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Neuer Facebook-Leitfaden für Minderjährige

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11.04.2013

Tipps von klicksafe.de

Durch neue oder wechselnde Einstellungsmöglichkeiten zur Privatsphäre im sozialen Netzwerk Facebook können dessen Nutzer schnell den Überblick verlieren. Wie minderjährige Mitglieder des Netzwerks auf der sicheren Seite bleiben, erklärt ein neuer Leitfaden.

Herausgegeben wurde der von klicksafe.de, dem deutschen Ableger des Safer-Internet-Programms der Europäischen Union. Die Autoren erklären auf 15 Seiten und mit vielen Screenshots, welche Unterschiede Facebook bei den Einstellungsmöglichkeiten zum Schutz der Privatsphäre zwischen voll- und minderjährigen Nutzern macht und welche zusätzlichen Sicherheitsvorkehrungen das Netzwerk für Nutzer unter 18 Jahren bereitstellt.  

Unterschiede gibt es etliche, schon bei der Sichtbarkeit der Profilinformationen. Volljährige Nutzer können in ihrem Profil zum Beispiel auch die eigene Telefonnummer für alle auf Facebook angemeldeten Nutzer „öffentlich“ machen. Minderjährige können diese Infos dagegen nur einem eingeschränkten Kreis – den „Freunden von Freunden“ – zeigen. Auch ihre Statusmeldungen sind nur für diese Gruppe freigeschaltet (die indes auch schnell unüberschaubar wird). 

Der Leitfaden führt einige solcher schärferen Schutzeinstellungen auf. Nutzen haben sie allerdings nur, wenn Minderjährige sich bei der Anmeldung nicht als Volljährige ausgeben. Die Autoren des Leitfadens raten davon „auf jeden Fall“ ab. Sich als Erwachsener auszugeben, berge keine Vorteile. Im Gegenteil: Die Voreinstellungen für Minderjährige seien „von Vorteil, da sie eine höhere Privatsphären-Sicherheit“ böten. Eltern sollten deswegen darauf achten, dass ihre Kinder sich mit korrekten Altersangaben anmelden.

 

 

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