Kartenabfrage
Eine Möglichkeit, um eine Sammlung verschiedenster Informationen zu einem Thema zu erhalten.
Geeignet für die Einzelarbeit und die Arbeit im Plenum.
Materialien
Flipchart/Stellwand mit Leerplakat; Moderationskarten, Stifte
Verlauf
Das Moderatorenteam gibt ein Problem vor und schreibt dieses als Überschrift auf ein großes Blatt Papier. Karten und Stifte werden an die TeilnehmerInnen verteilt, womit sie spontan zu der Ausgangslage ihre Gedanken notieren sollen. Pro Karte nur einen Gedanken, stichwortartig und deutlich schreiben!
Das Moderatorenteam sammelt die Karten ein uns sortiert sie gemeinsam mit der Gruppe auf dem vorbereiteten Plakat. Das kann auf dem Boden (im Sitzkreis) oder mit Klebestreifen an einer Stellwand geschehen.
Zwangsläufig entstehen Sortierkriterien, welche sich deutlich abzeichnen. Diese eigenen Problembereiche werden mit Überschriften versehen, durchnummeriert, mit einem dicken Filzstift umrandet und dadurch abgeschlossen.
Jene können für eine Gruppeneinteilung oder generell für die weitere Arbeit genutzt werden. Kriterien für die Zuordnung: "Was lässt sich gemeinsam bearbeiten?" "Wofür sind ähnliche Lösungen denkbar?" etc.
Kommentar: Bei der Kartenabfrage schreiben die TeilnehmerInnen ihre Äußerungen auf Karten, die anschließend an der Pinnwand nach Ähnlichkeit sortiert werden. Hierdurch entsteht eine Sammlung verschiedenster Informationen zu einem Thema. Gleichzeitig sind alle TeilnehmerInnen an dem Prozess beteiligt.
Für diese Methode inkl. Auswertung sollten ca. 30 Minuten eingeplant werden.
Beispiel: Überschrift: "Welche Probleme stehen heutzutage in enger Verbindung mit dem Einkauf von Lebensmitteln?"
frei nach V.i.S.d.P. 2001 Landesinstitut für Schule und Weiterbildung, Soest
