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Internetregeln - wie Kinder sich mit ihren Eltern einigen

Titelblatt internetregeln_-_zeit_fuer_die_schule

(c) Zeitverlag Gerd Bucerius GmbH & Co. KG

Das Arbeitsblatt ist auf der Webseite zur Zeit nicht verfügbar, kann aber per Email (schule@zeit.de) angefragt werden.

Das Material „Internetregeln- wie Kinder sich mit Eltern einigen“ von der ZEIT-Verlagsgruppe und "skook - der Plattform für Lehrer und ihre Schüler" bietet Arbeitsmaterialien zum Entwickeln eigener familiärer Internetregeln. Dazu gehören Studienergebnisse aus dem Magazin ZEIT Leo, Fallbeispiele von Familien und deren Internetregeln sowie ein Vertragsentwurf.

Mithilfe der Aufgaben sollen die Schülerinnen und Schüler die eigene Internetnutzung reflektieren, mögliche Gefahren des Internets herausarbeiten, um anschließend einen eigenen Vertrag zur Internetnutzung mit den Eltern aufzusetzen.

Mit Hilfe der Ergebnisse der Umfrage von ZEIT Leo, Fallbeispielen und einem Text beschäftigen sich die Schülerinnen und Schüler mit familiären Internetregeln. Dabei wird über die Lieblingswebseiten und mögliche Gefahren im Internet reflektiert und angeregt, sowohl mit Mitschülerinnen und -schülern als auch Eltern darüber zu diskutieren.

Ziele und Inhalt des Materials werden anfangs beschrieben, darauf folgend finden sich in dem Material nur noch Arbeitsblätter für lesestarke Schülerinnen und Schüler. Hintergrundinformationen für Lehrkräfte fehlen gänzlich.

Indikatoren
Einzelbewertung
Balken
Fachlicher Inhalt:
Gut
Methodik-Didaktik:
Befriedigend
Formale Gestaltung:
Gut
Gesamtbewertung:
Befriedigend
Ausführliche Bewertung
Anhand einer Textanalyse und Ergebnissen der Umfrage von ZEIT Leo werden Schülerinnen und Schüler angeregt, über Regeln der Internetnutzung nachzudenken. Dabei wird auf den familiären Internetregeln der Kinder aufgebaut, dabei liegt der Fokus nicht nur auf Regeln für Kinder, sondern die Vorbildfunktion der Eltern und deren Regeln werden in die Diskussion und Überlegungen mit aufgenommen.Die grundlegende Methode ist die Textanalyse, zusätzlich werden persönliche Erfahrungen der Kinder bezüglich Gefahren im Netz, Lieblingsinternetseiten und Regeln diskutiert. Hier wäre eine Öffnung für Apps in mobilen Geräten sinnvoll. Dabei wird im Text versucht, den Kindern Verständnis für die Bedenken und Sorgen der Eltern hinsichtlich der Gefahren im Internet näher zu bringen, beispielsweise Gesundheitsaspekte wie Schlafprobleme oder die Gefahr der Begegnung mit nicht kindgerechten Inhalten. Letztendlich bietet die Unterrichtseinheit Anlass, dass sich die Kinder mit ihren Eltern über gemeinsame, familiäre Regeln verständigen. Hierfür wird ein Vertragsentwurf angeboten, dabei gibt das Material nicht vor, welche Regeln richtig seien, sondern präsentiert unterschiedliche Anregungen.Der Aufbau ist sehr gut strukturiert und anprechend gestaltet. Der Text und auch die Interpretation der Graphen setzt sehr gute Lesekompetenz voraus.Materialien, mit denen die Eltern über die Unterrichtseinheit und das Thema informiert oder gar eingebunden werden können, stehen der Lehrkraft nicht zur Verfügung. Zudem gibt es keinen didaktischen Begleittext, lediglich eine Zusammenfassung des Inhalts der Unterrichtseinheit steht anfangs zur Verfügung. Darauf folgend finden sich in dem Material nur noch Arbeitsblätter für Schülerinnen und Schüler. Hintergrundinformationen für Lehrkräfte fehlen.
Erscheinungsjahr
2015
Autor/in
Kathrin Bree, Frauke König
Reihe
Preis
ISBN
Materialformat