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So kommt der Klimaschutz in die Küche

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(c) Titel "Ein Teller voller Klima" / Unabhängiges Institut für Umweltfragen

08.12.2014

Ideen für den Unterricht mit Jugendlichen

Energiesparend kochen, möglichst regionale Waren kaufen, weniger Fleisch essen: Viel mehr braucht es nicht, um beim Essen das Klima etwas zu schonen. Die passenden Rezepte dazu und jede Menge Infos rund um die Zusammenhänge zwischen dem Klima und unserem Essen liefert das aktuelle Material der Woche. Es will Schülerinnen und Schülern der Sekundarstufe 1 Lust auf eine nachhaltige Ernährung machen.

Die vom Unabhängigen Institut für Umweltfragen 2013 herausgegebene Unterrichtseinheit „Ein Teller voller Klima" richtet sich an Jugendliche ab zwölf Jahren. Es taugt für den schulischen und außerschulischen Einsatz und folgts den Prinzipien der Bildung für nachhaltige Entwicklung sowie den Vorgaben einer modernen Ernährungs- und Verbraucherbildung in Schulen laut REVIS. Unabhängige Bildungsexperten, die das Material im Auftrag des Verbraucherzentrale Bundesverbands auf den pädagogischen Prüfstand gestellt haben, bewerten es mit der Gesamtnote „sehr gut“.

Das können Schülerinnen und Schüler lernen

Das aktuelle Material der Woche erklärt Jugendlichen, wie sich ihre Ernährungsgewohnheiten auf den Klimawandel auswirken und wie sie sich selbst klimafreundlicher ernähren können. Die knapp 40 Seiten starke Unterrichtseinheit bietet dazu einen Mix aus Kochtipps und Hintergrundinfos. Die Schülerinnen und Schüler ler-nen nicht nur, ihren eigenen Ernährungsstil kritisch unter die Lupe zu nehmen, ihn aus ökologischer Sicht zu bewerten und wenn möglich nachhaltiger zu gestalten. Sie lernen auch, mit welchen Lebensmitteln sie den Klimaschutz in die Küche holen und Speisen möglichst energiesparend zubereiten können.

Aufbau des Materials und Übungen für den Unterricht

Das aktuelle Material der Woche gliedert sich in vier Kapitel, in denen es unter anderem um Ökolandbau, Fleischkonsum, Massentierhaltung und die Klimabilanz verschiedener Lebensmittel geht. Kurze Texte führen in die Kapitel ein, ihnen folgen knappe Beschreibungen der einzelnen Aufgaben für den Unterricht. Die Schülerinnen und Schüler können sich in Spielen über ihre Ernährungsgewohnheiten austauschen, auf einem Sinnesparcours saisonales und regionales Obst und Ge-müse neu entdecken oder Preisvergleiche zwischen konventionellen und biologisch produzierten Lebensmitteln anstellen. Mit dem Spiel „Schwein gehabt“, das ausführlich beschrieben wird, können sie Verteilungsfragen rund um den weltweiten Fleischkonsum diskutieren. Gleichzeitig lernen sie so, Statistiken zu Bevölkerungs-, BIP-Verteilung und zum Fleischkonsum nachzuvollziehen. In jedem Kapitel werden zudem thematisch passende Vorschläge zur Zubereitung gemeinsamer Mahlzeiten gemacht.

Service für Lehrerinnen und Lehrer

Das aktuelle Material der Woche stellt seine Methoden und Ziele übersichtlich dar. Lehrkräfte finden zu jeder Übung eine detaillierte Verlaufsbeschreibung, Hinweise zum nötigen Material sowie zum zeitlichen Umfang. Alle Arbeitsblätter liegen als Kopiervorlagen vor. Experimente und Spiele werden ausführlich erklärt. Anknüpfungspunkte für den Einsatz des Materials bieten unter anderem die Lehrpläne der Fächer Geographie und Biologie sowie Ernährungs- und Gesellschaftslehre.