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Der fremde Besucher
Die Methode stellt eine Möglichkeit dar, Problemsichten der TeilnehmerInnen zu erfragen.
Geeignet für die Einzelarbeit und die Arbeit im Plenum.

Materialien

Karten, Stifte, Arbeitsblätter, evtl. Wandtafel/Stellwand

Verlauf

Der fremde BesucherDie TeilnehmerInnen sollen aus Sicht einer außenstehenden Person eine Situation beurteilen, die dem Seminarthema oder der Klärung in einer Problemsituation dient. Die Situation wird erklärt und die TeilnehmerInnen werden aufgefordert, auf Karten ihre Meinungen zu bestimmten Fragestellungen (mit der Blickweise dieser Person) zu äußern. Diese werden anschließend nach Ähnlichkeit gruppiert und evtl. dokumentiert. Hier kann das Moderatorenteam auch Überschriften für die gefundenen Cluster formulieren. Wichtig ist eine anschließende Diskussionsrunde mit der Fragestellung: "Was bedeuten die Ergebnisse für unsere Fortbildung?". Die Ergebnisse können beim weiteren Seminarverlauf berücksichtigt werden. Für die Durchführung sollten ca. 10 Minuten, für die offene Auswertung ca. 1 Stunde eingeplant werden.

Kommentar: Die Methode stellt eine gute Möglichkeit dar, indirekt Problemsichten der TeilnehmerInnen zu erfragen. Der große Vorteil liegt darin, dass sich hinter einem Pseudonym versteckt wird und somit einzelne Nennungen objektiver ausfallen.

Beispiel: Arbeitsblatt: Ein Angehöriger der Kultusbürokratie eines befreundeten europäischen Staates weilt zu Informationszwecken in Deutschland. Er interessiert sich insbesondere für die Fortbildungsmöglichkeiten. Er konnte sich im Rahmen seines Besuches auch mit unserer Fortbildung vertraut machen und hat bisher an allen Veranstaltungen (Unterricht, Konferenzen, Besprechungen, Pausen, Ausflügen, ...) teilgenommen.
· Was hat ihm Ihrer Meinung nach hier gefallen?
· Was hat ihm Ihrer Meinung nach hier nicht gefallen?
· Welche Veränderungsanregungen hat er?


frei nach V.i.S.d.P. 2001 Landesinstitut für Schule und Weiterbildung, Soest

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