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Der Weltverbrauchertag 2020: Gemeinsame Anstrengung für mehr Nachhaltigkeit

(c) Tirachard Kumtanom - pexels - CC0

Der Weltverbrauchertag setzt sich für ein reflektierteres Konsumverhalten ein. © Tirachard Kumtanom - pexels - CC0

13.03.2020

Impulse für nachhaltigen Konsum

„Der nachhaltige Konsument“ steht im Fokus des diesjährigen Weltverbrauchertages am 15. März. Er soll ein Zeichen setzen gegen unreflektiertes Konsumverhalten, aber auch die Rechte von Verbrauchern weltweit stärken. Ein guter Anlass, sich auch in der Schule fächerübergreifend mit dem globalen Thema auseinanderzusetzen.

Weltweit gibt es bereits zahlreiche Initiativen und Bemühungen, die auf einen nachhaltigeren Umgang mit Verbrauchsgütern hoffen lassen. Sie geben zudem Impulse, die auch in der Schule aufgegriffen werden können. Dazu zählen beispielsweise die Zero Waste Bewegung, die Abfallvermeidung propagiert, das kanadische Sozialunternehmen Plastic Bank, das Menschen einen Lebensunterhalt durch das Sammeln von Plastikabfällen ermöglicht oder auch der Mehrweg-Innovationspreis der Deutschen Umwelthilfe.

Doch trotz vieler engagierter Projekte gilt nach wie vor: Würden alle Menschen auf der Welt dieselbe Menge konsumieren wie ein deutscher Bürger im Durchschnitt, bräuchten wir unseren Planeten gleich dreifach, um die benötigten Ressourcen nachhaltig zu decken. Das teilte der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) mit Berufung auf Berechnungen des "Global Footprint Network" 2019 mit. Ein guter Grund, mit dem Weltverbrauchertag den Fokus auf dieses Thema zu legen.

Globale Zusammenhänge von Konsum hinterfragen

Die globale Verbrauchervereinigung Consumers International, zu deren Mitgliedern auch der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) gehört, ruft deshalb dazu auf, weltweit weiterhin verstärkt über das Thema Nachhaltigkeit aufzuklären. Das Motto „The sustainable consumer“/“Der nachhaltige Konsument“ zielt auch darauf ab, die globalen Zusammenhänge von Konsum, Umweltverschmutzung und Armut ins Gedächtnis zu rufen. Es gehe darum, faire Bedingungen für alle Menschen zu schaffen, um ihnen gute Lebensqualität mit Zugang zu Wasser, Energie oder Medikamenten zu ermöglichen.

Ein erster Schritt für Schulen sollte es hierbei sein, mit Schülerinnen und Schülern den eigenen Konsum zu hinterfragen. Dies gelingt beispielsweise über das Thema Mode. „Weltweit werden heute doppelt so viele Kleidungsstücke produziert wie noch vor zehn Jahren", heißt es in diesem Video mit dem Titel „Nachhaltiger Konsum". Ebensowird festgehalten: „Rund 20% unserer Kleidung tragen wir nicht."

Schulen werden weltweit aktiv

Positiv hervorzuheben sei, so die Organisatoren des Weltverbrauchertages, dass viele junge Menschen der sogenannten „Generation Z“ sehr aktiv seien, was zum Beispiel den Klimaschutz angeht. Auf diese Bereitschaft zu Engagement will die internationale Organisation bauen. Schulen sind am 15. März dazu aufgerufen, sich mit Aktionen am Weltverbrauchertag zu beteiligen.

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