Title

Durstlöscher - Clever trinken

Das vorliegende Unterrichtsmaterial "Durstlöscher-Clever trinken" besteht aus einem methodisch-didaktischen Kommentar, Hintergrundinformationen für die Lehrkraft, sowie 4 Arbeitsblättern und einer Folie.
Der 4 seitige methodisch-didaktische Kommentar umfasst einen kurzen Problemaufriss, sowie zwei alternative Einstiege, Verlaufsplanungen und einen Abschluss. Die Verlaufsplanung besteht aus 3 Bausteinen:
1. Zuckerausstellung - unterschiedliche Getränke werden anhand der Etiketten auf den Zuckergehalt hin untersucht.
2. Unterschiede schmecken - Geschmackssensibilisierung und -test im Hinblick auf den Zuckergehalt in Getränken.
3. Ungesüßt trinken - Geschmackserlebnisse und -sinn mit möglichst ungesüßten Getränken kreieren und trainieren.
Die einzelnen Unterrichtsphasen werden beschrieben und durch die Unterrichtsmaterialien ergänzt.
Folie 1: Ein Etikett richtig lesen
Arbeitsblatt 1: Wie viel Zucker steckt im Getränk?
Arbeitsblatt 2: Ergebnisse unserer Zuckeruntersuchung
Arbeitsblatt 3: Mein cooles "Jeden-Tag-Getränk"
Arbeitsblatt 4: Durstlöscher
Die 4 Seiten umfassenden Hintergrundinformationen geben weitere Tipps und Anregungen zur Umsetzung der Thematik.

Das Unterrichtsmaterial "Durstlöscher - Clever trinken" ist im Schulportal Lernen und Gesundheit der DGUV (Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung) erhältlich. Es besteht aus einer Folie, vier Arbeitsblättern, einem didaktisch-methodischen Kommentar und Hintergrundinformationen für die Lehrkraft, die im Schulportal heruntergeladen werden können. Das Material wurde für die Grundschule konzipiert, ist ab der 3. Klasse geeignet und setzt sich mit dem Faktum auseinander, dass Wasser der wichtigste Bestandteil lebender Organismen ist. Dieser muss in Form von Wasser/Getränken dem Körper zugeführt werden, damit der Durst gelöscht wird oder besser erst gar nicht entsteht. In der heutigen Zeit gibt es ein immer größeres Angebot an Getränken, die den Markt erobern und einen Kultstatus erreichen, die jedoch nicht zum Ausgleich des Flüssigkeitshaushalts geeignet sind, weil sie Zucker oder andere Zusatzstoffe enthalten. Einfache ernährungs- und verbraucherbildende Aspekte werden durch das Material vermittelt, jedoch teilweise nicht stringent, kritisch und problemorientiert genug aufbereitet, da sie sich hauptsächlich auf den Zuckergehalt und die Zahngesundheit beziehen. Wünschenswert wäre es gewesen die Ernährungspyramide weiter in den Verlauf und in die Arbeitsblätter mit einzubeziehen, da es zahlreiche Ansatzpunkte gäbe und sie als Einstieg verwendet wird. Somit wäre sowohl die Relevanz des Themas im Hinblick auf eine ausgewogenen Ernährung und auf verbraucherbildende Aspekte verdeutlicht, als auch durchgängig ein roter Faden sichtbar geworden.

