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Klima und Ernährung: Es geht auch um die Wurst - Januar 2010
Der Klimawandel drückt vielen Menschen auf den Magen. Da muss was passieren, finden sie, aber was kann man als Einzelner schon machen? Eine ganze Menge, sagen Verbraucherschützer. Anfangen mit der persönlichen Klimaschutzoffensive kann man fast immer und überall. Zum Beispiel bei der eigenen Ernährung. Denn was wir essen, hat ungefähr einen ebensogroßen Einfluss auf die Erderwärmung wie die Art, mit der wir uns fortbewegen. Klima- und Konsumexperten vom Verbraucherzentrale Bundesverband e.V., vzbv, und den Verbraucherzentralen raten daher zur Beachtung einiger einfacher Faustregeln, mit denen jeder Mensch seine persönliche CO2-Bilanz entlasten kann. Sie bieten gleichzeitig Chancen auf ein gesünderes Leben. weiter
Gut informiert, gut integriert: Verbraucherzentralen werben für interkulturelle Öffnung - November 2009
Menschen mit Migrationsgeschichte sind häufig schlecht über ihre Verbraucherrechte informiert und scheuen den Gang zur Verbraucherzentrale – obwohl ihre Probleme im Konsumalltag sich kaum von denen deutscher Verbraucher unterscheiden. Sprachbarrieren gelten als ein Grund für diese Zurückhaltung, aber auch Skepsis gegenüber der Unabhängigkeit der Verbraucherberatung. Die Folge: Zuwanderer suchen häufig erst dann Hilfe, wenn das Problem groß geworden ist oder die Zeit drängt. Neue Formen der Zusammenarbeit zwischen Verbraucherzentralen und Migrantenorganisationen sollen diese Hürden jetzt senken. Der Integration würde es dienen. weiter
Soziale Netzwerke im Internet: Komm rein und zeig‘ dich - August 2009
Die Zeiten, in denen „Profile“ ausschließlich in der Kriminalistik angelegt und genutzt wurden, sind vorbei. Heute haben Millionen Mitglieder von sozialen Netzwerken wie StudiVZ oder Facebook ihr eigenes Online-Persönlichkeitsprofil. Dabei lassen etliche Selbstdarstellungen erstaunlicherweise keine Fragen mehr offen. Netzwerkbetreiber und Werbewirtschaft freut das, denn die Profile sind bares Geld wert. Mit dem deutschen Recht nehmen es viele soziale Netzwerke beim Ausbeuten dieser Datenschätze allerdings nicht allzu genau. Der Verbraucherzentrale Bundesverband e.V. (vzbv) geht dagegen jetzt vor. weiter
Deutscher Verbrauchertag: Familien fördern - statt im Alltag überfordern - Juni 2009
Verbraucher sein hat sich für Familien zum Vollzeitjob entwickelt. Tagtäglich müssen sie sich mit Produkten, Dienstleistungen und Unternehmen befassen, Qualität und Preise vergleichen und Marktentwicklungen beobachten. Immer mehr Familien beklagen eine zu starke Belastung im Alltag. Eine stärkere Fokussierung auf die Bedürfnisse und Interessen der Familien forderte der Verbraucherzentrale Bundesverband e.V. (vzbv) daher zum Deutschen Verbrauchertag 2009, der am 12. Mai stattfand und das Motto "Mehr Familie in die Verbraucherpolitik - Konsumalltag meistern, Wirtschaft gestalten" trug. weiter
Gefährliche Produkte: Experten sehen keinen Anlass zur Entwarnung - April 2009
Ob Lampen, Cremes oder Spielzeug: Verbraucherinnen und Verbraucher haben tagtäglich mit unzähligen Produkten zu tun. Diese Produkte müssen daher sicher sein - sind es aber oft nicht. Die Zahl der vom Markt genommenen gefährlichen Produkte ist in der Europäischen Union zuletzt erneut um 16 Prozent gestiegen. Am häufigsten sortierten die Behörden Spielzeug aus, gefolgt von Elektroartikeln und Motorfahrzeugen. weiter
