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Die Mobilität und unser CO2-Budget

Die Mobilität und unser CO2-Budget

Eine Planungshilfe für zukünftiges Reisen in Freizeit und Schule

Das Material besteht aus 9 pdf Dateien zum Download, darin 4 Unterrichtsmodule, die die Klimarelevanz bei der Planung einer Klassenreise im Vergleich von Bahn, Reisebus und Flugzeug als Transportmittel ins Zentrum stellt.
Hiervon:
Ein 27 seitiges Lehrerdossier mit Hintergrundinformationen, Begleitkommentaren zu den Modulen, Links, Ablauf und Zeiteinteilung
Ein 19 seitiges Schüler Dossier mit Hintergrundinformationen und Aufgaben zu dein einzelnen Modulen
Die Module (in den Lehrer/Schülerdossier parallel):
1: Das Klima und der mobile Mensch: Klimaerwärmung 2°C, Mobilität und CO2, Fernreisen und CO2-Bilanz, Kompensationszahlung
2: Transportmittel im Vergleich: Berechnung der persönlichen CO2eq-Emissionen, Klassenreisen
3: Mit Daten, Fakten und Emotionen zur Entscheidung: Verkehrsmittelwahl bei Ferien- und Klassenreisen, Reiseplanung, Datenbeschaffung und –auswertung, Entscheidung
4: Kompensation von CO2-Emissionen: Was tun, wenn fliegen unvermeidbar ist? Der Ursprung der Kompensationsidee
Zusätzlich:
- zwei Excel-Dateien, als Hilfsmittel zur Visualisierung von Reisezeiten, CO2-Emissionen und Kosten (Nutzungsanalyse, Auswertung)
- eine Powerpoint mit Folienauswahl für die Unterrichtsvorbereitung
- drei pdf Dateien mit Sammelblätter zur Berechnung und Auswertung
- eine Datei mit weiterführenden Links

Es geht um die Reflexion der C02 Bilanz bei der Entscheidung bezüglich der Wahl des Reiseziels und des Verkehrsmittels bei der Planung u.a. einer Klassenreise. Unabhängig voneinander einsetzbare, sehr praxisorientierte Module stellen die Klimarelevanz des Reiseverhaltens und den Vergleich von Auto, Zug, Reisebus und Flugzeug als Transportmittel ins Zentrum. Viele Hintergrundinformationen sowohl im Lehrer- wie auch im Schülerdossier bieten vertieftes Fachwissen und zeigen die Möglichkeiten und Grenzen aktuell verfügbarer Online-Tools für die Reiseplanung auf. Sowohl das pro/kontra zu Kompensationszahlungen als auch emotionale Komponente finden Beachtung. Ein spannendes und anspruchsvolles Unterrichtswerk, das als Projekt über ein ganzes Jahr durchgeführt werden kann!

Indikatoren
Einzelbewertung
Balken
Fachlicher Inhalt:
Sehr gut
Methodik-Didaktik:
Sehr gut
Formale Gestaltung:
Gut
Gesamtbewertung:
Sehr gut
Ausführliche Bewertung
Dieses Material verdient es mit sehr gut bewertet zu werden, da sowohl die didaktischen Ideen und Umsetzungsvorschläge als auch die Tiefe der Hintergrundinformationen eine tragfähige Auseinandersetzung zum Thema bieten. Es geht um die Reflexion der C02 Bilanz bei der Entscheidung bezüglich der Wahl des Reiseziels und des Verkehrsmittels bei der Planung u.a. einer Klassenreise. Vier unabhängig voneinander einsetzbare Module stellen die Klimarelevanz des Reiseverhaltens und den umfassenden Vergleich von Auto, Zug, Reisebus und Flugzeug als Transportmittel ins Zentrum der Diskussion. Den Schüler/innen wird hiermit dargelegt, dass diese Entscheidung von erheblicher Tragweite für den Klimaschutz ist und sie hierbei mit in der Verantwortung stehen. Viele Hintergrundinformationen sowohl im Lehrer- wie auch im Schülerdossier bieten vertieftes Fachwissen zum Thema Verkehrsmittelvergleich und zeigen die Möglichkeiten und Grenzen aktuell verfügbarer Online-Tools als Hilfsmittel bei der Reiseplanung auf. Mit diesen Tools wird gearbeitet, Daten heraus getüftelt, überlegt, Zahlen und Beträge zusammen getragen und ausgerechnet. Die Komplexität der Faktoren, die zur korrekten Berechnung der Nutzwertanalyse mit einfließen müssen, wird zusätzlich durch die Darlegung potentieller Fehlerquellen deutlich (z.B. Graue Emissionen). Wichtig auch die Diskussion im Hinblick auf der Idee der Kompensationszahlungen und deren divergierende Höhe bei den Anbietern. Die Schüler/innen lernen diverse Angebote zu vergleichen, um zu erkennen, welche nur die direkt mit dem Treibstoffverbrauch verbundenen CO2-Emissionen berücksichtigen bzw. auch die Wirkung weiterer Abgase auf das Klima mit einbeziehen. Wichtig zur Akzeptanz: es finden auch emotionale Komponente Beachtung und Vorlieben, Ängste und Zeitgewichtung dürfen genannt werden. Diese neuen Erkenntnisse und Einsichten werden die Schüler/innen sicher motivieren, mitzuarbeiten und zu lernen, im Sinne des Umweltschutzes eventuell auch unbequemere Verkehrsmittel zu akzeptieren und vielleicht sogar andere Klassen zu überzeugen. Die Umsetzung wird als Unterrichtseinheit überdisziplinär im Laufe des Schuljahres oder als großes Projekt vorgeschlagen, das sich über ein Jahr vor Reiseantritt entwickelt. Ein wirklich spannendes, aber auch anspruchsvolles Unterrichtswerk, das bei einer konsequenten Realisierung die Selbstverantwortlichkeit der Schüler/innen nicht nur in diesem Entscheidungsprozess fördert.