Die Auszeichnung

© vzbv, Daniel Gebauer

© vzbv, Daniel Gebauer

Bewerben Sie sich mit Ihrer Schule als Verbraucherschule

Sie sind schon aktiv in der Verbraucherbildung und lassen beispielsweise Ihre Schülerinnen und Schüler zu Medienscouts ausbilden, nutzen an der Schule Ressourcen möglichst klimaschonend, haben eine Schülerfirma gegründet oder bieten Reparatur-Workshops an? Dann hat Ihre Schule gute Voraussetzungen, die Auszeichnung zu erhalten.

Lassen Sie Ihre Schule für ihr herausragendes Engagement in der Verbraucherbildung auszeichnen!

Auszeichnung in zwei Stufen

Ideen für Verbraucherbildung gibt es viele und Schulen füllen einzelne Maßnahmen auf unterschiedliche Weise mit Leben. Um sowohl die unterschiedlich starke Verankerung der Verbraucherbildung als auch das Engagement der Schulen gebührend würdigen zu können, wird die Auszeichnung Verbraucherschule in zwei Stufen vergeben.

Unsere Kriterien

Für die Auszeichnung können sich bundeweit alle gemeinbildenden Schulen bewerben, die ihre Schülerinnen und Schüler durch praxisorientierte und innovative Unterrichtsmaßnahmen und Projekte fit für den Alltag machen.

Für Auszeichnung werden Maßnahmen, Projekte und Unterrichtsvorhaben, die in einem Schuljahr durchgeführt wurden, berücksichtigt. Es müssen alle Handlungsfelder der Verbraucherbildung behandelt werden:

  • Nachhaltiger Konsum und Globalisierung
  • Finanzen, Marktgeschehen und Verbraucherrecht
  • Medien und Information
  • Ernährung und Gesundheit

Die Kriterien der Auszeichnung Verbraucherschule orientieren sich an den Qualitätskriterien für Schulwettbewerbe der Kultusministerkonferenz vom 17.09.2009. Sie wurden in der Pilotphase gemeinsam mit Experten der Verbraucherbildung und Akteuren aus dem schulischen Umfeld entwickelt und dabei bewusst offen gestaltet, um den vielen kreativen Ansätzen, die es bei der Vermittlung von Verbraucherbildung an Schulen gibt, gerecht zu werden. Die Kriterien werden regelmäßig evaluiert und aktualisiert.

Hinweis: Die Kriterien sind für die Auszeichnungsrunde 2017 formuliert, gelten aber auch für folgende Auszeichnungsrunden. Mögliche Aktualisierungen für zukünftige Auszeichnungsrunden werden hier noch nicht berücksichtigt.

Unsere Jury

Die eingereichten Bewerbungen werden vom Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) gemeinsam mit einer kompetenten Fachjury anhand der oben genannten Kriterien bewertet.
Die Jurymitglieder der Auszeichnungsrunde 2017 stellen wir Ihnen hier vor.

Rüdiger Bockhorst

Rüdiger Bockhorst
Rheinhard-Mohn-Stiftung

„Verbraucherschulen zeigen in der Praxis, wie SchülerInnen notwendiges Alltagswissen in Schulen erwerben können.“

Daniel Fischer

Dr. Daniel Fischer forscht an der Lüneburger Leuphana-Universität unter anderem zu BNE und BNK sowie zur Schul- und Organisationsentwicklung. Promoviert hat der studierte Lehrer mit einer Arbeit zum Thema „Beitrag von Schule zur Bewältigung der globalen Konsumherausforderung“.

Daniel Fischer
Leuphana-Universität Lüneburg

„Verbraucherschulen verknüpfen Konsumthemen wie Nachhaltigkeit systematisch mit Schulentwicklung – das hat Modellcharakter!“

Peter Gnielczyk

Peter Gnielczyk hat bis zu seiner Pensionierung 2014 über drei Jahrzehnte zur Schuldenprävention und Verbraucherbildung gearbeitet, davon 14 Jahre beim Verbraucherzentrale Bundesverband. Als Dozent lehrt er Verbraucherpolitik und Konsumkompetenz an der Technischen Universität Berlin und weiteren Unis.

Peter Gnielczyk
TU Berlin

"Verbraucherschule ist Lebens-und Erfahrungsraum. Treibhaus der Zukunft. Sinnesort. Ort der Förderung von Alltags- und Konsumkompetenzen."

Sabine Schulz-Greve

Sabine Schulz-Greve
Vernetzungsstelle Kita- und Schulverpflegung Berlin e.V. (Vorstand)

„Essen und Trinken im Ganztag gemeinsam mit Schülern gestalten, das setzt fächerübergreifende (Verbraucher)-Bildung voraus – alle Schulen sollten Verbraucherschulen werden!"

Antje vom Berg

Antje vom Berg
Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen

„Medien sind ein zentraler Bestandteil der Alltagskultur von Kindern und Jugendlichen. Die Förderung eines kompetenten und selbstbestimmten Umgangs mit Medien gehört daher zwingend zur Aufgabe von Schule. Verbraucherschulen können hierzu wertvolle Impulse geben, die Nachahmungscharakter haben.“ 

Thüringen

Thüringen