Text: smart & safe: Junge Menschen im Alltag stärken

Quelle: vzbv

Junger Verbraucheralltag im Fokus der Politik

Der Deutsche Verbrauchertag 2026 wirft einen kritischen Blick auf KI-Chatbots

Text: smart & safe: Junge Menschen im Alltag stärken

Quelle: vzbv

„Wer junge Menschen schützt, schützt uns alle“: Mit diesen Worten begründet Ramona Pop, Vorständin des Verbraucherzentrale Bundesverbands, eine der aktuell wichtigsten Aufgaben der Verbraucherpolitik.

Unter dem Motto„smart & safe: Junge Menschen im Alltag stärken“ kamen am 2. November 2026 Politiker:innen mit unter anderem Vertreter:innen von Verbänden und Unternehmen beim Deutschen Verbrauchertag 2026 in Berlin zusammen. Diskutiert wurde nicht nur darüber, warum gerade junge Verbraucher:innen im Alltag besser geschützt werden müssen, sondern auch, mit welchen Mitteln das erreicht werden kann.

Damit junge Menschen gesund, sicher und resilient bleiben, müssen Politik und Wirtschaft den digitalen Raum sowie das Ernährungs- und Finanzumfeld so gestalten, dass junge Verbraucher:innen smart daran teilhaben können und safe vor Risiken sind. Zugleich braucht es gezielte Bildungsangebote, die Kinder und Jugendliche befähigen, bewusste Entscheidungen zu treffen.

Highlights des Deutschen Verbrauchertags 2026 finden Sie zusammengefasst in drei Minuten und ausführlich im Live-Stream unter https://www.vzbv.de/deutscher-verbrauchertag-2026. 

„Ich mag unsere Gespräche“: KI-Chatbots als falsche Freunde im Alltag

Eine zum Deutschen Verbrauchertag veröffentlichte forsa-Befragung im Auftrag des Verbraucherzentrale Bundesverbands zeigt, wie stark Künstliche Intelligenz inzwischen zum Alltag junger Menschen gehört: 93 Prozent der 14- bis 25-Jährigen haben in den vergangenen zwölf Monaten KI-Chatbots genutzt. Zudem geben 28 Prozent der jungen Chatbot-Nutzer:innen an, diese auch für persönliche Gespräche, etwa über Gesundheit, Ernährung oder Sorgen, zu nutzen. Gleichzeitig zeigt die Untersuchung, dass Chatbots in sensiblen Situationen emotionale Nähe vermitteln und mitunter problematische Ratschläge geben können.

Zwischen Vertrauen und Vorsicht: KI-Kompetenz stärken

Für Lehrkräfte bietet die Untersuchung einen wichtigen Anknüpfungspunkt für die Verbraucherbildung: Schüler:innen sollten lernen, KI-Anwendungen nicht nur zu nutzen, sondern deren Antworten kritisch zu hinterfragen, Informationen zu überprüfen und die Grenzen digitaler Ratgeber zu erkennen. Themen wie vertrauenswürdige Informationsquellen, algorithmische Beeinflussung und digitale Selbstbestimmung gewinnen dadurch weiter an Bedeutung. Eine Auswahl qualitätsgeprüfter Materialien zum Thema Künstliche Intelligenz finden Sie im Materialkompass.

 

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