Mehr Genuss: Schlüssel zur gesunden Ernährung - Februar 2009
Deutschland ist zu dick. 37 Millionen Erwachsene und rund zwei Millionen Kinder und Jugendliche gelten als übergewichtig oder adipös. Die Betroffenen haben daran in der Regel schwer zu tragen, Diätappelle und Verzichtsbotschaften laufen aber meist ins Leere oder verschlimmern die persönliche Situation sogar. Experten empfehlen daher inzwischen ganz andere Strategien im Kampf gegen Übergewicht und Fehlernährung. Für sie liegt ein Schlüssel in der Wiederentdeckung des Genusses. weiter
Denglisch und Fachchinesisch: Wem hilft’s? - Januar 2009
Unternehmen, die was auf sich halten, geben sich heute gerne weltoffen als „Global Player“ und sprechen ihre deutschen Kunden in englischen Worten an. Waschmittel kommen dann von „A Brand like a Friend“ – einer Marke, die wie ein Freund sei - und der Schlussverkauf heißt „Herbst-Sale“. Das klingt zwar schick und modern, wird von den meisten Menschen aber nicht verstanden. Bleibt die Frage: Wem nutzt das eigentlich? weiter
vzbv: Bildungsrepublik braucht auch qualifizierte und kompetente Verbraucher - Oktober 2008
Deutschland wird „Bildungsrepublik“. Das hat die Kanzlerin versprochen und für den 22. Oktober einen Bildungsgipfel anberaumt. Die Qualifizierungsoffensive soll das Ausbildungsniveau heben und ist zweifellos sinnvoll. Deutschland braucht aber nicht nur qualifizierte Arbeitskräfte, sondern auch qualifizierte und kompetente Verbraucher. Der Verbraucherzentrale Bundesverband e.V. (vzbv) fordert daher anlässlich der Bund-Länder-Offensive, in der Schule mehr Alltagspraktisches zu unterrichten und Verbraucherbildung als Pflichtunterricht auszubauen. weiter
Faire IT: Verbraucher müssen Druck machen - September 2008
Handy, Computer und Co. sind mittlerweile Massenprodukte, ihre Fertigung wurde nahezu vollständig in Niedriglohnländer ausgelagert. Das schuf in diesen Ländern Arbeitsplätze, gleichzeitig können die Hersteller ihre Waren günstiger anbieten, wovon wiederum die Käufer in den Abnehmerländern profitieren. Allerdings werden die Kampfpreise hierzulande oft mit schwerwiegenden sozialen und ökologischen Folgen in den Produzentenländern erkauft. Der Weg zu wirklich fair hergestellten IT-Produkten ist noch lang. weiter
Kostenlose Online-Spiele: ein boomender Markt ohne Kontrolle - August 2008
Online-Spiele sind zu einem Massenphänomen geworden: Ob als Flash-Spielchen für Zwischendurch oder als Rollenspiel mit prinzipiell endloser Spielhandlung – im Internet präsentieren sich mittlerweile unzählige Angebote, die dank niedriger Einstiegshürden auf eine große Nachfrage treffen. Der Jugendschutz bleibt da bisweilen auf der Strecke. weiter
Finanzielle Bildung stärken – Kinder und Jugendliche vor Verschuldung bewahren - Juni 2008
Trotz Wirtschaftswachstums und rückläufiger Arbeitslosenquoten: In Deutschland gelten weiterhin über drei Millionen Haushalte als überschuldet. Neben der materiellen Armut haben die Betroffenen meist auch mit sozialer Ausgrenzung und geringeren Bildungschancen zu kämpfen. Spürbar ist das vor allem für Kinder und Jugendliche in überschuldeten Haushalten. Die Aktionswoche Schuldnerberatung 2008 stellt dieses Thema vom 16. bis 20. Juni in den Mittelpunkt.
