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Ereignisgefühle
Eine Methode, die einen Kursverlauf dokumentieren hilft.
Geeignet für die Einzelarbeit und die Arbeit im Plenum.

Materialien

Paketpapier, Filzstifte

Verlauf

Ereignisgefühle Das Moderatorenteam malt längs auf eine ca. 5 m lange Rolle Paketpapier in der Mitte einen dicken Strich, der den Zeitverlauf symbolisieren soll. Auf dieser Zeitachse werden alle wichtigen Eckdaten (oder typische Ereignisse) der Veranstaltung eingetragen ( Konferenz, Vorbereitungstreffen, etc.).
Nun kann diese Zeitachse unterschiedlich genutzt werden, beispielsweise als Visualisierung der Gesprächsgrundlage für den Einstieg, als zwischenzeitliches Innehalten mit möglicher Kurskorrektur oder als Rückblick.
Die TeilnehmerInnen haben die Möglichkeit jeweils unterhalb und oberhalb dieser Zeitachse bestimmte Ziele, Wünsche, Anregungen oder Erwartungen einzutragen.

Kommentar: Das Moderatorenteam sollte den Zeitpunkt (Einstieg/Rückblick) dieser Methode und die Vorgabe, was eingetragen wird, möglichst genau definieren. In Anbetracht des fehlenden Platzes (falls jeder schreiben will), sollte relativ viel Zeit eingeplant werden. Als Variante für die Rückmeldung besteht die Möglichkeit, dass das Moderatorenteam die Ereignisse schon weitgehend vollständig einträgt und die Gefühle auf Zuruf auf dem Plakat notiert werden.

Beispiel: Die Methode wird als Rückblick genutzt: Die TeilnehmerInnen haben die Möglichkeit unterhalb der Zeitlinie typische Ereignisse einzutragen, die passiert sind und den Seminarverlauf geprägt haben. Oberhalb der Zeitlinie werden ihre damit verbundenen Gefühle notiert.


frei nach V.i.S.d.P. 2001 Landesinstitut für Schule und Weiterbildung, Soest

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