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Save the date: Landesfachtag Verbraucherbildung in Schleswig-Holstein

22.01.2015

Motto: „Verbraucherbildung unterrichten – Alltagskompetenzen stärken“

Ernährung, Medien, Finanzen: Wie sich Themen der Verbraucherbildung lebensnah in den Schulunterricht einbinden lassen, zeigt am 21. März der Landesfachtag Verbraucherbildung im schleswig-holsteinischen Rendsburg. Noch sind einige Plätze frei.

Mit der Fachtagung will das Institut für Qualitätsentwicklung an Schulen Schleswig-Holstein IQSH Lehrkräften des Landes dabei unter die Arme greifen, die Alltagskompetenzen ihrer Schülerinnen und Schüler zu stärken. Um ihnen, wie es im Tagungsprogramm heißt, „jetzt und in Zukunft eine selbstbestimmte und verantwortungsvolle Lebensführung zu ermöglichen“. 

Wie der Schulunterricht dabei helfen kann, zeigen verschiedene Workshops zu Beispielthemen aus dem schleswig-holsteinischen Lehrplan Verbraucherbildung. Vorgestellt werden unter anderem Unterrichtsideen zum Schutz vor Abzocke im Internet, zum Umgang mit persönlichen Daten sowie pfiffige Methoden, die Lust auf eine gesunde Ernährung machen. Außerdem gewährt die Verbraucherschule Wilster Einblicke in ihre Arbeit. 

Die Einführung in die Fachtagung übernimmt Prof. Dr. Ines Heindl vom Institut für Ernährungs- und Verbraucherbildung der Europa Universität Flensburg. Heindl war maßgeblich an der Entwicklung des schleswig-holsteinischen Curriculums Verbraucherbildung beteiligt und wird in Rendsburg darüber sprechen, warum dieses Fach mehr ist als die Summe seiner einzelnen Teile. 

Das IQSH führt die Fachtagung gemeinsam mit der Universität Flensburg und der Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein durch. Eine Anmeldung ist noch bis 14. März über ein Online-Formular möglich. Der Teilnahmebeitrag liegt bei fünf resp. zehn Euro, inklusive Mittagessen, Snacks und Getränke. Tagungsort ist das Martinshaus Rendsburg.

Ein eigenständiges Schulfach Verbraucherbildung gibt es in Schleswig-Holstein seit dem Schuljahr 2009/2010. Es wurde für die Sekundarstufe I eingerichtet und hat das Fach Haushaltslehre abgelöst. Der Lehrplan gilt für weiterführende Schulen wie Gemeinschaftsschulen, Förderzentren oder Realschulen, nicht jedoch für Gymnasien.

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