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Bewertungskriterien

Kriterien zur Bewertung von Unterrichtsmaterialien in der Verbraucherbildung

Im Internet findet man eine Fülle von Unterrichtsmaterialien zur Verbraucherbildung, deren Qualität auf den ersten Blick nicht immer ersichtlich ist und stark variiert. Um Lehrerinnen und Lehrern eine Orientierung im Materialdschungel zu bieten, wurde der Materialkompass Verbraucherbildung entwickelt.

Hier werden Unterrichtsmaterialien aus den Themengebieten Finanzkompetenz, Medienkompetenz, Ernährung & Gesundheit, Nachhaltiger Konsum und Verbraucherrechte inhaltlich beschrieben und bewertet. Die Materialien stammen von verschiedenen Anbietern (Verbänden, Verlagen, Unternehmen, Verwaltung und anderen Organisationen), auf deren Angebote dann jeweils verlinkt wird.

Auswahlkriterien

Wir wählen die zu bewertenden Materialien nach folgenden Kriterien aus: 

a) Aktualität

b) Abbildung einer möglichst breiten Themenpalette

c) Berücksichtigung eines breiten Anbieterspektrums

Wenn Sie selbst gutes Unterrichtsmaterial zu den Verbraucherbildungsthemen kennen, das noch nicht im Materialkompass aufgenommen wurde, sind wir für Tipps offen und dankbar.

Fokus Verbraucherbildung

Die Bewertung der Materialien bezieht sich ausdrücklich auf eine Einschätzung zur Verwendbarkeit innerhalb der Verbraucherbildung. Die Frage, wie gut das vorliegende Material zur Vermittlung eines anderen Themengebietes geeignet sein könnte, ist nicht Teil der Beurteilung.

Verbraucherbildung setzt in allen Themenbereichen einen Schwerpunkt auf die Vermittlung von Alltags- und Konsumkompetenzen.

Näheres zu unserem Verständnis von Verbraucherbildung finden Sie unter dem Punkt Wissen Verbraucherbildung.

Das Bewertungsraster

Das Bewertungsraster - von Prof. Dr. Kirsten Schlegel-Matthies (Universität Paderborn) 2010 für den Materialkompass entwickelt - basiert auf den „Kriterien der Expertengruppe zur Bewertung von Unterrichtsmaterial der Schweizerischen Gesellschaft für Ernährung (SGE)“ und auf Erkenntnissen des Projektes zur „Reform der Ernährungs- und Verbraucherbildung in Schulen“ (REVIS).

Das Bewertungsraster der SGE wurde im Rahmen von "bildung + gesundheit Netzwerk Schweiz“ von Experten aus Didaktik, Ernährung und Medizin entwickelt und verwendet. Das Netzwerk ist ein Zusammenschluss von Organisationen, die sich als Dienstleistende für die Gesundheitsförderung und Prävention im schulischen Kontext von der Vorschule bis zur Sekundarstufe II einsetzen.

Im Rahmen von REVIS wurde unter anderem ein Referenzrahmen für die schulische Verbraucherbildung geschaffen, der als Kerncurriculum konkrete Bildungsziele und Lehrinhalte zum Erwerb von Alltagskompetenzen enthält.

Nach einer knapp anderthalbjährigen Praxisphase, in der unser Team aus BildungsexpertInnen über 280 Materialien mit diesem Raster bewertet hat, wurde die Bewertungsmatrix durch Prof. Dr. Tim Engartner und Christoph Bauer (Universität Frankfurt) 2012 nach sozialwissenschaftlichen und wirtschaftsdidaktischen Kriterien evaluiert und überarbeitet. Dabei wurden die fachlichen, didaktischen und gestalterischen Indikatoren geschärft und die Berechnungen zur Notenvergabe verfeinert.

Evaluiertes Bewertungsrasters zum Download:

Evaluiertes Bewertungsraster

Seit Anfang 2013 werden alle Materialien mit Hilfe der evaluierten Fassung bewertet.

