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Aktivitäten der Verbraucherzentralen

Die Verbraucherzentralen der Länder haben bereits eine Vielzahl von Projekten und Informationsmaterialien aufgelegt, um die Qualität der Schulverpflegung zu verbessern.

Rahmenkriterien für das Verpflegungsangebot an Schulen

Bereits im Jahr 2005 wurden die bundesweiten „Rahmenkriterien für das Verpflegungsangebot an Schulen“ veröffentlich, die von den Verbraucherzentralen, der Deutschen Gesellschaft für Ernährung sowie dem Ökologischen Großküchenservice erstellt wurden. Der Kriterienkatalog gibt unter anderem Hinweise für die Zusammenstellung von gesunden Mahlzeiten, nennt Kriterien für die Auswahl, Qualität und Herkunft der Lebensmittel und legt Anforderungen an die Verpflegung fest.

Darüber hinaus bieten die Verbraucherzentralen unter dem Motto „Essen und Trinken in der Schule – Angebote für eine gesundheitsfördernde und nachhaltige Ernährung“ Ausstellungsmodule, Ernährungsspiele und Workshops für Schüler an. Die Verbraucherzentralen beraten zu Ernährungsprojekten und helfen zum Teil bei der Einführung einer gesunden Schulverpflegung.

Broschüre „Mittagsverpflegung in der Ganztagsschule“

Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen hält darüber hinaus mit der Broschüre „Mittagsverpflegung in der Ganztagsschule“ ein praxisnahes Informationsmaterial zur Einführung von Mittagsverpflegung für Schulen vor. Auf knapp 30 Seiten zeigt die Broschüre die ersten Schritte zu einem optimalen Verpflegungsangebot.

Außerdem führt die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen das Projekt „Schule isst gesund“ durch, in dessen Rahmen zunächst in fünf Städten vorrangig Ganztagsgrundschulen bei der Einführung der Mittagsverpflegung beraten und unterstützt werden. Unter anderem werden erlebnisorientierte Angebote zur Ernährungsbildung initiiert und durchgeführt. Gefördert wird das Projekt vom Ministerium für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen.

Zudem engagiert sich die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen ebenso wie die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz in der Kampagne „Bio kann jeder“.

Projekt FrankFOOD

Mit Unterstützung des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz führt die Verbraucherzentrale Hessen mit dem Institut für ländliche Strukturforschung der Universität Frankfurt/Main derzeit das Modellprojekt FrankFOOD durch. In dessen Rahmen erhalten drei Modell-Ganztagsschulen von 2005 bis 2007 regionale Lebensmittel aus konventionellem und Bio-Anbau. Begleitend werden den Partnerschulen Bildungsmaßnahmen, zum Beispiel „Ernährungsbildung auf dem Kartoffelacker“, angeboten. Außerdem werden Caterer und regionale Erzeuger bei der Verbesserung ihres Angebots beraten. Bis Mitte 2007 sollen weitere fünf Frankfurter Ganztagsschulen hinzukommen.

Qualitätsoffensive „Gute Schulverpflegung“

Gemeinsam mit dem Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz startete die Neue Verbraucherzentrale in Mecklenburg und Vorpommern im Herbst 2006 eine Qualitätsoffensive „Gute Schulverpflegung“. Zur flächendeckenden Erfassung des Ist-Zustandes der Schülerspeisung hat die Verbraucherzentrale im November 2006 einen Fragebogen an alle Schulen des Landes versandt. Derzeit erfolgt die Auswertung. Die Ergebnisse und weitere Aktivitäten, die sich daraus ableiten, werden in einem „Werkstattgespräch“ mit Schülern und Elternvertretern, Lehrern und Verantwortlichen
sowie Catering-Unternehmen diskutiert.

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