Eine juneg weibliche Person gestaltet an einem Tisch ein Plakat zum Thema Cookies.

Quelle: vzbv

Cookies zum Digitaltag

Eine juneg weibliche Person gestaltet an einem Tisch ein Plakat zum Thema Cookies.

Quelle: vzbv

Am 26. Juni war bundesweiter Digitaltag. Das Ziel des bundesweiten Aktionstags: Digitalisierung verständlich und erlebbar machen und dabei alle Menschen einbeziehen. Auch die Verbraucherchecker boten in diesem Rahmen ein digitales Angebot an: Zum Online-Workshop „Cookies aus der Trickkiste: Werbung und Datenschutz online“ konnten sich junge Menschen zwischen 15 und 24 Jahren anmelden.

Statt eines regulären interaktiven Online-Workshops erlebten die 91 Teilnehmenden ein besonderes Format: In einer Art Live-Podcast stand Bildungsreferentin Dörte Adam-Gutsch in einem Interview Rede und Antwort zu verschiedenen Fragen rund um Werbung, die uns online begegnet und wie Datenschutz damit zusammenhängt.

Die 45-minütige Veranstaltung deckte verschiedene Themengebiete ab:

  • Womit beschäftigt sich Verbraucherschutz?
  • Wie kommt personalisierte Werbung auf Social Media zustande?
  • Welche Arten von Cookies gibt es und wofür werden sie eingesetzt?
  • Was steckt hinter Profilbildung?
  • Wie kann ich in meinem Verbraucheralltag mit Cookies umgehen?

Mit dem Dark-Patterns-Spiel der Verbraucherzentrale Hamburg stand es den Teilnehmenden auch offen, selbst aktiv zu werden und zu testen, wie gut sie darin sind, Cookies zu durchschauen und abzulehnen.

Was haben die Teilnehmenden schließlich mitgenommen? Wenn es nach Dörte Adam-Gutsch geht, vor allem die folgende Botschaft: „Mit personalisierter Werbung sollen Verbraucher:innen manipuliert werden. Das prangern wir als Verbraucherzentrale an. Unternehmen müssen hier zur Verantwortung gezogen werden. Für Verbraucher:innen ist es wichtig, dass sie ihre Konsumentscheidungen kritisch hinterfragen und darauf basierend bewusste Entscheidungen treffen.“