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Was wird da eigentlich gespielt? Schüler beurteilen Computerspiele

Was wird denn da eigentlich gespielt?

Unterrichtseinheit mit didaktischen Materialien

Thematisch oft vernachlässigt widmet sich die Unterrichtseinheit (drei Schulstunden) den Computerspielen, die tatsächlich von den Schülern in der Freizeit gespielt werden. Dabei wird versucht, ergebnisoffen und unvoreingenommen eine Bewertung durch Schüler vornehmen zu lassen.
Im Mittelpunkt steht die Auseinandersetzung mit der Thematik und nicht die Belehrung über Qualität und Sinn von Computerspielen.
Das Material knüpft an das Vorwissen der Schülerinnen und Schüler an. Es passt sich damit der immer komplexer werdenden und darum nicht mehr sachlich komplett erfassbaren Computerspiel-Welt an. Die Jugendlichen dürfen als Experten auftreten und damit wird die Lehrperson entlastet, sollte sich aber auch offen dem Gegenstand nähern.

Thematisch oft vernachlässigt widmet sich die Unterrichtseinheit den Computerspielen, die tatsächlich von den Schülern in der Freizeit gespielt werden. Dabei wird versucht, ergebnisoffen und unvoreingenommen eine Bewertung durch Schüler vornehmen zu lassen. Dies geschieht anhand vorgegebener Kategorien und einem Fragenkatalog, der genutzt werden soll, um eine subjektive Beurteilung über ein Spiel vorzunehmen.
Die Kopiervorlagen/Arbeitsblätter lassen sich gegebenenfalls leicht vom Lehrer anpassen. Eventuell nötige Differenzierung (z.B. Fragenkatalog übersichtlicher gestalten) sind ohne großen Aufwand möglich.

Indikatoren
Einzelbewertung
Balken
Fachlicher Inhalt:
Sehr gut
Methodik-Didaktik:
Sehr gut
Formale Gestaltung:
Gut
Gesamtbewertung:
Sehr gut
Ausführliche Bewertung
Wichtiger Beitrag für die Medienerziehung von Jugendlichen.  In diesem Feld sind sie die Experten und sollten auch als solche im Unterricht auftreten dürfen. Motivierend kann die aktive Spielerfahrung innerhalb der Schule (im Computerraum) wirken und führt zu einer handelnden Auseinandersetzung mit den Spielen. Ziel ist es, dass die Jugendlichen sich ihrer Spielgewohnheiten und Vorlieben bewusst werden und diese einordnen können - Kriterien für sich finden. Gleichfalls wird die eigenständige Auseinandersetzung mit einem Gegenstand gefordert und Präsentationskompetenz angebahnt. Das Material sieht vor, die Einheit in drei Stunden durchzuführen. Die Planung ist sehr knapp gehalten und nur für Klassen geeignet, die sich mit den Sozialformen gut auskennen, hohe Präsentationskompetenz besitzen und engagiert und fleißig arbeiten. M. E. ist die Planung zu knapp bemessen. Gerade die Gelenkstellen und Sozialformwechsel sind meist zeitintensiver. Zudem sind nur 10 Minuten für die Computerspiele vorgesehen (inkl. Einloggen, Starten, Charakter wählen etc.). Die Gestaltung der Arbeitsblätter könnte optisch ansprechender und übersichtlicher (evtl. mit Piktogrammen oder hervorgehobenen Wörtern) gestaltet sein. Die Arbeitsaufträge deutlicher hervorgehoben. Eventuell mit Beispielen zur Differenzierung. Mit ganz kleinen Änderungen ließe sich die Attraktivität enorm steigern.
Erscheinungsjahr
2007
Autor/in
Jens Wiemken
Reihe
Preis
0.00 €
ISBN
Materialformat
Schlagworte

Gesamtbewertung

Sehr gut

Kurzinformationen:

Titel

Was wird da eigentlich gespielt? Schüler beurteilen Computerspiele

Preis

0,00 €