| Indikatoren |
Einzelbewertungen |
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| Methodik-Didaktik |
Gut |
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| Fachlicher Inhalt |
Befriedigend |
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| Formale Gestaltung |
Sehr gut |
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| Gesamtbewertung |
Gut |
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Ausführliche Bewertung
Das Material ermöglicht SuS im Alter zwischen 14 und 17 Jahren einen Einblick in ihr meist besuchtes soziale Netzwerk "schülerVZ". Wie weit sie sich auf Inhalte einlassen und sie hinterfragen, hängt dabei von ihrem persönlichen Engagement, ihrer Motivation und der Tätigkeit der Lehrperson ab. Dieses Material kann einen Austausch in der Lerngruppe auslösen, bei dem die SuS Begriffe definieren, ihren Medienkonsum dokumentieren und reflektieren und Vor- und Nachteile von privaten Angaben in ihrem Profil einschätzen. Immer müssen sie dabei verschiedenen Links folgen, wenn sie Grundlageninformationen erhalten möchten, dies setzt einen Computerraum in der Schule voraus. Im Weiteren unterscheiden die SuS ihre realen Freunde und virtuelle Freunde, indem sie ihren Begriff von Freundschaft definieren und Erwartungen formulieren. Dies findet in Gruppen- und Einzelarbeitsphasen statt. In spielerischer Weise sollen sie danach Benutzerprofile einschätzen lernen. Hierbei erkennen sie Unterschiede in der Selbst- und Fremdwahrnehmung. Gelerntes Wissen wird in einer praktischen Übung in Gruppenarbeit gefestigt. Dabei wird vorausgesetzt, dass einige SuS der Lerngruppe mit dem sozialen Netzwerk vertraut sind. Die SuS beantworten als "Experten" typische Fragen, die dem Support von schülerVZ gestellt werden.
Je nach Alters- oder Klassenstufe werden die SuS unterschiedlich mit dem Medium vertraut sein. Eine gewisse Motivation ist vorauszusetzen. Das Material bleibt jedoch auf einer oberflächlichen Ebene und ist wenig kritisch. Es bildet eher ein kleines Benutzhandbuch mit ein paar Warnungen ab. Das Aktivitätsniveau befindet sich in der Informationssuche. Es fehlt ein Differenzierungsangebot für Lernschwache oder Leseschwache SuS, die selbstverständlich auch diese Portale nutzen.
Dieses Material wurde am 08.08.2011 bewertet.