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Medien non-stop? Die eigene Mediennutzung reflektieren und Risiken erkennen

Ein Modul aus dem Medienführerschein Bayern

In der Unterrichtseinheit "Medien non-stop?" beschäftigen sich die Schülerinnen und Schüler mit ihrer eigenen Mediennutzung, indem sie ein übertrieben dargestelltes Beispiel eines Jungen analysieren und Ergebnisse aus der JIM-Studie interpretieren. Darauf aufbauend überlegen sich die Jugendlichen Alternativen zur Mediennutzung und gehen abschließend näher auf das Problem von übermäßiger Mediennutzung ein.

Das Material "Medien non-stop" bietet eine ausführliche Auseinandersetzung mit der eigenen Mediennutzung. Inhaltlich positiv ist insbesondere die Herangehensweise, die gegenüber Schülerinnen und Schülern handlungsorientiert und nahe der jugendlichen Lebenswelt angelegt ist. Bis auf den Aspekt, dass "abhängige" Nutzungsweisen auf Medien und Medieninhalte zurückgeführt werden, gibt das Material gute Informationen und Anregungen her. Methodisch könnten die Aufgaben an vielen Stellen kreativer und innovativer sein. Einen großen Teil der Arbeitsblätter erledigen die Schülerinnen und Schüler in Einzelarbeit. Ein Merkblatt über den Lerngegenstand sowie eine Bewertung des Gelernten bieten Möglichkeiten für selbstständiges Lernen. Formal ist das Arbeitsmaterial gut strukturiert und übersichtlich gestaltet.

Indikatoren
Einzelbewertung
Balken
Fachlicher Inhalt:
Sehr gut
Methodik-Didaktik:
Gut
Formale Gestaltung:
Gut
Gesamtbewertung:
Gut
Ausführliche Bewertung
Das Material "Medien non-stop" bietet eine ausführliche Auseinandersetzung mit der eigenen Mediennutzung, die gern noch um weitere Unterrichtsstunden ergänzt werden könnte. Inhaltlich reicht der Themenkomplex von der Bewertung einer Beispielnutzung hin zur Beschäftigung und Reflexion der eigenen Mediennutzung und der Auseinandersetzung mit problematischen Mediennutzungsmustern. Positiv daran ist insbesondere die Herangehensweise, die gegenüber Schülerinnen und Schülern verständnisvoll, handlungsorientiert und nahe der jugendlichen Lebenswelt angelegt ist. Bis auf den Aspekt, dass "abhängige" Nutzungsweisen auf Medien und Medieninhalte zurückgeführt werden, gibt das Material gute Informationen und Anregungen. Methodisch könnten die Aufgaben an vielen Stellen kreativer und innovativer sein. Einen großen Teil der Arbeitsblätter erledigen die Schülerinnen und Schüler in Einzelarbeit mit wenig Freiraum für eigene Ideen. Teilweise wird jedoch zum Austausch angeregt und ein Merkblatt über den Lerngegenstand sowie eine Bewertung des Gelernten bieten Möglichkeiten für selbstständiges Lernen. Formal ist das Arbeitsmaterial gut strukturiert und übersichtlich gestaltet. Die Arbeitsblätter für die Schülerinnen und Schüler könnten neutraler ausfallen, zum Beispiel könnten weniger Fotografien abgedruckt und eine unauffälligere Schriftart gewählt werden.
Erscheinungsjahr
2012
Autor/in
keine Angabe
Reihe
Preis
ISBN
Materialformat