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safety 1st: Soziale Sicherung & private Vorsorge

safety 1st
safety 1stBildquelle: Universum Kommunikation und Medien AG
Universum Verlag GmbH, Herausgeber.: AG Jugend und Bildung e.V. mit Zukunft Klipp und Klar, einer Einrichtung des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV), 2009
Gesamtbewertung:C
Gesamturteil:

Befriedigend

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Expertenbewertung
Indikatoren Einzelbewertungen
Fachlicher Inhalt: 
D

Ausreichend

Methodik-Didaktik: 
D

Ausreichend

Formale Gestaltung: 
A

Sehr gut

Gesamtbewertung: 
C

Befriedigend

Ausführliche Bewertung: 

Es handelt sich um ein Medienpaket der Versicherungswirtschaft. In vielen Bereichen werden denn auch die Interessen der Versicherungswirtschaft in den Vordergrund gestellt. Wenn es beispielsweise um die Darstellungen "Wie arbeiten Versicherungen" geht, mutet das Material wie Werbung an.

Die vielfältigen Formen der Altersvorsorge werden höchst unvollständig dargestellt. Der Schwerpunkt wird im Schülerheft bei den gerade für Berufseinsteiger ungeeigneten Versicherungsprodukten gesetzt. Begründung: Die bei Versicherungsprodukten typische langfristige Vertragbindung passt nicht zu der in aller Regel noch unklaren Lebensplanung junger Menschen. Gekoppelt mit den hohen Abschlusskosten, die gerade zu Beginn des Vertrags mit den Beiträgen gezahlt werden, kommt es bei einer (programmierten) vorzeitigen Kündigung (z.B. wegen Arbeitslosigkeit, Änderung der Lebensplanung, Kinder, Hauskauf, etc.) sehr häufig zu großen Verlusten.

Im Film 1 "Soziale Sicherung" geht es schwerpunktmäßig wiederum um die private Altersvorsorge. Die Darstellung ist tendenziös. Zwar werden hier auch Vorsorge durch Familie, Sparen, Wertpapiere und Immobilien erwähnt (in einer ca 1-minütigen Sequenz), durch Kommentare und Begleitmusik aber als nicht geeignete Formen dargestellt. Versicherungsprodukte werden wieder einseitig hervorgehoben.

Auch im Film 2 "Private Vorsorge" wird wieder die private Lebensversicherung hervorgehoben. Ein Hinweis auf Sinn oder Unsinn des damit verbundenen Todesfallschutzes (z.B. bei Singels) fehlt. Weitere private Versicherungen werden erwähnt.

Die Information im Film, wie auch im Schülerheft ist oberflächlich, nicht differenziert, nicht auf Lebenssituationen heruntergebrochen. Erst im Zusammenhang mit Arbeitsblättern des Onlineportals könnte eine fundierte Informtion vermittelt werden. Sachkundige und kritische Lehrkräfte können allerdings aus dem Medienpaket/den Lehrerhandreichungen Anregungen für ihren Unterricht ziehen.

Im Onlineportal werden unter dem Stichwort Themen/Verbraucherschutz/Institutionen weder die Verbraucherzentralen noch der vzbv erwähnt. Lediglich auf einem Arbeitsblatt ist der Hinweis auf einen Haushaltsplan, der von der Internetseite der Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein heruntergeladen werden kann, vermerkt. Im Lehrerhandbuch zur DVD gibt es einen Hinweis auf www.verbraucherbildung.de und die Unterrichtsmaterialien dort (allerdings falsch geschrieben: verbraucher-bildung...).

Bewertungsdatum: 
17.08.2011
Hinweise zum Bewertungsraster

Seit Januar 2013 werden alle neu aufgenommenen Materialien nach einer evaluierten Fassung des Bewertungsrasters beurteilt. Weitere Informationen dazu finden Sie unter Bewertungskriterien des VZBV.

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