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10. Mai: Bundesweiter Aktionstag Nachhaltiges (Ab-) Waschen - Mai 2008
Beim Abwaschen und Putzen gab es schon immer Regeln: Früher musste das erste Wäschestück auf der Leine eine Männerunterhose sein, denn die brachte guten Wind fürs Trocknen. Die Zeiten sind vorbei. Regeln fürs Waschen und Putzen gibt es aber immer noch. Ein bundesweiter Aktionstag zeigt am 10. Mai, welche Grundsätze in Sachen Nachhaltigkeit gelten. weiter
Virtuelles Wasser: der verborgene Wasserverbrauch - März 2008
Wer morgens sein Tässchen Kaffee trinkt, verbraucht nicht nur die 200 Milliliter Wasser in der Tasse. Schon zuvor floss eine vielfache Menge Wasser in den Anbau der Bohnen und ihre Verarbeitung – für eine Tasse Kaffee ganze 140 Liter. Sichtbar ist dieser Wasserverbrauch nicht, Experten sprechen daher von virtuellem Wasser. Real bleibt dieser Konsum trotzdem. In Deutschland beträgt er bis zu 4.000 Liter pro Person und Tag, Tendenz steigend.
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Essen - eine Klimasünde? - Januar 2008
Kaum ein anderes Thema wurde im vergangenen Jahr so hitzig diskutiert wie der Klimawandel. Ein Aspekt kam dabei jedoch zu kurz: der Zusammenhang zwischen unseren Ernährungsweisen und der Erderwärmung. Der Verbraucherzentrale Bundesverband e.V. (vzbv) setzt das Thema jetzt auf die Tagesordnung.
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Gefährliches Spielzeug aus Fernost: Was läuft da schief? - November 2007
Spielzeug aus Fernost war in den vergangenen Monaten immer wieder wegen möglicher gesundheitsschädlicher Wirkungen in den Schlagzeilen. Es ging um Blei im Spielzeug und giftige Plastikkügelchen und um eine der größten Rückrufaktionen, die das Spielzeugland bis dahin gesehen hatte. Bedauernswerte Einzelfälle? Oder doch Fehler im System?
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Wozu eigentlich Verbraucherbildung? - Oktober 2007
Der Europäische Gerichtshof hat es einmal auf den Punkt gebracht: Der Verbraucher an sich ist ein mündiges Wesen. Otto Normalverbraucher ist durchschnittlich informiert, aufmerksam und verständig. Sollte das stimmen, gäbe es eigentlich keine Notwendigkeit ihn noch mit Bildung zu belästigen. Wozu also Verbraucherbildung?
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Nachhaltigkeit fängt mit der Nutzung von Recyclingpapier an - September 2007
Jährlich wird in Deutschland so viel Papier verbraucht wie in ganz Afrika und Südamerika zusammen: fast 21 Millionen Tonnen im Jahr 2006, je Bundesbürger 253 Kilogramm. Die Grenzen eines nachhaltigen Konsums sind damit schon lange überschritten, ein anderer Umgang mit Papier ist notwendiger denn je. Die folgenden Informationen zeigen, wie der eigene Verbrauch reduziert werden kann, an welchen Siegeln sich Verbraucher orientieren können und welche Vorteile Recyclingpapier bietet. weiter
Computerspiele und Gewalt: Verbote als Lösung? - August 2007

Eine Kindheit ohne Computer- und Konsolenspiele ist heute kaum noch denkbar – bereits Siebenjährige haben im Schnitt zehn eigene Computerspiele. Manchen Eltern wird dabei ganz mulmig. Schließlich werden diese Spiele immer wieder mit Jugendgewalt in Verbindung gebracht. Ganze Genres – die so genannten „Killerspiele“ – sollen deshalb verboten werden. Die folgenden Informationen geben einen Überblick über diese Diskussion.
