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Näher dran: Nachhaltigkeit mit Filmen vermitteln

Tipps für den Unterricht: Wie das Thema Nachhaltigkeit über Filme und im Kino vermittelt werden kann. (c) mermyhh - pixabay - CC0 Public Domain

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27.09.2017

Filmreihe #2030: Nachhaltigkeit leben

Filme haben einen hohen Stellenwert bei Kindern und Jugendlichen. Gleichzeitig besitzen bewegte Bilder eine suggestive Kraft und schaffen es leicht, ihre Zuschauer in andere Welten zu führen. Für das Thema Nachhaltigkeit können sich Lehrkräfte das zunutze machen.

In Berlin hat sich eine Kino-Kooperation gebildet: Die Stabsstelle Bildung für nachhaltige Entwicklung des Bezirksamtes und das Kino „delphi Lux“ zeigen jeden ersten Freitag im Montag einen Film zum Thema Nachhaltigkeit. Die Filmreihe läuft seit September unter dem Titel „#2030: Nachhaltigkeit leben – Die 17 Ziele der Agenda 2030 im Film“. Erklärtes Ziel ist es, Filme zu zeigen, an denen sich die Nachhaltigkeitsziele der UN diskutieren lassen. Anschließend an jede Vorführung gibt es Gespräche mit Schauspielern, Filmemachern sowie Zeitzeugen.

Als zweiter Film der Reihe wird am 6. Oktober um 18 Uhr der Tatort „Manila“ gezeigt. Zu Gast für die anschließende Diskussionsrunde sind Tatort-Kommissar Dietmar Bär und die Leiterin der UNICEF-Arbeitsgruppe Berlin, Ann-Katrin Fahrenkamp.

Im Anschluss an die Premiere sind die Filme jeweils einen Monat lang im Schulkinoprogramm des „delphi Lux“ zu sehen. Schulklassen aus dem Bezirk erhalten dafür einen ermäßigten Eintrittspreis von 2,50 Euro pro Kinobesucher. „Unser Ziel ist es, die Nachhaltigkeitsziele der UN im Bewusstsein der Menschen zu verankern. Das kann mit guten Filmen und direkten Kontakten zu den Akteuren der Filme viel eher gelingen als mit trockenen Infomaterialien oder Diskussionen“, so Oliver Schruoffeneger, Bezirksstadtrat für Stadtentwicklung, Bauen und Umwelt.

Nachhaltigkeit als Thema in Filmen

Die Non-Profit-Organisation „Ecomove“ hat sich ebenfalls das Ziel gesetzt, Bildung für nachhaltige Entwicklung über die Nutzung (neuer) Medien zu unterstützen. Sie organisiert deutschlandweit Filmveranstaltungen, stellt Filmreihen zusammen und führt Bildungsprojekte durch. „Ecomove“ arbeitet bei seinen Filmprojekten eng mit internationalen Kooperationspartnern wie dem Goethe-Institut, arte, dem BUND, Greenpeace oder der AG Kino-Gilde zusammen.

Auch das internationale Kompetenzzentrum für Umweltdokumentarfilme „Filme für die Erde“ stellt Umweltdokumentarfilme zusammen. „Wir wollen mit ausgewählten Filmen möglichst viele Menschen erreichen, Wissen über Nachhaltigkeit weitergeben und zum Handeln inspirieren“, heißt es auf der Homepage. Relevante Themenschwerpunkte sind zum Beispiel Energie, Klima, Konsum, Mobilität, Abfall, Wasser sowie multinationale Wirtschaft und Fairtrade. Auf der Internetseite informiert „Filme für die Erde“ über aktuelle Projekte – unter anderem für Schulen. 

Weitere Filme und Anregungen für den Unterricht bieten außerdem diese zwei Internetseiten an: die Internetseite von Planet Wissen unter dem Stichpunkt „Nachhaltige Entwicklung“ sowie die Webseite „Utopia“, die sich dem Thema nachhaltige Entwicklung widmet und das „ABC der besten grünen Filme“ auflistet.  

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