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Um welche Produkte geht es?
"Alles so schön bunt hier!" - Versteckte Verführung, fatale Folgen

Die Kaufkraft von Kindern und Jugendlichen ist gestiegen. Entsprechend massiv ist der Werbedruck, dem diese Zielgruppe in den einschlägigen Jugendzeitschriften, auf Plakaten, per SMS, via Internet und E-Mail und besonders im Fernsehen ausgesetzt ist. Bereits in den herkömmlichen Medien verwischt sich die Grenze zwischen redaktionellem Inhalt und Werbung immer mehr. Dies gilt aber erst recht für die neuen Werbemedien wie Internet, E-Mail oder SMS. Das Fernsehen hat nach wie vor den größten Einfluss auf das Konsumverhalten von Kindern und Jugendlichen. Im Durchschnitt sehen Kinder und Jugendliche täglich rund zwei Stunden fern. In dieser Zeit können sie mindestens 900 Werbespots monatlich sehen - Tendenz steigend.

Oder anders ausgedrückt: Ein Jugendlicher hat bis zu seinem 20. Lebensjahr ca. 200.000 Fernsehspots mehr oder weniger bewusst gesehen!

Besonders in den Bereichen Lebens- und Genussmittel sowie Neue Medien und Telekommunikation werden Kinder und Jugendliche massiv beworben und zum Kauf bestimmter Produkte angeregt. Die Werbebotschaften bleiben nicht ohne Wirkung. So zählt "Shoppen gehen" zu den beliebtesten Freizeitaktivitäten unter Kindern und Jugendlichen, wie Studie zeigen.
Werbung bei einzelnen Produkten

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