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Wikipedia: So funktioniert das Online-Lexikon

(c) pexels.com CC0 Public Domain

09.07.2014

Ideen für den Unterricht mit Jugendlichen

Ob für die Hausaufgaben, zur Klärung von Alltagsfragen oder zur Vorbereitung des Unterrichts – Wikipedia, das größte Onlinelexikon der Welt, hat fast jeder einmal genutzt. Wie die Online-Enzyklopädie hinter den Kulissen funktioniert und wie man sie gezielt einsetzt, erklärt das aktuelle Material der Woche. Es zeigt Jugendlichen, nach welchen Prinzipien das Gemeinschaftswerk arbeitet und wie sie selbst eigene Artikel zur Wikipedia besteuern können.

„Wikipedia – Gemeinsam Wissen gestalten“ wurde herausgegeben von klicksafe.de, dem deutschen Ableger der EU-Initiative für mehr Sicherheit im Internet. Als Zusatzmodul zum klicksafe-Lehrerhandbuch „Know how für junge User“ vermittelt es Jugendlichen Kompetenzen für den kritischen Um-gang mit Online-Informationen. Unabhängige Bildungsexperten, die Inhalt und Aufmachung des Materials im Auftrag des Verbraucherzentrale Bundesverbands auf den pädagogischen Prüfstand gestellt haben, bewerten es mit der Gesamtnote „sehr gut“. 

Das lernen die Schülerinnen und Schüler

Mit dem aktuellen Material der Woche lernen Schülerinnen und Schüler ab der Klasse 6 die wichtigsten Grundlagen für die Arbeit mit der Online-Enzyklopädie Wikipedia. Sie werden schrittweise an deren Funktionen herangeführt, lernen, sich auf der Wikipedia-Website zurechtzufinden und ihr gezielt Informationen zu entnehmen. Daneben werden die Jugendlichen in die Grundlagen des gemeinschaftlichen Arbeitens an Wikipedia herangeführt. Sie lernen die Kontrollmechanismen kennen, mit den sich das Angebot gegen Falschdarstellungen schützt und üben sich darin, den Gehalt von Artikeln einzuschätzen. Höhere Jahrgänge können sich zudem mit der Bedeutung und dem Einfluss der Online-Enzyklopädie auf die öffentliche Meinung auseinandersetzen und eigene Möglichkeiten der Beteiligung an dem Projekt ausloten. 

Aufgaben für den Unterricht 

Vermittelt werden die einzelnen Lernziele in insgesamt sieben Einheiten, für die jeweils ein bis zwei Schulstunden Dauer veranschlagt werden müssen. Die Schülerinnen und Schüler sind im Unterrichtsverlauf immer selbst aktiv: Sie vergleichen zum Beispiel die Online-Enzyklopädie mit einem gedruckten Lexikon und tragen die jeweiligen Vor- und Nachteile zusammen oder arbeiten anhand eines manipulierten Übungstextes Qualitätskriterien für das Verfassen von Wikipedia-Artikeln aus. In weiteren Übungen diskutieren sie Pro und Contra des kollaborativen Arbeitens oder gehen den Wechselwirkungen zwischen Wikipedia und den Medien auf die Spur. Außerdem bietet das aktuelle Material der Woche eine Kurzanleitung für die Produktion und Veröffentlichung eines eigenen Lexikoneintrages. 

Service für Lehrerinnen und Lehrer

Zum Einstieg in das Thema „Wikipedia“ finden Lehrerinnen und Lehrer auf rund 30 Seiten Hintergrundinformationen. Komplettiert werden sie durch einen übersichtlichen Unterrichtsverlaufsplan sowie kopierbare Arbeitsblätter. Sämtliche Übungen werden nachvollziehbar erklärt. Angaben zu den benötigten Materialien, zum zeitlichen Umfang sowie den verwendeten Methoden runden das Material ab. Es eignet sich für den Unterricht in den Klassen 6 bis 12 und kann in den Gesellschaftswissenschaften, an Projekttagen oder im Vertretungsunterricht eingesetzt werden. 

Materialkompass

VERBRAUCHERBILDUNG 
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