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Weil wir es wert sind! - Fleisch

Das Material legt seinen inhaltlichen Schwerpunkt auf den Fleischkonsum und die damit verbundenen Probleme wie Regenwaldrodung zur Gewinnung von Anbauflächen für Sojabohnen, konventionelle und ökologische Fleischproduktion werden ebenso behandelt wie der Fleischkonsum in Deutschland. Außerdem werden diverse Siegel und Label thematisiert. Zielsetzung ist die kritische Auseinandersetzung mit dem (zu) hohen Fleischkonsum und den daraus resultierenden Problemen hier und in anderen Teilen der Welt.

Das Material ist Bestandteil einer Reihe von Unterrichtsmaterialien zum Thema Regenwald. Es ist für die Sekundarstufe I konzipiert und soll vorwiegend in Haupt- und Förderschulen eingesetzt werden.
Die didaktisch-methodische Umsetzung ist für die Zielgruppe wenig geeignet, da es auch hier vor allem um die Vermittlung und Reproduktion von Wissen geht. Außerdem ist der "moralische Zeigefinger" immer präsent, hier wird sehr stark mit Abschreckung durch drastische Bilder und Filmsequenzen gearbeitet. Hieraus kann sich auch schnell eine Abwehrhaltung der Schüler/innen ergeben, die sich unter Druck gesetzt und moralisch gegängelt fühlen. Die Auswahl für den Unterricht muss hier gut überlegt werden.
Positiv sind die zahlreichen hilfreichen Sachinformationen, Filme und Clips, die Bilder und Links sowie weitere Anregungen zur Beschäftigung mit der Thematik, die als Grundlage für die Erarbeitung von Unterrichtsvorhaben genutzt werden können.

Indikatoren
Einzelbewertung
Balken
Fachlicher Inhalt:
Befriedigend
Methodik-Didaktik:
Ausreichend
Formale Gestaltung:
Sehr gut
Gesamtbewertung:
Befriedigend
Ausführliche Bewertung
Das Material ist Bestandteil einer Reihe von Unterrichtsmaterialien zum Thema Regenwald. Es ist für die Sekundarstufe I konzipiert und soll vorwiegend in Haupt- und Förderschulen eingesetzt werden. Inhaltlicher Schwerpunkt des Materials ist der hohe Fleischkonsum und die damit verbundene weltweite Rodung von Regenwäldern für den Anbau von Sojapflanzen sowie deren Folgen. Außerdem werden die konventionelle und die ökologische Fleischprduktion behandelt. Die didaktisch-methodische Umsetzung ist für die Zielgruppe wenig geeignet, da es auch hier vor allem um die Vermittlung und Reproduktion von Wissen geht. Außerdem ist der "moralische Zeigefinger" immer präsent, hier wird sehr stark mit Abschreckung durch drastische Bilder und Filmsequenzen gearbeitet. Hieraus kann sich auch schnell eine Abwehrhaltung der Schüler/innen ergeben, die sich unter Druck gesetzt und moralisch gegängelt fühlen. Die Arbeitsaufträge führen nicht zu Reflexions- und Urteilskompetenzen und ermöglichen letztlich auch keine Entscheidung für ein "anderes" Handeln (z. B. Verzicht auf täglichen Fleischkonsum). Die Schüler/innen sollen - so der Eindruck von außen - aktiviert werden, es geht aber nicht darum ihnen die Anbahnung von Kompetenzen zu ermöglichen. Dennoch bieten auch hier die Sammlung von Hintergrundinformationen, die vielen zusammengestellten Filme und Bilder eine Fundgrube für Lehrer/innen, die sich in ihrem Unterricht mit der Thematik befassen wollen. Erfreulich ist auch, dass in diesem Material Quellen zu den Sachinformationen angegeben sind.