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Soziale Netzwerke

Soziale Netzwerke

Das Material zum Thema "Soziale Netzwerke" beinhaltet drei Module, mit denen sich eine Klasse unabhängig voneinander beschäftigen kann.
Im ersten Modul beschäftigen sich die Schülerinnen und Schüler mit medienerzieherischen und mediengestalterischen Aspekten eines Videoclips von watchyourweb.de. Das Video soll dafür sensibilisieren, dass hinter Nicknames in Chaträumen reale Personen stehen, die nicht unbedingt bekannt sind.
Das zweite Modul ist eine Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Perspektiven auf soziale Netzwerke. Dafür sollen mit Fragebögen Eltern- und Schüleraussagen erhoben, verglichen und ausgewertet werden.
Im dritten Modul setzen sich die Jugendlichen mit Familienkonflikten bezüglich sozialen Netzwerken auseinander. Dafür werden Rollenspiele als Methode eingesetzt.
Es wird vorgeschlagen die Module als Vorbereitung für einen Info-Flyer (für jüngere Schüler oder Eltern) oder für einen Elternabend zu nutzen.

Das Unterrichtsmaterial der Deutschen gesetzlichen Unfallversicherung über soziale Netzwerke umfasst drei Module, die inhaltlich zusammengehören, jedoch auch unabhängig voneinander eingesetzt werden können.
Der Kern der Aufgaben liegt in der Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Perspektiven (insbesondere Eltern und Jugendliche) auf soziale Netzwerke. Die Vernetzung der genannten Themenbereiche gelingt dem Material gut, ohne eine vorgegebenen Sichtweise zu propagieren. Im Zentrum stehen dabei die Schülerinnen und Schüler sowie auch deren Eltern, die in diesem Unterrichtsprojekt selbst zum Gegenstand werden. Das Lernziel ist handlungsorientiert und in dieser Hinsicht sinnvoll.
Methodisch liefert das Material keine strengen Vorgaben, so dass die Lehrkraft den Unterricht methodisch und didaktisch an die Gegebenheiten anpassen kann. Die Schülerinnen und Schüler arbeiten größtenteils selbstständig, was in der vorgeschlagenen Altersgruppe (Sekundarstufe II) für allgemeine Kompetenzen wie Organisation und Teamfähigkeit fördernd wirkt.
Gestalterisch sind die Unterrichtsmaterialien ansprechend und gut strukturiert.

Indikatoren
Einzelbewertung
Balken
Fachlicher Inhalt:
Gut
Methodik-Didaktik:
Sehr gut
Formale Gestaltung:
Gut
Gesamtbewertung:
Sehr gut
Ausführliche Bewertung
Das Unterrichtsmaterial der Deutschen gesetzlichen Unfallversicherung über soziale Netzwerke umfasst drei Module, die inhaltlich zusammengehören, jedoch auch unabhängig voneinander eingesetzt werden können. Inhaltlich bietet das Material eine Fülle von Informationen, Betrachtungsweisen und Beschäftigungsmöglichkeiten über soziale Netzwerke, welche zeigen, dass es sich um ein umfangreiches Themengebiet handelt. Der Fokus des Materials liegt dabei einerseits auf (medien-)gestalterischen Aufgaben (Rollenspiel erfinden, Flyer entwerfen), aber auch auf (medien-)kritischer Ebene (Beschäftigung mit wissenschaftlichen Studien). Der Kern der Aufgaben liegt übergreifend jedoch in der Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Perspektiven (insbesondere Eltern, Lehrkräfte und Jugendliche) auf soziale Netzwerke. Die Vernetzung der genannten Themenbereiche gelingt dem Material gut, ohne vorgegebene Sichtweisen oder meinungsträchtige Lernziele zu propagieren. Im Zentrum stehen dabei die Schülerinnen und Schüler sowie auch deren Eltern. Die eigene Umwelt der Schülerschaft wird in diesem Unterrichtsprojekt zum Gegenstand. Da soziale Netzwerke zur Freizeitbeschäftigung unter Jugendlichen dazugehört, erscheint auch die Beschäftigung mit Umständen und Problemen aus der näheren Umgebung der Schülerinnen und Schüler konsequent. Das vorgeschlagene Ziel ist handlungsorientiert und in dieser Hinsicht sinnvoll. Methodisch liefert das Material keine strengen Vorgaben, was als Stärke betrachtet werden kann. Dadurch sind viele Einsatzmöglichkeiten (z.B. Projekttage, fächerübergreifender Unterricht, Klassenlehrerstunde, ...) denkbar. Die Schülerinnen und Schüler arbeiten größtenteils selbstständig, was in der vorgeschlagenen Altersgruppe (Sekundarstufe II) für allgemeine Kompetenzen wie Organisation und Teamfähigkeit fördernd wirkt. Die Lehrkraft ist gefordert die Aufgaben methodisch und didaktisch an die Lerngruppe anzupassen und wird dabei nicht eingeschränkt. Die Verwendung von Computer und Internet ist vorgesehen und in diesem Zusammenhang authentisch. Gestalterisch sind die Unterrichtsmaterialien ansprechend und gut strukturiert. Elemente, wie Kopf- und Fußzeilen sowie ein Zwei-Spalten-System lassen die Dokumente übersichtlich und seriös wirken. Das Logo der Deutsche gesetzlichen Unfallversicherung findet sich auf jedem Schriftstück oben rechts und könnte für die Schülerinnen und Schüler verwirrend sein. Die Versicherung selbst nimmt jedoch keinen negativen Einfluss auf den Inhalt des Materials.