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Kinder in Deutschland: Ziemlich begütert und immer öfter (mobil) online

Mädchen am Laptop pexels.com/photo/woman-laptop-macbook-pro-working-69435/  CC0 Public Domain

(c) pexels.com CC0 Public Domain

21.08.2014

KidsVerbraucheranalyse 2014

Jungen und Mädchen in Deutschland stehen finanziell gut dar. Im Schnitt fließen den Sechs- bis 13-Jährigen jährlich rund 520 Euro in die Portemonnaies. Geld, über das sie größtenteils autonom verfügen dürfen. Auch bei Konsumentscheidungen, die die ganze Familie betreffen, haben sie ein gewichtiges Wörtchen mitzureden. 

Das hat die aktuelle KidsVerbraucheranalyse 2014 ergeben, die der Berliner Egmont Ehapa Mitte August veröffentlich hat. Für die repräsentative Studie Studie befragt der Kinderzeitschriftenverlag jedes Jahr junge Verbraucher nach ihren Konsumgewohnheiten und ihrem Mediennutzungsverhalten, um die Ergebnisse anschließend für die Marketing- und Werbeplanung zu verkaufen. 

Kaufkräftig ist die junge Zielgruppe. Der Erhebung zufolge bekommen die Befragten im Schnitt 27,50 Euro Taschengeld im Monat. Geldgeschenke zu Ostern, Weihnachten oder zum Geburtstag summieren sich auf zusätzliche 189 Euro, 19 Euro mehr als im Vorjahr. Hinzu kommt, was den Jungen und Mädchen außer der Reihe an Barem zufließt, etwa für Hilfe im Haushalt oder gute Noten. 

Bücher und Zeitschriften spielen zwar weiterhin eine wichtige Rolle im Leben des Nachwuchses. Einen ebenso großen Stellenwert genießt inzwischen das Internet. Von den Sechs- bis 13-Jährigen sind 75 Prozent online. Von den Älteren, den Zehn- bis 13-Jährigen, bewegt sich bereits über die Hälfte sogar täglich im Netz. Und das immer öfter mobil: Smartphones verbreiten sich in der Altersgruppe nämlich rasant.

Jedes vierte Kind, das sind rund 1,5 Millionen Jungen und Mädchen, hat der Erhebung zufolge inzwischen ein solches Gerät. Das sind fast doppelt so viele wie im Vorjahr. Nur bei den ganz Jungen halten die Eltern noch den Daumen drauf. Deren Sorgen vor den Gefahren des Netzes, schreibt der Ehapa-Verlag, „verhindert insbesondere bei den Jüngeren eine deutliche Zunahme der Nutzer sowie eine rasche Verbreitung mobiler Geräte.“  

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