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Studie des Bundesinnenministeriums warnt vor Online-Identitätsdiebstahl
Das Abräumen von Online-Bankkonten reicht ihnen nicht mehr – Internetkriminelle haben die feindliche Übernahme ganzer Online-Identitäten zum neuen Geschäftsfeld erkoren. Zu diesem Schluss kommt eine neue Studie des Bundesinnenministeriums, eine der Ersten überhaupt zu „Identitätsdiebstahl und Identitätsmissbrauch im Internet“. Die digitalen Delikte der Datendiebe sind demnach heute schon vielfältig und reichen vom Kreditkartenbetrug durch abgefischte Internet-Passwörter bis hin zur missbräuchlichen Nutzung von Benutzerkonten in sozialen Netzwerken. Die Autoren, vier renommierte Technik- und Rechtsexperten, befürchten, dass es nicht dabei bleibt.
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Handy und Globalisierung: Unterrichtsmaterial schärft Blick für Schattenseiten
Wohl kein Gerät hat in den vergangenen zehn Jahren einen solchen Siegeszug vorgelegt wie das Mobiltelefon. Mittlerweile besitzen hierzulande 90 Prozent der Kinder und Jugendlichen ein eigenes Handy, häufig hat es den Stellenwert eines Statussymbols. Unter welchen Bedingungen die Geräte hergestellt werden, welche Folgen der Handy-Boom in anderen Teilen der Welt zeitigt, das verschweigen die Hersteller. Ein neues Unterrichtsmaterial der Bonner Nord-Süd-Initiative Germanwatch will diese Lücke schließen. weiter
„Nachhaltige Schülerfirmen“: Multiplikatorenfortbildung für Lehrer ausgeschrieben
„Schülerfirmen“ erlebten an Deutschlands Schulen in den vergangenen Jahren einen kleinen Boom. Sie gelten als guter Weg, Schülerinnen und Schüler praxisnah an das Wirtschaftsleben heranzuführen. Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) findet dieses Prinzip gut, meint aber, Schülerfirmen müssen nicht nur wirtschaftlich, sondern auch ökologisch und sozial korrekt geführt werden, als „Nachhaltige Schülerfirmen“ eben. Um dieses Unternehmensleitbild an Schulen bekannter zu machen, bildet die Stiftung jetzt bundesweit bis zu hundert interessierte Lehrerinnen und Lehrer weiter. Sie sollen Multiplikatoren werden und später selbst Fortbildungen anbieten. weiter
„Idee Initiative Zukunft“: 1,5 Millionen Euro für Nachhaltigkeitsprojekte
Die Deutsche UNESCO-Kommission und die Drogeriemarktkette dm-drogerie markt suchen pfiffige Ideen und gute Projekte zur nachhaltigen Entwicklung – und haben dafür den mit insgesamt 1,5 Millionen Euro dotierten Wettbewerb „Ideen Initiative Zukunft“ gestartet. Mit dem Wettbewerb wollen die Deutsche UNESCO und das Karlsruher Unternehmen an ihre gemeinsame Initiative „Sei ein Futurist!“ anknüpfen, bei der sie 2009 insgesamt 1.082 nachhaltige Ideen und Projekte mit je 1.000 Euro gefördert haben. Welche Ideen dieses Jahr ausgezeichnet werden, darüber entscheiden die Kunden des Drogisten mit.