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Klimawandel: Ursachen, Folgen, Gegenmaßnahmen - Mai 2007

Jahrhundertsommer, Jahrhunderthochwasser, Jahrhundertstürme. Den Klimawandel und seine Folgen leugnen heute kaum noch ernst zu nehmende Zeitgenossen. Auch über die Ursachen herrscht Einigkeit: Die Erderwärmung ist vom Menschen verursacht und dem Lebens- und Konsumstil der (nach-)industriellen Zeit geschuldet. Um die schlimmsten Folgen zu vermeiden, muss jetzt gehandelt werden.
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Schulessen: Länder müssen verbindliche Rahmenkriterien festlegen - April 2007
Mit dem zunehmenden Trend zu Ganztagsschulen und Nachmittagsunterricht gewinnt die Schulverpflegung in Deutschland an Bedeutung. Zwar ist das Schulessen schon heute vielerorts besser als sein Ruf – die zahlreichen guten Beispiele müssen aber endlich in ganz Deutschland Schule machen. Die Verantwortlichen auf Landes- und kommunaler Ebene müssen daher klare rechtliche Rahmenkriterien für die Schulverpflegung festlegen.
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Mehr Tierschutz durch Transparenz - März 2007
Deutsche und europäische Verbraucher gelten als tierlieb. Ein Großteil von ihnen will Produkte aus tiergerechter Haltung. An der Ladentheke können Konsumenten solche Erzeugnisse aber bislang nicht erkennen, eine entsprechende Auszeichnung fehlt. Wie Verbraucher dennoch ohne Reue konsumieren können und was die Politik unternehmen muss, zeigen folgende Informationen.
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Vom Vorschlag zum Gesetz: der Weg des EU-Rechts - Januar 2007 (aktualisiert Januar 2008)
Vom 01. Januar bis 30. Juni 2007 hatte Deutschland die Ratspräsidentschaft in der Europäischen Union übernommen. Was der Vorsitz bedeutet, wie der Weg der Gesetzgebung verläuft und welche Institutionen und Interessengruppen Gesetze mitgestalten, zeigen die nachfolgenden Informationen am Beispiel der Richtlinie über unlautere Geschäftspraktiken.
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Energiekosten senken - aber wie? - November 2006

Die Kosten für Energie explodieren. Mit den folgenden Informationen zeigen wir Ihnen, wieso das so ist, dass es aber nicht so sein muss, wie Verbraucher ihren Geldbeutel und die Umwelt schonen können und in welchen Feldern die Politik gefordert ist. Zugleich stellen wir umfassende Beratungsmöglichkeiten und konkrete Energiespartipps vor.
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Die weltweite Wasserkrise: unlösbar, unbezahlbar, unnötig? - August 2006
Die Welt steuert auf eine schwere Wasserkrise zu. Im Moment betrifft diese Krise noch in weiten Teilen die weniger entwickelten Länder des Südens. Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Umweltverbände sind sich jedoch einig, dass es nur noch eine Frage der Zeit ist, bis auch der (wasser-)reiche Norden die Folgen zu spüren bekommt. Und das, obwohl weltweit eigentlich ausreichend Wasser für alle Menschen vorhanden ist.
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Generationengerechtigkeit: Politischer Kampfbegriff und ethisches Leitbild - Mai 2006
Der Begriff Generationengerechtigkeit erfuhr in den letzten Jahren einen enormen Aufschwung. Bereits 85 Prozent der Deutschen können etwas mit dem sperrigen Wort anfangen. Hochkonjunktur hat der Begriff wohl auch deshalb, weil er einen nicht näher definierten Reformbedarf umschreibt. Das Prinzip kann in allen möglichen Debatten herangezogen werden und dabei ganz unterschiedlichen Interessen dienen.
