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Gewaltprävention: Handygewalt

Das Unterrichtsmaterial "Handygewalt" nutzt einen Kurzfilm der Polizeilichen Kriminalprävention der Länder und des Bundes (ProPK) und des Informationszentrums Mobilfunk e. V. (IZMF) als Grundlage für die Auseinandersetzung mit dem Thema. Anhand von Arbeitsblättern setzen sich die Schülerinnen und Schüler (ab Klasse 7) in 3-4 Schulstunden mit dem Tatbestand Handygewalt auseinander, sie üben sich in Empathie und erfahren, welche Ansprechpartner sie bei Problemen kontaktieren können.

Das Unterrichtsmaterial der Informationszentrums Mobilfunk e.V. und der Polizeilichen Kriminalprävention der Länder und des Bundes besteht aus einem Kurzfilm, Arbeitsmaterialien und einem Verlaufsplan für 3-4 Unterrichtsstunden. Die Täter- und Opferperspektive werden anhand der Beispielsituation erarbeitet sowie Handlungsoptionen aufgezeigt und rechtliche Konsequenzen benannt. Der siebenminütige Film wird und die Unterrichtsideen werden als empfehlenswert eingestuft. Die Gestaltung der Unterrichtseinheit vermag es allerdings nicht alle Aspekte des Films angemessen aufzugreifen, sodass die Bearbeitung des Themas der individuellen Klasse entsprechend vom Lehrer angepasst werden sollte.

Indikatoren
Einzelbewertung
Balken
Fachlicher Inhalt:
Gut
Methodik-Didaktik:
Sehr gut
Formale Gestaltung:
Gut
Gesamtbewertung:
Gut
Ausführliche Bewertung
Das Unterrichtsmaterial zum Thema Handygewalt besteht aus einem siebenminütigen Film, vier Arbeitsblätter, didaktischen Anregungen und Hintergrundinformationen für Lehrende. Der Kurzfilm ist eine gute Basis, um das Thema Handygewalt zu bearbeiten. Durch das Unterrichtsmaterial wird sukzessive an das Problemthema herangeführt, wobei zunächst sowohl die Täter- und Opferperspektive erarbeitet wird als auch die Rolle der Beteiligten. Es werden Handlungsoptionen aufgezeigt sowie rechtliche Konsequenzen benannt. Der didaktische Aufbau mit Gruppeninterviews und Diskussionen regt dazu an, das Thema aus der Sicht der SuS zu bearbeiten. Durch das Erstellen eines Flyers, eines Comics oder eines Rollenspiels die eigenen Erfahrungen und Ideen gestalterisch umzusetzen. Im Film werden außerdem vielfältige Problemthemen angesprochen, die von den Lehrenden auch unabhängig von den beiliegenden Arbeitsmaterialien aufgegriffen und mit den Schülern bearbeitet werden können. (Ein Beispiel ist die angesprochene Angst, ein Gewaltakt zu melden, da spätere Racheaktionen seitens der Täter gefürchtet werden.) Sowohl der zeitliche Ablauf als auch die Inhalte und die Gestaltung der Arbeitsblätter können von den Lehrenden optimiert werden, denn der siebenminütige Film wird durch die Arbeitsblätter nicht in seiner Breite erfasst. Die Online-Präsentation der Unterrichtseinheit ist gut gegliedert und enthält Erklärungen für Fachbegriffe und weiterführende Links. Dennoch wäre der Download als pdf-Datei wünschenswert. Dies führt zu dem Gesamturteil gut.
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