Skip to content

Wasser - Lebensmittel für die Welt

Wasser - Lebensmittel der Welt
Wasser - Lebensmittel der WeltBildquelle: TuWas e.V.
Nachhaltigkeit in der Schule - Konzepte und Beispiele für die Praxis
Edition Spohns Haus, 2007
Gesamtbewertung:A
Gesamturteil:

Sehr gut

Tabs

Expertenbewertung
Indikatoren Einzelbewertungen
Fachlicher Inhalt: 
A

Sehr gut

Methodik-Didaktik: 
A

Sehr gut

Formale Gestaltung: 
A

Sehr gut

Gesamtbewertung: 
A

Sehr gut

Ausführliche Bewertung: 

Das Handbuch "Wasser - Lebensmittel der Welt" umfasst insgesamt 59 Seiten. Es stellt das Thema Nachhaltigkeit mit seinen verschiedenen Dimensionen und Assoziationen in den Mittelpunkt des Unterrichtsgeschehens.

Diese 21 Module fokussieren in der praktischen Umsetzung die kreative Eigentätigkeit der Lernenden und ein hohes Maß an Entscheidungsfreiheit sowie Realitätsbezug. Jedes der Module enthält umfassende Informationen zur Unterrichtsvorbereitung für die Lehrkraft: Lernzielformulierungen, organisatorische Voraussetzungen, Zeitbedarf und der Lehrplanbezug (hier: Lehrplan Saarland), Beschreibung des Ablaufs, alternativen Vorschläge zur Unterrichtsdurchführung und weiterführende Informationen.

Die einzelnen Module kommen ohne konkrete Arbeitsblätter aus und ermöglichen der Lehrperson Handlungsspielräume bei der Gestaltung der Unterrichtsprozesse. Als Beitrag zur nachhaltigen Bildung im Vorfeld der unterrichtlichen Durchführung sind eine persönliche Bewusstseinsbildung sowie die Auseinandersetzung mit dem Nachhaltigkeitsbegriff von hohem Wert. Hier soll ein Bewusstsein dahingehend geschaffen werden, dass es um die eigene Lebenswirklichkeit geht und alle am Lernprozess Beteiligten in hohem Maße voneinander profitieren können.

Laut diesem Handbuch gibt es keinen allgemein gültigen Nachhaltigkeitsbegriff. Vielmehr sei der Begriff historisch gewachsen und in verschiedenen Diskursen adaptiert, interpretiert und analysiert worden. In diesem Kontext geht man von insgesamt 5 Dimensionen aus: Integration (= Ökonomie, Ökologie, Sozialkultur), Permanenz, Gerechtigkeit, Subjektivität und Dependenz. Hier folgt man der Übersichtsdarstellung von Alexander Walter, die eine zentrale Bedeutung für das methodisch-didaktische Vorgehen enthält. Es wird eine Grundstruktur für das Nachhaltigkeitslernen aufgeführt und entsprechende Methoden abgeleitet, die die Ermöglichung von Gestaltungskompetenz der Lernenden fokussieren. Sie unterstützen besonders das eigenständige und selbstbestimmte Lernen der Jugendlichen und ermöglichen verschiedene Zugänge.

Nachhaltiges Lernen findet in schülerzentrierter Form mit sehr geeigneten Methoden statt: z.B. Projektlernen, mediales Lernen und Planspiel. Die Jugendlichen können ihr eigenes Konsumhandeln kritisch überprüfen. Der Gestaltungskompetenz der Lernenden im Rahmen ihrer individuellen Auseinandersetzung mit dem Aspekt der Nachhaltigkeit kommt eine große Bedeutung zu. Gleichzeitig geht es um Lernen in Zusammenhängen, denn jeder Jugendliche mit seiner Lebensweise und seinen persönlichen Motiven ist Teil der Lebenswirklichkeit, die sich allen am Nachhaltigkeitslernen beteiligten Jugendlichen bietet.

Die Lebenswelt der Jugendlichen findet in hohem Maße Berücksichtigung. Echte Begegnungen und reale Erfahrungen werden ermöglicht. Die Handlungsebene wird erreicht.

Insgesamt ist das vorliegende Material mit Sehr gut zu bewerten.

Bewertungsdatum: 
23.09.2011
Hinweise zum Bewertungsraster

Seit Januar 2013 werden alle neu aufgenommenen Materialien nach einer evaluierten Fassung des Bewertungsrasters beurteilt. Weitere Informationen dazu finden Sie unter Bewertungskriterien des VZBV.

Zurück zur Liste