Vier Ecken
Mit der Methode können Strukturen in einer Arbeitsgruppe sichtbar gemacht und verdeutlicht werden.
Geeignet für die Gruppenarbeit.
Materialien
beschriebene Karten, Heftzwecken, Tesafilm
Verlauf
Das Moderatorenteam hat Karten vorbereitet, auf denen bestimmte Reizwörter, Charaktereigenschaften o.ä. stehen. In jeder Ecke des Raumes steht ein Tisch, auf dem die gleiche Anzahl an Karten platziert ist.
Die erste Reizwörter-Struktur wird aufgedeckt und die Begriffe werden laut genannt. Die TeilnehmerInnen ordnen sich den Ecken zu, deren Begriff auf sie die größte Anziehung auslöst. Jede Gruppe diskutiert kurz (5 Minuten) die folgenden Fragen:
· Wer ist hier?
· Wer ist nicht hier - obwohl ich das erwartet habe?
· Sind wir aus gleichen/ähnlichen Gründen hier?
Anschließend werden die Begriffe der zweiten Struktur aufgedeckt und die Gruppen formieren sich neu. Es sollten nicht mehr als 4 solcher Phasen stattfinden, weil die Spannung und Motivation für neue Gespräche relativ schnell nachlassen kann.
Kommentar: Durch die Methode können leicht Strukturen in einer Arbeitsgruppe sichtbar gemacht und verdeutlicht werden. Hier müssen die TeilnehmerInnen "Position" beziehen. Auch für eine "Kennenlernrunde" bietet sie sich an, weil hier die TeilnehmerInnen Gemeinsamkeiten erkennen und diese als Anlass für ein Gespräch nutzen können.
Es sollten maximal 20 Minuten eingeplant werden, also 4 mal 5 Minuten.
Beispiel: Vorbereitet werden folgende Reizwörter:
"Erziehen" - "Unterrichten" - "Beraten" - "Beurteilen";
"alter Hase" - "nicht mehr neu" - "wenig erfahren" - "Greenhorn";
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