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Artenschutz-Initiative: Heimischen Artenreichtum kennen, nutzen, schützen
Dass ein direkter Zusammenhang zwischen unseren Ess- und Konsumgewohnheiten und dem Schutz der biologischen Vielfalt besteht, darauf macht das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) mit einer neuen Infokampagne aufmerksam. „Biologische Vielfalt schützen und nutzen“, so deren Titel, richtet sich an Verbraucherinnen und Verbraucher, ebenso an Schülerinnen und Schüler. Beide Seiten sollen lernen, die biologische Vielfalt in ihrem eigenen Alltag zu schützen und zwar auch durch deren Nutzung, beim Speisen von Essen aus regionalen Lebensmitteln zum Beispiel. weiter
Nachhaltiger verreisen: Broschüren zeigen, wie und wo das geht
Trotz Wirtschafts- und Finanzmarktkrise bleiben Urlaubsreisen für die meisten Deutschen wichtig. Rund drei Viertel aller Bundesbürger sind vergangenes Jahr für mehr als fünf Tage verreist, das ist ungefähr das Niveau des Vorkrisenjahres 2008, schreibt die Kieler Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen e.V. Umwelt- und Klimaschutz rangieren bei der Wahl des Urlaubsortes aber ziemlich weit unten. Das Bundesumweltministerium und Umweltbundesamt haben nun Broschüren aufgelegt, die zeigen, dass Tourismus nicht mit Beeinträchtigungen von Natur, Umwelt oder Klima einhergehen muss. weiter
Bayerische Schüler sollen verantwortlichen Umgang mit Geld lernen
Themen der wirtschaftlichen Verbraucherbildung sind in Bayern jetzt Pflichtstoff für alle Schülerinnen und Schüler des Landes. Eine entsprechende Richtlinie stellte die bayerische Verbraucherschutzministerin Beate Merk Anfang Mai vor. Die Landesregierung will mit ihrem Erlass den Blick von Kindern und Jugendlichen frühzeitig für die Fallstricke der modernen Konsumwelt schärfen. Das Ziel, so Merk, sei, „aus allen Schülerinnen und Schülern verantwortungsvolle und aufgeklärte Verbraucher zu machen“. In Bayern sollen sie in erster Linie den verantwortungsvollen Umgang mit Geld lernen.
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Studie: Jugendlichen droht Armut im Alter
Die Mehrzahl der Jugendlichen und jungen Erwachsenen steuert ungewollt in die Altersarmut. Zu diesem Ergebnis kommt die Anfang Mai veröffentlichte Studie „Jugend, Vorsorge, Finanzen – Herausforderung oder Überforderung?“ des Versorgungswerks der Metall- und Elektroindustrie, MetallRente. Für die Studie wurden 2.500 jungen Menschen zwischen 17 und 27 Jahren befragt. Die Mehrzahl von ihnen ist demnach zwar zur privaten Zukunftsvorsorge bereit, aber von den komplizierten gesetzlichen Regeln zur privaten Vorsorge überfordert. Mehr ökonomische Verbraucherbildung in der Schule könnte das nach Ansicht der Studienautoren ändern. weiter
Bildung für nachhaltige Entwicklung: Aktionstage 2010 in Vorbereitung
„Bildung für nachhaltige Entwicklung vor Ort erleben“ – unter diesem Motto stehen die diesjährigen Aktionstage Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE) der Deutschen UNESCO-Kommission. Die Aktionstage finden bundesweit zwischen dem 17. und 26. September statt und wollen guten BNE-Projekten mehr Öffentlichkeit verschaffen. Kleine und große Veranstaltungen zur Nachhaltigkeitsbildung können sich ab sofort um die Aufnahme in das Programm der Aktionstage bewerben. weiter
„Grüner“ Konsum verzeichnet trotz Wirtschaftskrise Rückenwind
Trotz Wirtschaftskrise steht der nachhaltigere und faire Konsum bei deutschen Verbrauchern hoch im Kurs: Der Umsatz fair gehandelter Produkte wie Kaffee oder Schokolade aus Entwicklungsländern stieg in Deutschland 2009 auf 267 Millionen Euro – das ist ein sattes Umsatzplus von 26 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Bio-Waren konnten zumindest ihren Umsatz auf dem Niveau des Vorjahres halten, trotz Umsatzrückgängen im Gesamtlebensmittelmarkt. Dass die Krise den „grünen“ Konsum eher befeuert als gedämpft hat, zeigt auch eine aktuelle Umfrage der Dresdner-Cetelem Kreditbank.