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Datenschutz im Internet - April 2006
Datenschutz nehmen viele Internet-Nutzer immer noch auf die leichte Schulter. Da werden bereitwillig Formulare bis ins kleinste Detail ausgefüllt, Adressen, Zeugnisse und Finanzdaten ins Netz gestellt. Selbst vorsichtige Nutzer, die die eigenen Daten nur sparsam preisgeben, können ausgeleuchtet werden. Wer sich dagegen absichern will, muss nicht nur Datensparsamkeit kultivieren, sondern braucht auch einiges an Know-how.
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Fair reisen: Nachhaltig die Welt erkunden- März 2006
Reisen gehört für viele Menschen zu einem guten Leben. Nicht nur die Urlauber, auch viele gastgebende Länder profitieren davon. Tourismus bringt Devisen, schafft Arbeitsplätze und kann zum kulturellen Austausch beitragen. Der heutige Turbo-Tourismus hat aber auch Schattenseiten: zubetonierte Landschaften, immense CO2-Emissionen, Versorgung der Urlauber auf Kosten der heimischen Bevölkerung. Reisen geht auch anders. Und bedeutet nicht gleich Grevenbroich statt Griechenland.
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Nachhaltiger Konsum: Weltpolitik an der Ladentheke - Februar 2006
Ob Auto, Kleidung oder Lebensmittel: Was wir kaufen, wie wir produzieren lassen, hat direkten Einfluss auf unsere Umwelt. Derzeit ist dieser Einfluss kein guter: Jeder Europäer verbraucht mehr als doppelt so viele natürliche Ressourcen wie ihm eigentlich zustünden. Nachfolgende Generationen und Menschen in anderen Teilen der Welt werden so der Möglichkeit beraubt, ihren Lebensstil selbst zu wählen. Die Alternative heißt nachhaltiger Konsum. Mit Verzicht hat das nichts zu tun – mit einem Mehr an Lebensqualität, sozialer Gerechtigkeit und Umweltschutz eine Menge.
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Neue Hauswirtschaft: Weiterbildungsmaterialien für Lehrende in Haushalt und Familie - Januar 2006
38 Millionen Haushalte gibt es in Deutschland. Keine Branche ist größer, nirgendwo werden tagtäglich mehr Entscheidungen gefällt. Um die Vermittlung notwendiger Kompetenzen, um adäquate Angebote der hauswirtschaftlichen und familienbezogenen Bildung ist es jedoch oft schlecht bestellt. Das hat teils dramatische Fehlentwicklungen zur Folge. Höchste Zeit also für eine Neupositionierung. Die Weiterbildungsmaterialien „Neue Hauswirtschaft“ zeigen entsprechende Perspektiven auf.
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Fair produziertes Spielzeug: Nur informierte Verbraucher haben die Wahl - Dezember 2005
Auch im Spielzeugland hat die Globalisierung Einzug gehalten. Was den deutschen Verbrauchern preiswerte Spielwaren beschert, wird in den Produzentenländern Ostasiens noch oft mit katastrophalen Arbeitsbedingungen und ausbeuterischen Arbeitsverhältnissen teuer bezahlt. Doch zusehends verpflichten sich Hersteller und Lieferanten auf die Einhaltung grundlegender Sozialstandards. Den Produkten ist das im Laden bisher allerdings nicht anzusehen: Ein anerkanntes Siegel für fair produziertes Spielzeug fehlt. Verbraucher, die Wert auf faires Spiel legen, müssen sich daher selbst auf Recherche begeben. Nur wenige Lotsen erleichtern die Suche.
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Was bedeutet eigentlich Nachhaltigkeit? - November 2005
Die Rede von der Nachhaltigkeit hat Hochkonjunktur. Ob Wirtschaftsführer, Politiker oder Wissenschaftler – kaum jemand verzichtet darauf, diesen Begriff zur Unterstreichung der Bedeutung seines Anliegens im Munde zu führen. Trotzdem verbinden immer noch wenige Menschen überhaupt etwas mit diesem Begriff. Eine genaue Vorstellung davon, was mit Nachhaltigkeit gemeint ist, fehlt häufig. Woher stammt dieses sperrige Wort also? Was steckt dahinter? Und inwieweit betrifft die Rede von der Nachhaltigkeit eigentlich jeden Einzelnen?
