Title

Versicherungspoker - Ein Spiel ums Thema "Richtig oder falsch versichert"

Mithilfe des Materials sollen Schülerinnen und Schüler Versicherungen kennenlernen, Vor- und Nachteile verschiedener Versicherungsarten erkennen sowie sinnvolle und weniger sinnvolle Versicherungen hinsichtlich spezieller Alltagssituationen unterscheiden können. Diese Alltagssituationen sollen mit Hilfe eines Spiels erlebt werden, welches als Versicherungspoker "getarnt" (S. 1) die SchülerInnen motivieren und mit konkreten Erfahrungen konfrontieren soll. Inhaltsverzeichnis und Bestandteile des Materials: - Methode/Inhalt, - Spielablauf, - Info-Block, - Kopiervorlage Spielplan, Spielkarten und Spielgeld

Das vorliegende Spiel bietet ansprechende und zielgruppengerecht formulierte Versicherungsfälle, die den Spielern schnell - auch durch entsprechende Wertung - deutlich machen, welche Versicherungen eher sinnvoll und welche überflüssig sind. Der gewählten Methode geschuldet, bleiben die in den Zielen angestrebten "Erfahrungen" allerdings auf einer fiktiven Ebene und führen nicht zu realen Begegnungen. Durch die Verpackung von Versicherungsfällen schafft es das Material - auch mit den bereitgestellten Informationen - den Schülern einen Überblick über sinnvolle und weniger sinnvolle Versicherungen zu geben, die mit zusätzlichen, hier nicht angebotenen, Materialien vertieft werden sollen.

Indikatoren
Einzelbewertung
Balken
Fachlicher Inhalt:
Gut
Methodik-Didaktik:
Befriedigend
Formale Gestaltung:
Sehr gut
Gesamtbewertung:
Gut
Ausführliche Bewertung
Das vorliegende Material beschäftigt sich mit dem Thema Versicherungen. Die Jugendlichen sollen laut Angaben Versicherungen kennenlernen, Vor- und Nachteile verschiedener Versicherungsarten kennen und sinnvolle und weniger sinnvolle Versicherungen im Zusammenhang spezieller Alltagssituationen unterscheiden können. Diese Alltagssituationen sollen mit Hilfe eines Spiels erlebt werden, welches als Versicherungspoker "getarnt" (S. 1) die SchülerInnen motivieren und mit konkreten Erfahrungen konfrontieren soll. Das Spiel selber bietet ansprechende und zielgruppengerecht formulierte Versicherungsfälle, die den Spielern schnell - auch durch entsprechende Wertung - deutlich machen, welche Versicherungen eher sinnvoll und welche überflüssig sind. Die Versicherungsfälle werden mit Gewinnen bzw. Verlusten gekoppelt und durch den Einsatz eines Würfel als Spiel zugänglich gemacht. Leider sind die Entscheidungsmöglichkeiten der Spieler begrenzt, so dass nicht über angewendetes Wissen sondern per Zufall Gewinne und Verluste bestimmt werden. Der gewählten Methode geschuldet, bleiben die in den Zielen angestrebten "Erfahrungen" allerdings auf einer fiktiven Ebene und führen nicht zu realen Begegnungen. Individuelle Erfahrungen und Interessen der Jugendlichen z. B. konkrete Probleme mit bestimmten Versicherungen werden nicht aufgegriffen, auch nicht zu Beginn der Unterrichtseinheit, wenn die Schüler "kurz über die vermeintlichen Vorteile" (S. 5) aufgeklärt werden. Dies liegt ggf. daran, dass die Jugendlichen der Zielgruppe Sek. I auch aufgrund ihres Alters i. d. R. noch wenig Berührungspunkte mit dem Thema Versicherungen haben. Das bereitgestellte Angebot von Informationen ist für einen ersten Überblick sehr umfangreich. Es wird nicht klar, ob diese Informationen ausschließlich für den Lehrer gedacht sind oder auch den Jugendlichen zur Weiterbearbeitung ausgegeben werden. Die durchzuführende Vorbereitung als auch die Nachbereitung des Spiels benötigt in jedem Falle die Unterstützung des Lehrenden. Trotz der dargelegten Kritikpunkte schafft es das Unterrichtsmaterial insgesamt, den Jugendlichen einen Überblick über Versicherungen zu geben und sie im Rahmen eines Spieles auf vorteilhafte und nachteilige Aspekte von Versicherungen hinzuweisen.
Erscheinungsjahr
2009
Autor/in
Waldemar Stange, Peter Gnielczyk
Reihe
Preis
0.00 €
ISBN
Materialformat
Schlagworte

Gesamtbewertung

Gut