Die Kriterien im Einzelnen

Innerhalb des Rasters werden jeweils die fachliche, die methodisch-didaktische und die gestalterische Qualität bewertet. Ein Bewertungskomplex enthält verschiedene Indikatoren, für die jeweils zwischen 0 und 5 Punkte vergeben werden.

Grundsätzlich gilt, dass nur Materialien aufgenommen werden, die keine diskriminierenden Äußerungen enthalten. Materialien, die (Produkt-)Werbung oder grobe fachliche Fehler enthalten, werden mit Hilfe eines K.O.-Kriteriums mit "mangelhaft" bewertet.

Fachlicher Inhalt

Bewertet werden in diesem Segment die Sachrichtigkeit, der Lebensweltbezug, ob ein Material die Inhalte kontrovers, plural und multiperspektivisch darstellt, ob der Lerngegenstand als gewachsen und gestaltbar dargestellt wird, diesen im gesellschaftlichen Kontext zeigt und Fragen nach Handlungs- und Gestaltungsmöglichkeiten gestellt werden. Weiterhin wird bewertet, ob eine sachgerechte Darstellung des Sachverhalts vorliegt, der eigene Analysen ermöglicht, ob das Material vergleichend und unparteiisch gestaltet ist oder Werbung und tendenziöse Darstellungen enthält und ob die inhaltliche Struktur des Materials schlüssig und nachvollziehbar ist, sodass ein kumulativer Lernprozess möglich ist.

Methodik und Didaktik

Bei der methodisch-didaktischen Beurteilung legen wir Wert auf moderne, zeit- und altersgemäße Vermittlung. Kriterien sind hier die Zielgruppenorientierung, also ob die Erfahrungen und Interessen der Schülerinnen und Schüler aufgenommen und individuelle Lernwege angebahnt werden, das Schaffen einer offenen Lernatmosphäre, ob Bildungs- und Lernziele formuliert und im Material integriert sind, ob eine Handlungs- und Kompetenzorientierung vorliegt, ob die gewählten Methoden abwechslungsreich, dem Lerngegenstand angemessen sind und verschiedene Sozialformen berücksichtigen, ob die Arbeitsaufträge vielseitig und differenziert sind und ein didaktischer Begleittext eine tragfähige Hilfestellung für die Lehrkräfte bietet.

Formale Gestaltung

Eine gute inhaltliche Strukturierung und Gliederung sowie ansprechende und zielgruppengerechte grafische Gestaltung erleichtern das Verständnis des Unterrichtsstoffes. Darum wird auch dieser Aspekt in der Beurteilung berücksichtigt. Gegenüber den anderen beiden Bereichen wird dieser allerdings insgesamt weniger gewichtet.

Punkteverteilung und Notenvergabe

Die Materialien werden im Notenspektrum von „sehr gut“ bis „mangelhaft“ bewertet. Den einzelnen Noten liegen folgende Definitionen zugrunde:

Materialkompass Bewertung "Sehr gut" als grafisches Label

Das Material erfüllt die Kriterien vollständig oder nahezu erfüllt. Einwände liegen nur in sehr geringem Umfang vor.

Materialkompass Bewertung "Gut" als grafisches Label

Einwände liegen nicht mehr nur vereinzelt und marginal vor, überschreiten aber auch einen bestimmten Umfang nicht – im Gesamturteil ist das Material trotz bestimmter Kritikpunkt in weiten Teilen empfehlenswert.

Materialkompass Bewertung "Befriedigend" als grafisches Label

Einerseits sind Kritikpunkte am Material zu umfangreich für eine weitgehende Empfehlung, andererseits weist das Material in Teilen eine lohnens- und empfehlenswerte Qualität auf. Die Lehrkraft sollte prüfen, welche Auszüge des Materials verwendet werden oder welche Anpassungen nötig sein könnten.

