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Raum-Bestimmung
Die Methode eignet sich zur Darstellung von Strukturen innerhalb einer Gruppe.
Geeignet für die Einzelarbeit und die Arbeit im Plenum.

Materialien

Großes Plakat (doppelte Flip-Chart-Größe), evtl. Pinnwand; viele farbige Stifte

Verlauf

Raum-Bestimmung Das Moderatorenteam hält ein großes Plakat (doppelte Flipchart-Größe) und farbige Stifte bereit. Die Malfläche wird so befestigt, dass möglichst viele TeilnehmerInnen malen können (auf zusammengestellten Tischen, auf dem Boden). Aufgabe der Gruppenmitglieder ist es, zu einer Zielfrage ihren Raum grafisch zu kennzeichnen. Fragen können sein:
· "Wie viel Raum für eigene Ideen habe ich in diesem Seminar?"
· "Wie viel Raum benötige ich in diesem Seminar?"
· "Wie viel Raum lassen mir die anderen TeilnehmerInnen?"
Beim Zeichnen darf nicht gesprochen werden. Wenn niemand mehr zeichnen möchte (die Teilnahme ist freiwillig) erfolgt das Auswertungsgespräch. Es sollte unbedingt durch ein Mitglied aus dem Moderatorenteam geleitet werden.
Hierbei ist es wichtig, keine der Darstellungen zu interpretieren, sondern sie nur zu beschreiben und die Interpretation den TeilnehmerInnen zu überlassen
· "Mir fällt dieses große rote Dreieck auf. Was bedeutet es für Sie?"
· "Da geht so ein spitzes Etwas durch die runde grüne Figur. War das von Ihnen Absicht? Wozu haben Sie das so dargestellt? Wie ging es Ihnen mit der grünen Figur, als Sie das gesehen haben?" usw.

Kommentar: Die Methode eignet sich zur Darstellung von Strukturen innerhalb einer Gruppe. Zudem werden Gesprächsanlässe gefördert.
Sehr häufig ergeben sich "enge" soziale Situationen durch diese Methode, in denen oft alte Strukturen auf der emotionalen Ebene aufbrechen. Daher sollte das Moderatorenteam prüfen, gerade wenn es mit Supervisionsprozessen unerfahren ist, ob diese Methode für die Arbeitsgruppe geeignet ist.


frei nach V.i.S.d.P. 2001 Landesinstitut für Schule und Weiterbildung, Soest

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