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Ideen-Festival
Eine Methode, die in kurzer Zeit viel kreatives Potential freizusetzen vermag, um Ideen zu einem gegebenen Thema zu finden.
Geeignet für die Gruppenarbeit und die Arbeit im Plenum.

Materialien

ausreichend DIN-A4-Papier, dicke Buntstifte, eine Uhr mit deutlicher Minuten-Einteilung. Nützlich ist auch eine Anzahl von Materialien, die dem kreativen Arbeiten dienen: Krepppapier, Wachsmalstifte, Luftballons, Tücher, Knete, Straßenkreide, Scheren und Klebestifte.

Verlauf

Die TeilnehmerInnen bilden Kleingruppen und jede Gruppe zieht sich in eine Ecke des Raumes zurück. Sie sind ausgestattet mit einem Stapel Papier und mehreren Stiften.
Nun werden die Gruppen aufgefordert, sich 3 Begriffe auszudenken, die mit dem zu bearbeitenden Thema nur bedingt etwas zu tun haben, z.B. Schwitzhütte oder Flugzeugabsturz etc. Sie schreiben jeden Begriff auf je ein Blatt Papier.
Die Begriffe werden zwischen den Gruppen ausgetauscht. Jetzt hat jede Gruppe 5 Minuten Zeit, zu den erhaltenen Begriffen Assoziationen zu finden, die folgende Kriterien erfüllen müssen: am Thema orientiert, positiv, zukunftsweisend. Jede Assoziation wird wieder auf je ein Blatt Papier geschrieben und anschließend für alle lesbar in der Mitte des Raumes ausgelegt.
Es empfiehlt sich, diese Vorgehensweise ein- bis zweimal zu wiederholen, um genügend Begriffe zu haben, mit denen weitergearbeitet werden kann.
Sobald alle Einfälle in der Mitte liegen, gehen die TeilnehmerInnen umher und suchen sich einen Begriff, der sie/ihn am meisten anspricht und halten ihn deutlich sichtbar vor sich. Jeder sucht sich nun diejenigen TeilnehmerInnen aus, die einen Begriff vor sich halten, der dem eigenen Begriff thematisch nahe steht. Daraus finden sich nun neue, an einem Unterthema des Hauptthemas orientierte Gruppen - meist ganz von selbst.
Diese neu gefundenen Gruppen bekommen 30 Minuten Zeit, um ihr Thema kreativ umzusetzen, sei es als Bild, als Gedicht oder Lied, als Theaterstück oder Performance.

Kommentar: Das ist eine Methode, die in kurzer Zeit sehr viel kreatives Potential freizusetzen vermag, um Ideen zu einem gegebenen Thema zu finden. Deshalb ist sie zum Kennenlernen und zum langsamen Heranführen an ein Thema gut einsetzbar.
Das Vorgeben und das Einhalten der (ziemlich kurzen) Zeiteinheiten für die Arbeitsschritte ist wichtig, weil es die "Zensur im Kopf" weitgehend ausschaltet und sicher stellt, dass die Einfälle ohne Diskussion aufgeschrieben werden.


frei nach V.i.S.d.P. 2001 Landesinstitut für Schule und Weiterbildung, Soest


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