Materialkompass Bewertung "Ausreichend" als grafisches Label

Einschränkungen des Materials sind so umfangreich und schwerwiegend, dass die guten und empfehlenswerten Bestandteile zwar durchaus vorhanden sind, dies aber nicht mehr in einem größeren Umfang.

 Materialkompass Bewertung "Mangelhaft" als grafisches Label

Die Kriterien werden insgesamt so mangelhaft erfüllt, dass ein guter inhaltlicher Kern kaum oder gar nicht erkennbar ist.

Punkteverteilung innerhalb der Segmente

Jeder einzelne Bewertungsindikator kann mit 0-5 Punkten bewertet werden.

Pro Bereich gibt es außerdem die Möglichkeit bis zu 5 Sonderpunkte zu vergeben oder abzuziehen.

  • 5 Punkte: Kriterium ist vollständig erfüllt
  • 4 Punkte: Kriterium ist weitestgehend erfüllt
  • 3 Punkte: Kriterium ist nur teilweise erfüllt
  • 2 Punkte: Kriterium ist kaum erfüllt
  • 0 Punkte: Kriterium ist nicht erfüllt


Für den Bereich "Didaktik & Methodik" ist eine max. Punktzahl von 50 (45 + 5 Sonderpunkte) möglich.

Für den Bereich "Fachlicher Inhalt" ist eine max. Punktzahl von 45  (40 + 5 Sonderpunkte) möglich.

Für den Bereich "Gestaltung" ist eine max. Punktzahl von 30  (25+ 5 Sonderpunkte) möglich.

Gewichtung

Die Bereiche "Didaktik & Methodik" und "Fachlicher Inhalt" gehen mit jeweils 42 %, der Bereich "Formale Gestaltung" mit 16% in die Gesamtnote ein.

Die Gesamtbewertung erfolgt also in Prozentpunkten.

Bespielrechnung
"Didaktik & Methodik"
  • Erreichte Punktzahl: 34 von 50 Punkten
  • Entspricht der Einzel-Note "Gut"
  • Prozentpunkte für die Gesamtnote bei einer Gewichtung von 42%: 28,56
"Fachlicher Inhalt"
  • Erreichte Punktzahl: 25 von 45 Punkten
  • Entspricht der Einzel-Note "Befriedigend"
  • Prozentpunkte für die Gesamtnote bei einer Gewichtung von 42%: 23,33
"Formale Gestaltung"
  • Erreichte Punktzahl: 9 von 30 Punkten
  • Entspricht der Einzel-Note "Mangelhaft"
  • Prozentpunkte für die Gesamtnote bei einer Gewichtung von 16%: 4,80
Gesamtnote:

Die Prozentpunkte der Teilbereiche addieren sich zu: 
28,56 + 23,33 + 4,80 = 56,69

Das entspricht der Gesamtnote "Befriedigend" (siehe Notenschlüssen unten).

Notenschlüssel

Die Summe der Prozentpunkte führt zu folgenden Noten.

  • Sehr gut: 100 - 82,57 %
  • Gut: 82,56 - 64,88 %
  • Befriedigend: 64,87 - 47,18 %
  • Ausreichend: 47,17 - 35,39 %
  • Mangelhaft: 35,38 - 00,00 %
Notenbremsen

Zusätzlich werden sogenannte Notenbremsen eingezogen, das heißt:

Ein didaktisch oder inhaltlich als „mangelhaft“ bewertetes Material wird auch in der Gesamtbewertung mit dieser Note bewertet.

Wenn ein Material didaktisch und inhaltlich mit „ausreichend“ bewertet wird, kann es auch durch eine gute formale Gestaltung nicht die Gesamtnote „befriedigend“ erhalten, sondern wird insgesamt mit „ausreichend“ bewertet.

Die Bewertung der formalen Gestaltung kann die Gesamtwertung um maximal eine Stufe verändern.

