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Mind Mapping
Eine der bekanntesten Visualisierungstechniken. Sie hilft, Themen zu strukturieren und zu dokumentieren.
Geeignet für die Gruppenarbeit und die Arbeit im Plenum.

Materialien

Visualisierungsmöglichkeit für die gefundenen 'Gedankenzweige'

Verlauf

Mind Mapping Das zentrale Thema steht umgeben von einem Kreis wie ein Baumstamm in der Mitte eines Blattes. Davon gehen Linien (Hauptäste) nach außen, die für die Hauptgedanken stehen. Weitere Gedanken werden als Zweige festgehalten. Die TeilnehmerInnen bringen spontan Ihre Gedanken, Gefühle, Erinnerungen oder Ideen zu einem komplexen Thema zum Ausdruck. Dabei schreiben sie Wörter und kurze Sätze auf und kombinieren diese mit Zeichnungen oder kleinen Grafiken.

Kommentar: Das Mind Mapping ist eine Methode, um das subjektive Geflecht von Konnotationen zum Ausdruck zu bringen und um Komplexitäten und Vernetzungen transparent zu machen. Deshalb hat sich dieses Verfahren in schwierigen Gruppendiskussionen bewährt. Bedeutsame Inhalte werden von weniger wichtigen Bereichen optisch unterschieden und Interdependenzen, Gedankenwege und -verzweigungen somit verdeutlicht. Die TeilnehmerInnen sollten auch ihre Gedanken möglichst erläutern und vergleichen. Jeder ist mit einbezogen. Außerdem fördert diese Methode die Kommunikation. Sie kann eine Art Ideenspeicher sein sowie stets ergänzt und geändert werden.
Ähnlich wie bei einer Collage können auch Photos, Karikaturen u.a. verwandt werden. Möglich ist es, die Mind-Maps in Partner - und Kleingruppen (bis zu vier Personen) zu erstellen.

Beispiel: "Was habe ich bisher zum Thema 'Ernährung in der heutigen Welt' gelernt?" Folgende Zweige werden vorgegeben:
· Natur, Umwelt
· Mensch
· Gesellschaft
· Politische Rahmenbedingungen

frei nach management & seminar: Kreativität - Extra. Heft 3, 1997, S. 40-41

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