Datum: 04.05.2021

Material der Woche: Upcycling und Globales Lernen: „Naturtextilien & textile Kunststoffe“

Muss es immer ein neues Produkt sein? Welche Folgen hat Konsum in einer globalen Welt? Wer profitiert eigentlich und wer verliert, wenn Billigklamotten angeboten und gekauft werden? Das Material von Stadt Land Welt e.V. gibt Antworten und bietet Angerungen für die pädagogische Praxis.

Stadt Land Welt e.V.

Die Unterrichtsanregungen zielen auf die Verwendung in Workshops rund um den "Globalen Konsum" ab. Didaktisch lehnt man sich an Vorgaben zum "Globalen Lernen" an, ohne jedoch auf konkrete curriculare Vorgaben zu verweisen.

Der Fokus liegt auf Textilien: von der Rohstoffgewinnung bis hin zur Verarbeitung (Wertschöpfungskette) und dem finalen Konsum in den Industriestaaten. Ein weiterer Schwerpunkt ist das Upcycling von genutzten Textilien und die Wieder-Einführung in den Wertstoffkreislauf. 

"Upcycling und Globales Lernen" ist für den Fachunterricht gedacht, kann und sollte aber auch fächerübergreifend angewendet werden. Dazu gibt es für die Hand der Lehrkräfte entsprechende Infomaterialien, Folien und Hinweisen zu Links. Von der Rohstoffgewinnung bis hin zur Verarbeitung in sogenannten Sweatshops im asiatischen Raum werden vertiefende Module angeboten, beispielsweise zur Analyse des eigenen Textilverbrauchs, Auswirkungen des Textilkonsums auf die Umwelt oder ein Klamottendomino und ein Simulationsspiel zur Textilproduktion.

Das Material für das Globale Lernen ist sehr praxisorientiert und neben dem schulsichen Einsatz auch für die Bildungsarbeit im außerschulischen Bereich geeignet. Es ist ansprechend, kreativ und unterstützt einen erfahrungs- und handlungsorientierten Unterricht.

 

Materialien zum Artikel

Titelbild des Materials Upcycling und globales Lernen
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Nachhaltigkeit

Upcycling und Globales Lernen: „Naturtextilien & textile Kunststoffe“

Das Material zielt auf den Einsatz einzelner Bausteine zum Bereich Textilien und Globales Lernen in Workshops bzw. in schulischen Projekttagen ab. Auf 44 Seiten werden dazu Anregungen in Form von Modulen: Plastik, Kautschuk, Textil, Aluminium, Papier und Holz gegeben - jeweils mit unterschiedlichen Schwerpunkten. Ein Vertiefungsthema, das aufzeigt, wie das Thema Fair Trade mit Upcycling verbunden werden kann, ergänzt die vielfäligen Inhalte. 
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