Weiterführende Links

Das Expertenteam

Die Bewertungen der Unterrichtsmaterialien werden von Bildungsexperten vorgenommen – also von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, Pädagogen und Pädagoginnen, Lehrkräften sowie Dozenten und Dozentinnen aus der Lehrerfortbildung. Die vorliegenden Beurteilungen sind eine individuelle Einschätzung dieser Experten auf Grundlage des oben beschriebenen, wissenschaftlich evaluierten Bewertungsrasters.

Prof. Dr. Eickelmann, Birgit
Professorin für Schulpädagogik an der Universität Paderborn

Emons, Lucia
Diplom-Pädagogin und Medienpädagogin

Dr. Fink, Leonie
Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Max Rubner-Institut, Bundesforschungsinstitut für Ernährung und Lebensmittel. Ehemalige Doktorandin an der Universität Kassel am Fachbereich Ökologische Agrarwissenschaften

Förster, Olivia
Projektleiterin bei den MedienScouts Hamburg und Koordinatorin der Fachtagung "Frühe Kindheit und Medien"

Freier, Mechthild
Diplom-Oecotrophologin, freie Journalistin, Autorin und Fachberaterin für Bildungsmedien im Bereich Ernährung

Gnielczyk, Peter
Lehrbeauftragter an der Technischen Universität Berlin im Fachgebiet Arbeitslehre/Ökonomie und Nachhaltiger Konsum

Groth, Karin
Wiss. Mitarbeiterin im Fachgebiet Bildung für nachhaltige Ernährung und Lebensmittelwissenschaft am Institut für Berufliche Bildung und Arbeitslehre der Technischen Universität Berlin

Grundmann, Stephanie
Wiss. Mitarbeiterin im Fachgebiet Bildung für nachhaltige Ernährung und Lebensmittelwissenschaft am Institut für Berufliche Bildung und Arbeitslehre der Technischen Universität Berlin

Hein, Sandra
Medienpädagogin, Leiterin der Programmabteilung Bereich Gesellschaft und Politik der Hamburger Volkshochschule

Hellriegel, Jan
Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz am Institut für Erziehungswissenschaft, AG Schulpädagogik

Hüsken, Judith
Lehrerin für Hauswirtschaft, Mathematik und Technik an einer Sekundarschule

Lübke, Volkmar
Diplompädagoge, ehemaliger wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Stiftung Verbraucherinstitut, Autor, Referent und Trainer für diverse Aspekte eines nachhaltigen Konsums

Muster, Viola
Wiss. Mitarbeiterin am Fachgebiet Arbeitslehre/ Ökonomie und Nachhaltiger Konsum der Technischen Universität Berlin

Prof. Dr. Schlegel-Matthies, Kirsten
Professorin an der Universität Paderborn am Institut für Ernährung, Konsum und Gesundheit

Prof. Dr. Schneider, Katja
Professorin für Ernährung, Gesundheit und ihre Didaktik an der PH Heidelberg

Prof. Dr. Schrader, Ulf
Professor und Leiter des Fachgebiets Arbeitslehre/Ökonomie und Nachhaltiger Konsum der Technischen Universität Berlin

Schulte, Maike
Lehrerin für Hauswirtschaft und Englisch an einer Gemeinschaftsschule

Schwedler-Diesener, Anja
Wiss. Mitarbeiterin an der Leuphana Universität Lüneburg im Fachbereich Sportpädagogik und Sportwissenschaft

Dr. Teichert, Volker
Wiss. Mitarbeiter an der Forschungsstätte der Evangelischen Studiengemeinschaft e.V. (FEST) im Arbeitsbereich Nachhaltige Entwicklung

Thumel, Mareike
Wiss. Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Pädagogik, Fakultät für Erziehungswissenschaften der Universität Hamburg, mit dem Schwerpunkt Medienpädagogik

FAQ - Häufige Fragen zum Materialkompass

Mit dem Materialkompass erhalten Sie eine Übersicht frei erhältlicher Unterrichtsmaterialien zu Themen der Verbraucherbildung. Alle genannten Materialien wurden von einem unabhängigen Expertenteam auf ihre Qualität geprüft – in fachlicher, methodisch-didaktischer und gestalterischer Hinsicht.