Indikatoren
Einzelbewertung
Balken
Fachlicher Inhalt:
Befriedigend
Methodik-Didaktik:
Befriedigend
Formale Gestaltung:
Befriedigend
Gesamtbewertung:
Befriedigend
Ausführliche Bewertung
Das Unterrichtsmaterial "Durstlöscher - Clever trinken" ist im Schulportal Lernen und Gesundheit der DGUV (Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung) erhältlich. Es besteht aus einer Folie, vier Arbeitsblättern, einem didaktisch-methodischen Kommentar und Hintergrundinformationen für die Lehrkraft, die im Schulportal heruntergeladen werden können. Das Material wurde für die Grundschule konzipiert, ist ab der 3. Klasse geeignet und setzt sich mit dem Faktum auseinander, dass Wasser der wichtigste Bestandteil lebender Organismen ist. Dieser muss in Form von Wasser/Getränken dem Körper zugeführt werden, damit der Durst gelöscht wird oder besser erst gar nicht entsteht. In der heutigen Zeit gibt es ein immer größeres Angebot an Getränken, die den Markt erobern und einen Kultstatus erreichen, die jedoch nicht zum Ausgleich des Flüssigkeitshaushalts geeignet sind, weil sie Zucker oder andere Zusatzstoffe enthalten. Inhaltlich liegt der Fokus des Materials auf dem Zuckergehalt unterschiedlicher Getränke, dabei werden die Etiketten unterschiedlicher Getränke untersucht und verglichen, sensorische Tests und Verkostungen von Getränken mit geringem oder keinem Zuckergehalt und Wasser werden durchgeführt. Abschließend sollen die Schüler aus unterschiedlichen Zutaten selber ein möglichst zuckerfreies Getränk kreieren. Das Material besteht aus einem Einstieg (aid-Ernährungspyramide oder Zuckerimpulse - Sendung mit der Maus) und drei Bausteinen. Auf die Ernährungspyramide wird dann jedoch im weiteren Material in den Arbeitsbögen kein Bezug mehr genommen. Die Filmsequenz bezieht sich auf den Zuckergehalt in Lebensmitteln und die Auswirkungen auf die Zähne. Leider wird die ernährungsphysiologische Sicht, auch im methodisch-didaktischen Kommentar, in diesem Zusammenhang nicht problemorientiert diskutiert, d.h. dass für die Zahngesundheit zwar vielleicht nur drei Mahlzeiten günstig wären, jedoch aus ernährungsphysiologischen Aspekten 5 Mahlzeiten optimal sind. Im Baustein 1 (Zuckerausstellung) werden Etiketten von Getränkeflaschen auf den Zuckergehalt hin untersucht und anschließend auf die ganze Flasche hochgerechnet. Zur besseren Anschauung und Vergleichbarkeit erfolgt anschließend noch eine Umrechnung in Zuckerwürfel. Für ausgewählte Getränke wird die Anzahl der Zuckerwürfel in einer Tabelle verglichen. Bei der Auswertung (Arbeitsblatt 2 - Ergebnisse der Zuckeruntersuchung) wird dann leider nur der zahngesundheitliche Aspekt betrachtet. Im Baustein 2 (Unterschiede schmecken) sollen sensorische Test mit Getränken mit unterschiedlichem Zuckergehalt (Mineralwasser mit Kohlensäure, gekaufte Apfelsaftschorle, Apfelsaftschorle mit einem Teil Saft und drei Teilen Wasser, Apfelsaft pur) durchführt werden, zu dem allerdings kein Arbeitsblatt mit Aufgabenstellung gehört. Im methodisch-didaktischen Kommentar wird in einem Tipp darauf hingewiesen, dass dies durch einen "Süß-Sauer-Test" ergänzt werden könnte, da Erfrischungsgetränke oft Zitronensäure enthalten, die den Zuckergehalt kaschieren. Dem Link folgend gelangt man zu einem Experiment, im dem 24 g Zucker in 200 ml Wasser (entspricht ungefähr dem Zuckergehalt von Cola oder Zitronenbrause) aufgelöst und verkostet werden sollen. Diese Vergleichslösung und ein entsprechendes Erfrischungsgetränk hätte auch sofort im sensorischen Test mit untergebracht werden können. Anhand dieser Getränkeauswahl hätten unterschiedliche Empfehlungen zur Flüssigkeitszufuhr (verdünnte Fruchtsäfte oder Früchtetees) auch im Hinblick auf die aid-Pyramide diskutiert werden können. Der abschließende Baustein 3 (ungesüßt trinken) enthält einen sensorischen Test unterschiedlicher Wassersorten zu dem auch kein Arbeitsblatt im Material vorhanden ist. Auf den vorhandenen Arbeitsblättern 3 und 4 sollen ein selbst kreiertes Getränk und die Ergebnisse der Lerneinheit (Das hat mir ... gefallen:/Das habe ich ... gelernt:/Das mache ich ... anders:) festgehalten werden. Wünschenswert im Hinblick auf eine Handlungsorientierung wäre es gewesen, die favorisierten zuckerfreien Getränkekreationen anderen Mitschülern z.B. in der Pause an einer Getränkebar anzubieten, um ein Feedback zu erhalten. Zusammenfassend ist zu sagen, dass einfache ernährungs- und verbraucherbildende Aspekte durch das Material vermittelt werden, die jedoch auch für die Lehrkraft teilweise nicht stringent, kritisch und problemorientiert genug aufbereitet werden und sich hauptsächlich auf den Zuckergehalt und die Zahngesundheit beziehen. Wünschenswert wäre es gewesen, die Ernährungspyramide, wenn sie schon als Einstieg verwendet wird, weiter in den Verlauf und in die Arbeitsblätter mit einzubeziehen, da es zahlreiche Ansatzpunkte gäbe. Somit wäre sowohl die Relevanz des Themas im Hinblick auf eine ausgewogenen Ernährung und auf verbraucherbildende Aspekte verdeutlicht, als auch durchgängig ein roter Faden sichtbar geworden.
Erscheinungsjahr
2013
Autor/in
Osterkamp-Baerens, Claudia
Reihe
DGVU Lernen und Gesundheit
Preis
ISBN
Materialformat