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Artenschutz: Vereinte Nationen ziehen verheerende Bilanz
Die Vereinten Nationen haben im Mai eine Zwischenbilanz zum Zustand der globalen biologischen Vielfalt gezogen. Sie fällt verheerend aus. Die 2002 in Johannesburg von den Staats- und Regierungschefs getroffene Vereinbarung, den weltweiten Verlust an biologischer Vielfalt bis zum Jahr 2010 zu bremsen, ist demnach gescheitert. Acht Jahre nach dem Beschluss sei nicht ein einziges der 21 vereinbarten Artenschutzziele erreicht worden. „Die Menschheit hat sich der Illusion hingegeben, ohne biologische Vielfalt schon irgendwie zurechtkommen zu können“, meint Achim Steiner, Chef des UN-Umweltprogramms UNEP. Die Wahrheit aber sehe ganz anders aus. weiter
Neue Online-Spiele schärfen den Blick für klimafreundliche Investitionen
Als Unternehmenschef das Klima retten und als Staatenlenker die Energieversorgung eines ganzes Landes zukunftsfest machen – dazu laden zwei neue Online-Spiele Jugendliche und junge Erwachsene ein. Während sie im neuen Simulationsspiel „Energetika 2010“ die Energieversorgung eines fiktiven Landes für die nächsten 40 Jahre sicherstellen müssen, können sie im Klima-Unternehmens-Spiel CEO2 in die Rolle eines Industrieführers schlüpfen. Der muss seine Firma ebenfalls auf Klimafreundlichkeit trimmen, darf dabei aber nicht die Aktienkurse aus dem Blick verlieren. Vom Spieler verlangen beide Simulationen kluge Investitionen in die richtige Technologie zum richtigen Zeitpunkt. weiter
Internet-Betrüger zocken Jugendlichen jährlich 36 Millionen Euro ab
Abo- und Vertragsfallen im Internet ziehen Jugendlichen in Deutschland jedes Jahr geschätzte 36 Millionen Euro aus den Taschen. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Umfrage der Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein unter mehr als 5.500 Schülerinnen und Schülern des Landes. Alleine im nördlichsten Bundesland beläuft sich der jährliche Schaden demzufolge auf 1,2 Millionen Euro – und das einzig unter Kindern und Jugendlichen zwischen zwölf und 21 Jahren. Im Zuge der Umfrage wurden indes noch weitere Probleme offenbart. Mehr Verbraucherbildung in den Schulen soll sie lindern.
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Parlamentarier klopfen neue Gesetze jetzt auf Nachhaltigkeit ab
Neue Gesetze werden künftig vom Parlamentarischen Beirat für nachhaltige Entwicklung beim Deutschen Bundestag auf ihre Folgen für die nachhaltige Entwicklung geprüft. So sollen unbeabsichtigte Nebenwirkungen neuer Gesetze auf Umwelt, Klima oder die Rechte nachfolgender Generationen möglichst ausgeschlossen werden. Auf ein entsprechendes Verfahren haben sich die Mitglieder des fraktionsübergreifenden Gremiums im März geeinigt. Die ersten Gesetze stehen bereits auf dem Prüfstand. Völlig unumstritten ist das gefundene Verfahren unter den Abgeordneten allerdings nicht. Einige von ihnen kritisieren, dass sie mit den Prüfungen viel zu früh anfangen müssten. weiter
Klimaschutz in Schulen: Online-Atlas zeigt gute Ideen
Lehrerinnen und Lehrer, deren Schulen in Sachen Klimaschutz aktiv sind, können dieses Engagement jetzt unter www.klimaschutzschulenatlas.de sichtbar machen. Rund 1.400 Schulen und Bildungseinrichtungen haben das seit Anfang 2010 schon getan, überwiegend solche, die sich bereits an verschiedenen Klimaschutzinitiativen des Bundesumweltministeriums (BMU) beteiligen. Für die Aufnahme in den Online-Atlas ist das aber keine Voraussetzung. Mit dem neuen Angebot will das BMU möglichst viele Schulen beim Einsparen von CO2-Emissionen und Energie unterstützen. Gerade in Bildungseinrichtungen, so das Ministerium, sei das Einsparpotenzial noch erheblich. weiter