Title

Ministerin lobt Engagement für Verbraucherbildung: Fünf Schulen aus NRW ausgezeichnet

© vzbv, Daniel Gebauer

© vzbv, Daniel Gebauer

14.03.2018

Auszeichnung Verbraucherschule verliehen

Zweimal Gold und dreimal Silber: Fünf Schulen aus Nordrhein-Westfalen sind offiziell als Verbraucherschulen ausgezeichnet worden. Sie haben Verbraucherbildung vorbildlich im Unterricht und im Schulleben verankert.

Bei der regionalen Auszeichnungsfeier in Düsseldorf lobte Yvonne Gebauer, Ministerin für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen, das Engagement der ausgezeichneten Schulen und erklärte: „Junge Menschen brauchen ökonomisches Verständnis und Verbraucherkompetenzen, um in einer globalisierten und digitalisierten Welt ein selbstbestimmtes Leben führen zu können.“ Gemeinsam mit Wolfgang Schuldzinski, Vorstand der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen und Vera Fricke, Leiterin Stabsstelle Verbraucherbildung beim Verbraucherzentrale Bundesverband e.V. (vzbv), überreichte sie die Auszeichnung an fünf Schulen in NRW, die sich im vergangenen Schuljahr in besonderer Weise für die Erarbeitung und Vermittlung von grundlegenden Verbraucherkompetenzen stark gemacht haben.

© vzbv, Daniel Gebauer

© vzbv, Daniel Gebauer

„Die ausgezeichneten Schulen zeigen schon heute vorbildlich, wie die Stärkung von Alltags- und Verbraucherkompetenzen unter ganz unterschiedlichen Voraussetzungen gelingen kann. Ich würde mich freuen, wenn viele weitere Schulen diesem Beispiel folgen“, so die Ministerin. Zugleich kündigte sie an, dass die Landesregierung die ökonomische Bildung an allen weiteren Schulformen in Zukunft vertiefen möchte. Wolfgang Schuldzinski, Vorstand der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen, stellte fest: „Wer bereits in der Schule lernt, woran Fallstricke des Verbraucheralltags erkannt und wie sie erfolgreich umgangen oder gelöst werden können, wird sich später besser in unübersichtlichen Konsum- und Vertragswelten zurechtfinden.“

Zwei Förderschulen werden als „Verbraucherschule Gold“ ausgezeichnet

Die Ruth-Cohn-Schule in Arnsberg sowie die Max-Wittmann-Schule in Dortmund bekamen die Auszeichnung „Verbraucherschule Gold“ verliehen. Diese zwei Förderschulen schaffen es laut Jury, Verbraucherbildung vorbildlich und fächerübergreifend im Schulcurriculum sowie in vielfältiger Form im Unterricht einzubetten. In der Ruth-Cohn-Schule beispielsweise ergänzen sich die Themenbereiche Nachhaltigkeit und Wirtschaft in der von Schülerinnen und Schülern organisierten Schülerfirma „Happy Things“, in der umweltfreundlich produzierte Produkte verkauft werden. An der Max-Wittmann-Schule werden die Schülerinnen und Schüler mit einer eigens in der Schule eingerichteten Modellwohnung auf ein selbstständiges Leben vorbereitet.

Mit der Auszeichnung „Verbraucherschule Silber“ werden drei Schulen gewürdigt, die Verbraucherbildung erfolgreich jeweils in eigenen Projekten umgesetzt haben. Dazu gehören die Bodelschwinghschule in Warendorf, die Gemeinschaftshauptschule Niederpleis in Sankt Augustin sowie die Städtische Fröbelschule in Arnsberg. Bundesweit wurden 32 Verbraucherschulen in 13 Bundesländern ausgezeichnet.

Vorbild über die Grenzen Nordrhein-Westfalens hinaus

„Die heutige Auszeichnung ist ein Ansporn für Schulen auch über die Grenzen Nordrhein-Westfalens hinaus, diesem Vorbild zu folgen und sich dafür stark zu machen, dass Verbraucherbildung vermehrt im Unterricht Einzug hält“, erläutert Vera Fricke, Leiterin Stabsstelle Verbraucherbildung beim Verbraucherzentrale Bundesverband e.V. (vzbv). Die bundesweit vergebene Auszeichnung „Verbraucherschule“ wurde vor zwei Jahren vom vzbv ins Leben gerufen und nun zum zweiten Mal vergeben. Sie wird durch die Deutsche Stiftung Verbraucherschutz gefördert.

Nicole Tuletz

Sie haben Fragen?

Nicole
Tuletz
Projektkoordinatorin „Auszeichnung Verbraucherschule“

Jetzt mitmachen:

Gefördert durch