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Wohnen im Alter: Formen, Entscheidungshilfen, Herausforderungen und Chancen - Oktober 2005

Lebensqualität im Alter lässt sich nicht nur an der finanziellen Absicherung und der gesundheitlichen Vorsorge festmachen. Ebenso wichtig wie Geld und Gesundheit ist eine auf die persönlichen Bedürfnisse abgestimmte Wohnform – denn oft werden die eigenen vier Wände nach der Pensionierung zum Mittelpunkt des Lebens.

Was macht gutes Wohnen im Alter aber aus? Welche der vielen Angebote sind empfehlenswert? Welche entsprechen den persönlichen Bedürfnissen nach Nähe oder Distanz, nach Selbständigkeit oder Versorgungssicherheit am ehesten?
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Zielgruppe Schüler: Werbung und Sponsoring in der Schule - September 2005

Leere Kassen, nachhallender PISA-Schock, Praxisferne, steigende Anforderungen und wegbrechende Ausbildungsmärkte – die meisten Schlagworte der derzeitigen Diskussion um den Bildungsstandort Deutschland klingen wenig zukunftsträchtig und haben zu einem spürbaren Druck auf Politik, Gesellschaft und Schule geführt.
Um die knappen finanziellen Mittel wenigstens teilweise zu kompensieren, haben sich in den vergangenen Jahren die Schulen aller Bundesländer auf der Suche nach neuen Einnahmequellen dem Sponsoring durch die Wirtschaft geöffnet. In Berlin, Bremen und Sachsen-Anhalt ist in geregelten Fällen sogar Produktwerbung in Schulen gestattet.
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Globalisierung hautnah: Arbeitsbedingungen in der Bekleidungswirtschaft und der Einfluss der Konsumenten - August 2005

T-Shirts, Anzüge, Sportbekleidung - ein Großteil dessen, was deutsche Verbraucher auf der Haut tragen, wird viele tausend Kilometer entfernt in den Bekleidungsfabriken Osteuropas, Asiens und Südamerikas hergestellt. Wie bei kaum einem anderen Wirtschaftszweig kann man an der Bekleidungsindustrie des 21. Jahrhundert sehen, wie weit die weltweite Vernetzung in der Produktion fortgeschritten ist. Wie bei kaum einem anderen Wirtschaftszweig werden hier aber auch die Schattenseiten dessen deutlich, was landläufig mit Globalisierung umschrieben wird: Oftmals menschenunwürdige Arbeitsbedingungen in den Produzentenländern und Arbeitsverträge, die an die Zeiten der Feudalherrschaft erinnern. Trotz der Komplexität der Warenströme und der enormen Entfernung der Produktionsstätten hat jeder Konsument Möglichkeiten, die Durchsetzung menschenwürdigerer Arbeitsbedingungen zu unterstützen.
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Nachhaltigkeit lernen: Die Weltdekade "Bildung für nachhaltige Entwicklung" - Juli 2005

Wer sich heutzutage mit ökonomischen, ökologischen oder sozialen Themen auseinandersetzt, kommt an einem Schlagwort kaum vorbei: Nachhaltigkeit - oder englisch: Sustainability. Gemeint ist mit diesem ursprünglich aus der Forstwirtschaft stammenden Begriff die Möglichkeit, "den Bedürfnissen der heutigen Generation zu entsprechen, ohne die Möglichkeiten künftiger Generationen zu gefährden, ihre eigenen Bedürfnisse zu befriedigen". Diese bereits 1987 durch eine UN-Kommission ("Brundtland-Kommission") festgelegte Definition bildet unter anderem die Basis der Agenda 21, dem Handlungsprogramm für das 21. Jahrhundert, das beim Erdgipfel in Rio de Janeiro 1992 beschlossen wurde.
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