Der Materialkompass ist eine Webanwendung, in der Lehrkräfte nach Unterrichtsmaterialien zur Verbraucherbildung recherchieren können.

Er enthält also nicht die Materialien selbst, sondern zeigt Bewertungen von Materialien für die Primar- und Sekundarstufe, die von verschiedenen Anbietern und Herausgebern stammen. Abgedeckt werden die Themengebiete Finanzen, Marktgeschehen & Verbraucherrecht, Medien & Information, Gesundheit & Ernährung sowie Nachhaltiger Konsum.

Alle Materialien werden von einem Team aus unabhängigen Bildungsexperten nach einem wissenschaftlichen Bewertungsraster auf ihre Qualität geprüft.

Der Materialkompass erfüllt also zwei Funktionen: Rechercheinstrument für Lehrkräfte und Bewertungsportal für Unterrichtsmaterialien.

Wählen Sie im Filter Ihre gewünschten Themen.

Sie können Ihre Suche innerhalb des Themenbereichs durch Unterkategorien weiter präzisieren.

Je mehr Begriffe Sie anklicken, desto weiter schränkt sich Ihre Ergebnisliste ein, da alle gewählten Begriffe auf die Materialien zutreffen müssen.

Gleiches gilt für die Filterkriterien "Stufe" und Fach". 

Sie können zusätzlich in der Volltextsuche nach einem bestimmten Begriff suchen, (z.B. „Spiele“ oder „Sicherheit“). Die Suche wird auf Ihre Auswahl angewendet.

Wird der Lerngegenstand sachgerecht dargestellt? Ist die Struktur schlüssig und nachvollziehbar? Wird die Zielgruppe gut angesprochen, gibt es didaktische Hilfestellungen?

In der Übersicht erkennen Sie leicht, zu welchem Urteil unsere Experten gekommen sind. 

Wenn Sie nachvollziehen möchten, wie das Urteil von unseren Experten begründet wurde, können Sie sich die ausführliche Bewertung als PDF herunterladen.

Warum gibt es im Materialkompass auch schlecht bewertete Materialien?

Der Materialkompass des Verbraucherzentrale Bundesverbands prüft als unabhängige Institution Materialien anderer Anbieter. Wir bewerten offen und transparent und wir zeigen die Ergebnisse. Ob das vorgestellte Material für den eigenen Unterricht geeignet ist, entscheiden Sie als Lehrkraft.

Die Materialien im Materialkompass stammen nicht von uns, sondern von verschiedenen Herausgebern und Anbietern wie Institutionen der öffentlichen Hand, Wirtschaftsunternehmen, Verbänden, Nicht-Regierungsorganisationen, Verlagen oder Lehrkräften.

Sie finden Sie ein bestimmtes Material somit über die Seiten des Anbieters. Entweder direkt als PDF zum Download, manchmal als Bestandteil einer Materialsammlung oder zum Bestellen im Verlagsshop.

Möchten Sie weitere Informationen über den Kontext des Materials oder den Herausgeber? Auf den verlinkten Übersichtsseiten werden Sie fündig. Hier lohnt es sich auch nachzuforschen, falls ausnahmsweise ein Link zum Material nicht mehr funktionieren sollte – weil die Webseite geändert wurde oder das Material vielleicht nicht mehr verfügbar ist.

Gerne können Sie auf Unterrichtsmaterialien hinweisen, die noch nicht im Materialkompass vorhanden sind oder wenn es aktualisierte Fassungen eines schon bewerteten Materials gibt. Die Materialien müssen für den Unterricht konzipiert sein und sich inhaltlich an der Verbraucherbildung orientieren. Gern nehmen wir Materialien zu den Themenbereichen Digitale Medien, Ernährung und Gesundheit, Finanzen, Nachhaltiger Konsum und Verbraucherrecht in unsere Bewertungen mit auf.

