehmer unterschiedliche Rollen annehmen, z.B. Bürgervertreter in einem Komitee, Vertreter der Firmen und Journalisten, die die Bevölkerung interviewt haben. Die Mitspieler diskutieren und argumentieren in ihren ausgewählten Rollen und müssen am Ende einen Beschluss fassen, wer den Zuschlag für die Freifläche bekommt: "Algenkäse oder Ökohof?". Die grundlegende Idee des Spiels besteht darin, dass Sachlagen aus unterschiedlichen Perspektiven, auch unter Nachhaltigkeitsaspekten betrachtet werden müssen und gelernt wird, die Argumente in einer Diskussion auszutauschen. Des Weiteren sollen aktuelle und zukünftige Szenarien zur Lebensmittelproduktion kennengelernt und beurteilt werden. Die fiktiven Informationen/Spielvorgaben sind so wirklichkeitsnah dargestellt und an die Realität angelehnt, dass von den Verfassern darauf hingewiesen wird, dass eine kritische und umfassende Nachbereitung mit weiterführenden Medien unbedingt notwendig ist, damit die Teilnehmer nicht alles als Wahrheit ansehen. Abschließend sei bemerkt, dass in dem Debattenspiel in ansprechender, realitätsnaher und zielgruppengerechter Weise die unterschiedlichen Positionen und Argumente dargestellt und vertreten werden. Der gewählten Methode ist geschuldet, dass zwar keine echten Begegnungen oder reale Erfahrungen sondern nur fiktive Spielerfahrungen gemacht werden können. Dessen ungeachtet motiviert das Material die Teilnehmer, sich im Anschluss auch im Realen mit den zentralen Aspekten zu den Themen alltägliche Sicherung der Versorgung, Nachhaltigkeit, soziale, ökonomische und ethische Folgeabschätzungen zu beschäftigen. Jedoch sollten die zwei formalen Fehler und die Aussage von Peter Harmsdorf (identisch mit der von Bettina von Kramm) korrigiert werden.
Herausgeber
Erscheinungsjahr
Autor/in
Spielidee: Experimentarium Kopenhagen, Dänemark
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0.00 €
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