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Warum zeichnen wir Verbraucherschulen aus?

Bundesweit erkennen immer mehr Schulen, dass Verbraucherbildung für die Entwicklung der Alltagskompetenzen von Kindern und Jugendlichen elementar ist. Sie haben begonnen Verbraucherbildung im Unterricht umzusetzen und in ihren Schulalltag zu integrieren oder sie planen entsprechende Maßnahmen für die kommenden Schuljahre.

Dieses vielfältige Engagement für Verbraucherbildung an Schulen möchte der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) würdigen und für eine möglichst große Öffentlichkeit sichtbar machen.

Verbraucherbildung an Schulen hat mit dem Beschluss der Kultusministerkonferenz von 2013 bereits politischen Rückenwind erhalten. Sie findet sich mittlerweile in vielen Lehrplänen der Bundesländer wieder. Auch die Verbraucherschutzministerkonferenz setzte sich mit ihren Beschlüssen aus den Jahren 2014 und 2016 für mehr Verbraucherbildung ein. Eine bundesweite Umsetzung in allen Schulformen hat bisher jedoch noch nicht stattgefunden und braucht noch weiteres Engagement. Die Auszeichnung ist ein Baustein, um Verbraucherbildung an Schulen zu stärken und Kinder und Jugendliche zu unterstützen, verantwortungsvolle Konsumentscheidungen zu treffen.

Was eine Verbraucherschule ausmacht und was Verbraucherbildung beinhaltet, erfahren Sie in unseren F.A.Q.

Auszeichnung in zwei Stufen

Ideen für Verbraucherbildung gibt es viele und Schulen füllen einzelne Maßnahmen auf unterschiedliche Weise mit Leben: Schülerinnen und Schüler führen beispielsweise Marktchecks durch, bewirtschaften den Schulgarten, betreiben einen nachhaltigen Schulkiosk oder informieren als Medienscouts ihre Mitschülerinnen und Mitschüler über Fallstricke bei Online-Einkäufen oder Preisvergleichsportalen.

Um sowohl die unterschiedlich starke Verankerung der Verbraucherbildung als auch das Engagement der Schulen gebührend würdigen zu können, wird die Auszeichnung Verbraucherschule in zwei Stufen vergeben.


Verbraucherschule Gold

Schulen, bei denen Verbraucherbildung im Schulcurriculum, im Schul(entwicklungs)- oder Qualitätsprogramm verankert ist sowie im Schulalltag umgesetzt wird, werden mit dieser Auszeichnung gewürdigt. Die Auszeichnung gilt für zwei Schuljahre (2017/2018 und 2018/2019).


Verbraucherschule 
Silber

Mit dieser Auszeichnung werden Schulen gewürdigt, die Verbraucherbildung in Form von Maßnahmen aktiv umgesetzt haben. Die Auszeichnung gilt für ein Schuljahr (2017/2018).

 

Kriterien und Jury

Die Kriterien der Auszeichnung Verbraucherschule orientieren sich an den Qualitätskriterien für Schulwettbewerbe der Kultusministerkonferenz vom 17.09.2009. Sie wurden in der Pilotphase gemeinsam mit Experten der Verbraucherbildung und Akteuren aus dem schulischen Umfeld entwickelt und dabei bewusst offen gestaltet, um den vielen kreativen Ansätzen, die es bei der Vermittlung von Verbraucherbildung an Schulen gibt, gerecht zu werden.

Die eingereichten Bewerbungen werden vom Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) gemeinsam mit einer kompetenten Fachjury anhand dieser Kriterien bewertet.
Es werden Maßnahmen, Projekte und Unterrichtsvorhaben, die im Schuljahr 2016/2017 durchgeführt wurden, berücksichtigt. Die ausführlichen Kriterien finden sie hier zum Download.

Die Jury stellen wir Ihnen hier vor.

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