Bitte nutzen Sie unser Formular Material einreichen.

Der Materialkompass wird vom Verbraucherzentrale Bundesverband e.V. (vzbv) betrieben, gepflegt und weiterentwickelt.

Das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) finanzierte den Materialkompass zwischen 2010 und April 2014 über Projektmittel. Danach führte der Verbraucherzentrale Bundesverband die Webseite redaktionell weiter, bis im Materialkompass ab Sommer 2016 dank einer Förderung des Bundesministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz (BMJV) neue Materialien zum Thema Digitale Kompetenzen aufgenommen werden konnten.

Mit der Verstetigung des Materialkompasses in Form einer institutionellen Stelle im Verbraucherzentrale Bundesverband können seit 2019 wieder Materialen aller Themenbereiche der Verbraucherbildung bewertet werden.

Bewertet werden die fachliche, die methodisch-didaktische und die gestalterische Qualität der Unterrichtsmaterialien. Grundlage bildet eine Bewertungsmatrix, die auf den Erkenntnissen des Forschungsprojektes zur „Reform der Ernährungs- und Verbraucherbildung an Schulen“ (Revis) und dem Bewertungsraster für Unterrichtsmaterialien der Schweizerischen Gesellschaft für Ernährung (SGE) beruht.

Das Bewertungsraster wurde nach 1,5-jähriger Praxiserfahrung unter sozialwissenschaftlichen und wirtschaftsdidaktischen Gesichtspunkten evaluiert und aktualisiert.

Weitere Informationen zu den Kriterien und zur Benotung finden Sie weiter oben auf dieser Seite. 

Die Materialien stammen von verschiedenen Herausgebern und Anbietern: Institutionen der öffentlichen Hand, Wirtschaftsunternehmen, Verbänden, Nicht-Regierungsorganisationen, Verlagen oder Lehrkräften.

Der vzbv ist nicht Herausgeber der Materialien, sondern stellt diese innerhalb des Materialkompasses vor und bewertet diese auf Grundlage eines wissenschaftlichen Bewertungsrasters.

Die Nutzung des Materialkompasses ist kostenlos.

Auch die Bewertung von Unterrichtsmaterialien ist gebührenfrei, um die Neutralität und Vielfalt der Herausgeber zu gewährleisten.

Die Materialien werden von einem Team aus unabhängigen Bildungsexperten bewertet. Das Team setzt sich interdisziplinär aus WissenschaftlerInnen und Lehrkräften der verschiedenen Fachrichtungen sowie Fachleuten aus Verbraucherzentralen zusammen.

Die BewerterInnen haben vertraglich versichert, weder finanziell noch sozial oder psychologisch in Abhängigkeit zu den Herausgebern der Materialien stehen.

Eine Liste der aktuellen BewerterInnen finden Sie weiter oben auf dieser Seite. 

Nein. Das Bewertungsteam bewertet die Materialien unabhängig vom Herausgeber. Bei Veröffentlichung der Beurteilung im Materialkompass werden diese von uns über das Ergebnis informiert.

Verbraucherbildung bedeutet theoretisches und angewandtes Alltagswissen und die Vermittlung von Konsumkompetenzen, die sowohl Wissen als auch Handlungskompetenzen mit einschließen. Durch Verbraucherbildung werden lebenslang notwendige Grundkenntnisse vermittelt, die jeder Mensch, ob jung oder alt, zur Bewältigung seiner Pflichten und zur Erfüllung seiner Wünsche benötigt.

Ausführliche Informationen dazu finden Sie hier: Wissen Verbraucherbildung 

Downloads

Folder - Der Materialkompass kurz erklärt

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