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Nachhaltigkeit: Bildungsministerium und UNESCO vergeben Auszeichnung

27.04.2016

Vorhaben von Netzwerken, Kommunen und Schulen im Blick

Was haben nachhaltige Schülerfirmen, Fair-Trade-Projekte und kommunale Klimaschutzinitiativen gemeinsam? Sie zeigen, wie Bildung für nachhaltige Entwicklung in der Praxis funktionieren kann. Besonders gelungene Beispiele können sich jetzt um eine Auszeichnung bewerben. 

Vergeben wird die vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und der Deutschen UNESCO-Kommission. Sie wollen damit künftig zweimal jährlich jene Projekte und Initiativen würdigen, die die Bildung für Nachhaltigkeit im Alltag mit Leben füllen. Bewerbungen sind in der ersten Runde bis zum 09. Mai 2016 möglich.

Nachhaltigkeitsnetzwerke, Kommunen und Schulen, die eine Jury mit ihrer Initiative oder ihrem Projekt überzeugen, werden als offizieller Beitrag zum Weltaktionsprogramm Bildung für nachhaltige Entwicklung auf dessen Internetseite dargestellt. Das Weltaktionsprogramm führt die von den Vereinten Nationen ausgerufene Weltdekade für Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) fort, das in den Jahren 2004 bis 2014 lief und BNE weltweit fest in die Bildungssysteme verankern sollte. 

Die jetzt zu vergebenden Auszeichnungen sollen laut Verena Metze-Mangold, Präsidentin der Deutschen UNESCO-Kommission, den gegenseitigen Austausch, die Motivation und Inspiration von BNE-Initiativen fördern. „Denn am stärksten“, so Metze-Mangold, „wirken wie immer die Beispiele“.

Ausgezeichnete Initiativen dürfen das Logo des Weltaktionsprogramms für ihre Arbeit verwenden und werden Teil eines Netzwerkes gleichgesinnter Initiativen. Daneben bieten ihnen die Freie Universität Berlin und die Deutsche UNESCO-Kommission eine Beratung zur Weiterentwicklung ihrer Projekte an. 

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