Title

Außenwirkung von Selbstdarstellungen in sozialen Netzwerken

Sechs Profilbeispiele mit Erläuterungen

Die Arbeitsmappe enthält Anregungen und Unterrichtsideen zur Förderung der Medienkompetenz von Jugendlichen. Sie beinhaltet verschiedene Beispiele, wie Profile im schülerVZ aussehen können. Zur konkreten Auseinandersetzung werden vier Negativbeispiele und zwei Positivbeispiele angeboten, die mit gezielten Fragestellungen und unter Berücksichtigung von aktuellen Themenschwerpunkten untersucht werden sollen.

Die Arbeitsmappe IV "Außenwirkung von Selbstdarstellungen in sozialen Netzwerken - sechs Profilbeispiele mit Erläuterungen" enthält Anregungen und Unterrichtsideen zur Förderung der Medienkompetenz von Jugendlichen. Sie beinhaltet verschiedene Beispiele, wie Profile im schülerVZ aussehen können und regt zur aktiven Auseinandersetzung mit diesen an. Dieses Thema beinhaltet einen hohen motivierenden Aufforderungscharakter für einen Großteil der Lernenden, da hier echte Begegnungen ermöglicht werden und reale Erfahrungen gefragt sind. Das vorliegende Material kann in Verbindung mit einer gezielt fundierten Recherche zu diesem Themengebiet zweckmäßig im Unterricht eingesetzt werden und ist deshalb als empfehlenswert einzustufen.

Indikatoren
Einzelbewertung
Balken
Fachlicher Inhalt:
Sehr gut
Methodik-Didaktik:
Befriedigend
Formale Gestaltung:
Sehr gut
Gesamtbewertung:
Gut
Ausführliche Bewertung
Die Arbeitsmappe IV " Außenwirkung von Selbstdarstellungen in sozialen Netzwerken - sechs Profilbeispiele mit Erläuterungen" wird mit vier Negativbeispielen und zwei Positivbeispielen angeboten, die mit gezielten Fragestellungen und unter Berücksichtigung von aktuellen Themenschwerpunkten untersucht werden sollen. Die Auswahl der Profile ist in Bezug auf die jeweiligen Schwerpunkte, die im Unterricht verdeutlicht werden sollen, sinnvoll getroffen. So werden Aspekte wie Berücksichtigung der Privatsphäre, Cybermobbing, die freizügige Selbstdarstellung mit kompromittierenden Fotos sowie Vor- und Nachteile authentischer Namensangaben in den Focus gestellt. Das Material für die Lehrkraft umfasst nach den einleitenden Worten zum allgemeinen Aufbau der Arbeitsmappe gezielte Vorschläge zur Verwendung der Inhalte der Arbeitsmappe im Unterricht. Die Lehrkraft findet zu Beginn jeder Aufgabe unter der Überschrift "Aufgabenstellung" einige methodische Hinweise zur Unterrichtsdurchführung mit Fragestellungen für/an die Schülerinnen und Schüler sowie Zielformulierungen vor, die zugleich didaktische Anmerkungen implizieren. Maßnahmen und Möglichkeiten zur Differenzierung sind hier nicht aufgeführt. Die Materialien sind nicht abwechslungsreich, da sie nach einem bestimmten, wiederkehrenden Muster aufgebaut sind. Eine ausgewogene Berücksichtigung der unterschiedlichen Lerntypen findet hier nicht statt. Methodische Hinweise zur Sicherung der Ergebnisse fehlen. Nach den Übungsblättern für die Lernenden werden ergänzende Erläuterungen zum jeweiligen Profil aufgeführt. Diese Erläuterungen umfassen Hinweise zu den kritischen Inhalten der Profile, geben Diskussionsanregungen und beinhalten Querverweise auf weitere Arbeitsmappen, die ähnliche Schwerpunkte thematisieren. Sinnvoll sind die Hinweise auf die Gegenüberstellung verschiedener Profile nach ausgewählten Gesichtspunkten. Da nicht alle für den Unterricht notwendigen Informationen den Erläuterungen zu entnehmen sind, empfiehlt sich ein gezieltes "Anlesen" im Vorfeld. Dies ist für die gesamte Unterrichtsdurchführung und im Besonderen im Rahmen der vorgeschlagenen Schülerdiskussion nötig, um eine angemessene und Themen vertiefende Moderation ausführen zu können. Bei den Aufgabenstellungen für die Lernenden wird die Antwort, ob ein problematisches oder nicht problematisches Profil vorliegt, auf den Übungsblättern für die Schülerinnen und Schüler wortwörtlich bzw. indirekt vorweggenommen. So haben diese nur bedingt die Möglichkeit, ihre spontane und persönliche Einschätzung zu dem jeweiligen Profil vor dem Hintergrund bereits vorhandener Kenntnisse zu formulieren. Durch die ausgewählten Beispiele der Profile werden sich ältere Schülerinnen und Schüler im Alter von 14 bis 17 Jahren mehr angesprochen fühlen. Ergänzend wären Profile von Jugendlichen im Alter von 12 und 13 Jahren sinnvoll. Die Möglichkeit der direkten Arbeit am/ mit dem Computer fehlt hier. So könnten Schülerinnen und Schüler z.B. selbst auf Entdeckungsreise in sozialen Netzwerken gehen und nach vorher festgelegten Kriterien Profile untersuchen. Dazu bedarf es allerdings eines ausführlicheren Kriterienkatalogs, der auf sämtliche Profile übertragbar ist. Bei dem Einsatz des Materials sollte man die eigene Lerngruppe im Blick haben und feststellen, ob/ inwieweit die Lernenden Erfahrungen mit sozialen Netzwerken haben. Bei den formulierten Aufgabenstellungen geht man vielfach davon aus, dass alle Lernenden bereits einem sozialen Netzwerk angehören bzw. ausreichend Erfahrungen haben. Dies ist bei Verwendung des Materials zu berücksichtigen und entsprechend differenziert aufzubereiten. Insgesamt ist das Material als empfehlenswert einzustufen, da sich das Thema an der Lebenswelt der Kinder und Jugendlichen orientiert. Es ist ein aktuelles Thema, bei dem die Erfahrungen und Ansichten von Jugendlichen eine wesentliche Rolle spielen. Das vorliegende Material kann in Verbindung mit einer gezielt fundierten Recherche zu diesem Themengebiet zweckmäßig im Unterricht eingesetzt werden.
Erscheinungsjahr
Autor/in
Dipl. Päd. Maren Gaidies, Dipl. Soz-päd. Sascha Neurohr, Johanna Müller
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Preis
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Schlagworte

Gesamtbewertung

Gut
Kurzinformationen:

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Außenwirkung von Selbstdarstellungen in sozialen Netzwerken

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